Zeit-und Selbstmanagement für Ihre Gesundheit

Weniger Stress durch Planung

Viele kennen das Problem: Der Tag hat viel zu wenige Stunden und man hat noch viel zu viele Dinge auf dem Zettel, die noch zu erledigen sind. Das ist ein Problem, das zu Herz- und Kreislauferkrankungen und auch zu psychischen Erschöpfungserscheinungen führen kann. Ein Konzept, das oft belächelt wird, aber vielen Menschen schon Erfolge gebracht und auch Ihnen zu einem Tagesablauf mit weniger Stress verhelfen kann, ist das Zeit- und Selbstmanagement.

Es gibt verschiedene Methoden, wie man sich seinen eigenen Tagesablauf strukturieren kann. Das Wichtige ist, dass man es überhaupt tut. Und dazu müssen Sie kein Topmanager einer großen Firma oder Chef in einem Konzern sein. Auch Schulkinder sollten schon anfangen, sich die Sachen, die wichtig sind und die sie erledigen müssen, zu notieren und nach Erledigung abzuhaken. So hat man klar vor Augen, welche Aufgaben noch anstehen und wann man endlich in den wohlverdienten freien Nachmittag starten kann. Im späteren Alltag an der Uni oder in der Berufswelt wird dieses Planen des Tages immer wichtiger. Um das Ganze systematisch anzugehen, gibt es verschiedene Methoden und Konzepte, die einem mit Leitfragen helfen, das Wichtigste zu beachten.

Die Vorbereitung

Bevor man sich einen Tagesplan machen kann, sollte man überlegen, welche Dinge im Alltag einem viel Zeit rauben und wie man diese vielleicht vermeiden oder die Zeit dabei nützlicher verwenden kann. So kann man auf dem Weg zur und von der Arbeit wieder nach Hause beispielsweise problemlos schon mal die angefallenen E-Mails, Anrufe und Nachrichten beantworten, die sich über den Tag so angehäuft haben und damit eine Menge Zeit sparen. Hat man also seine ganz persönlichen Zeitdiebe gefunden, kann man anfangen, seine Zeit strukturiert aufzuteilen.

Die ALPEN-Methode

Die ALPEN-Methode findet häufig Anwendung im Zeit- und Selbstmanagement, da man sie gut an die individuellen Umstände anpassen kann.

  • Aufgaben und Termine zusammentragen
  • Länge der Tätigkeiten einschätzen
  • Pufferzeiten für Unvorhergesehenes einplanen
  • Entscheidungen darüber treffen, welche Aufgaben man selbst übernimmt und welche delegiert werden und eventuell auch einige auf den nächsten Tag oder die nächste Woche verschieben
  • Nachkontrolle

Wenn Sie Ihren kompletten Tag nach diesem Schema aufteilen und gliedern, sind Sie schon einen ganzen Schritt weiter.

Bitte unterschätzen Sie nicht, wie wichtig es ist, die Zeit der einzelnen Aufgaben, so genau wie möglich festzulegen, da eine Verschiebung immer große Auswirkungen auf den ganzen Tag haben kann. Um während der einzelnen Schritte den Überblick nicht zu verlieren, empfiehlt es sich immer einen Blick auf die Uhr zu haben.

Setzen Sie Prioritäten

Wenn Sie also alle zu erledigenden Aufgaben und Termine notiert haben, legen Sie eine Reihenfolge fest, wie wichtig welche Tätigkeit ist. Für diese Prioritätensetzung gibt es unter anderem das Eisenhower-Prinzip und die ABC-Methode.

Das Einsenhower-Prinzip

Bei diesem Prinzip sollen Sie alle Aufgaben mit Hilfe einer Vier-Felder-Matrix in sofort tun, terminieren, delegieren oder ignorieren einteilen und so die Prioritäten einteilen.

Die ABC-Methode

Diese Methode besteht aus drei ganz klaren Fragen, mit denen Sie anschließend Ihre Tagesaufgaben in die Kategorien mit der Priorität A, B oder C einteilen. Die Fragen, die bei der Priorisierung helfen sollen, sind:

  • Was muss getan werden?
  • Was soll getan werden?
  • Was kann getan werden?

Mit diesen einfachen Tipps und Methoden können Sie Ihren Tag ordentlich durchstrukturieren und somit Ihren Stress merklich senken.

 

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