Wie man ein Auto kauft

Auto kaufen – lieber mit Plan

Autokäufer haben es nicht leicht: Zahllose Angebote, tausende Modelle, unterschiedlichste Preise. Wer einen neuen Wagen haben will, sollte sich einen genauen Plan machen. Was für ein Auto braucht man? Wie soll das Fahrzeug finanziert werden? Wo findet man es und worauf muss man achten, damit man nicht in eine Verkäuferfalle tappt und sich ein Montagsfahrzeug anschafft?

Wie bezahlen?

Bevor man sich auf die Suche nach einen Wagen macht, sollte man wissen, wie man es finanziert. Am besten ist es, wenn man das Auto von seinen eigenen Ersparnissen bezahlen kann. Wer das Geld oder die Sparmöglichkeiten nicht hat, kann Alternativen nutzen. Viele Händler bieten beispielsweise Ratenzahlungen an. Hierbei muss man aber unbedingt das Kleingedruckte lesen, denn oft ist die Ratenzahlung mit hohen Zinsen verbunden. Man sollte also vorher ausrechnen, ob der Gesamtbetrag, der am Ende für das Auto fällig wird, auch dem tatsächlichen Wert des Wagens entspricht. Ebenso verhält es sich bei einem Autokredit. Er ist eine moderne und gern genutzte Variante, um sich ein Auto zu finanzieren. Auch hier sollte man auf die Zinsen und die Vertragskonditionen schauen. Wer Geld sparen möchte, sollte einen Autokredit von einer Direktbank wie diesen von der Norisbank nutzen. Direktbanken sind in der Regel nämlich günstiger als Filialbanken.

Was kaufen?

Ist die Finanzierung geklärt, stellt sich die Frage, was man kaufen möchte und wo: einen gebrauchten oder lieber einen neuen Wagen? Gebrauchtfahrzeuge sind bekanntlich um vieles günstiger als Neuwagen. Deshalb wählen die meisten Deutschen diese Variante. Nach der Jahresbilanz des Kraftfahrt-Bundesamtes wurden im vergangenen Jahr mehr als 7 Millionen Pkw auf einen neuen Besitzer zugelassen. Gebrauchtfahrzeuge haben allerdings den Nachteil, dass sie Mängel durch die vorherige Nutzung haben können. Zudem bestehen meistens keine Garantien mehr. Ist etwas defekt, kann es in der Werkstatt schnell teuer werden. Ein Neuwagen ist in der Anschaffung sehr teuer, hat aber je nach Händler mehrere Jahre Garantie. Zudem überzeugen die meisten Neufahrzeuge durch moderne Sicherheits- und Fahrsysteme. Wer darauf Wert legt, aber weniger Geld ausgeben möchte, sollte sich Jahreswagen ansehen. Autos unterliegen heute einem enorm schnellen Wertverlust, deshalb sind Jahreswagen um 10 bis 40 Prozent günstiger als neue Fahrzeuge und ein lohnenswerter Kompromiss zwischen Gebraucht- und Neuwagen.

Worauf achten?

Egal, ob Neu- oder Gebrauchtauto, von Privatverkäufer oder Händler: Wer ein Fahrzeug kaufen will, muss es vorher genau inspizieren. Die Besichtigung sollte immer bei Tageslicht durchgeführt werden, damit man Lackfehler, Unfallschäden und Rost besser erkennen kann. Der ADAC bietet eine praktische Checkliste als PDF an, in der alle Kriterien – von der Verkäufereinschätzung über den Zustand des Wagens bis zur Probefahrt – aufgelistet werden. Diese sollte man ernst nehmen und jeden Punkt der Liste vor dem Kauf abarbeiten. Besonders wichtig ist eine Probefahrt, die auch über die Autobahn führt. Hierbei wird meistens deutlich, ob Lenkung, Kupplung, Schaltung und Motor einwandfrei funktionieren. Am besten nimmt man einen Experten aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis mit zur Besichtigung oder lässt den Wagen vor dem Kauf in einer unabhängigen Werkstatt prüfen. Ist der Verkäufer damit nicht einverstanden, ist das Risiko sehr hoch, dass es sich um einen fehlerbehafteten Montagswagen handelt.

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