ZMF-Freiburg: So war’s bei The Beach Boys

the beach boys freiburg
The Beach Boys beim ZMF - Bild: © Roman Willaredt

The Beach Boys auf dem ZMF und seit 2012 wieder auf Tour

1961 veröffentlicht die Band aus Los Angeles auf dem kleinen Label Candix das Stück “Surfin'”, das zum lokalen Hit avanciert. Wenig später erscheint beim Major Capitol “Surfin’ Safari” und gerät überraschend zum Chartserfolg. Das Line Up der damaligen Besetzung besteht aus den Brüdern Carl (Gitarre, Gesang), Dennis (Schlagzeug, Gesang) und Brian Wilson (Bass, Keyboards, Gesang), sowie deren Vettern Mike Love (Gesang) und Schulfreund David Lee Marks, der wenig später durch Al Jardine (Gitarre, Gesang) abgelöst wird.

Treibende Kraft hinter dieser Familienbande ist Vater Murry Wilson, der auch den ersten Plattenvertrag beschafft. In rascher Folge produzieren sie Hit auf Hit und immer wird das Strand- und Surfthema neu variiert und von Mastermind Brian soundtechnisch umgesetzt. Brian geht nach 1964 aufgrund dreier Nervenzusammenbrüche nicht mehr mit der Band auf Tour, hält im Hintergrund jedoch die Fäden in der Hand und somit die Beach Boys auf der Erfolgsschiene.

Das 1966 erscheinende Album “Pet Sounds” dient unzähligen Bands als Inspirationsquelle und zählt mit zu den besten Platten, die je das Licht der Welt erblicken.33 Jahre nach dem offiziellen Erscheinungsdatum verleiht man den Beach Boys für diese Platte schließlich den Grammy.

Der immer komplexere Klang der Band führt zu Spannungen, sowohl innerhalb der Band als auch und mit dem Label. Das komplexe “GoodVibrations” wird dann zu ihrem bis dahin größten Hit. Nach einer Welttournier trennte sich die Band.

Seit 2012 wird die Band mit neuer Besetzung von Mike Love und Bruce Johnston angeführt. Das Konzert auf dem ZMF war grandioses Surf-Feeling pur. Das ausverkaufte Zirkuszelt tobte vor Begeisterung. Diese Band hat Fans in jeder Altersgruppe. Alle tanzten und sangen die bekannten Songs mit. Fast zwei Stunden dauerte die musikalische Zeitreise. Eine sympathische Band die alle Erwartungen übertroffen hat. Mein Tipp für die nächste Gelegenheit.

(Text: Roman Willaredt)

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