Wie geht Freiburg mit der Digitalisierung um?

freiburg münster und martinstor
Bildquelle: © Stadt Freiburg

digital.freiburg wird rund 20 Millionen Euro kosten

Deutschland ist fleißig am Digitalisieren – und auch Freiburg ist dabei. Mit digital.freiburg 2025 hat die Stadt Freiburg einen Schlachtplan entwickelt, der transparent und vielversprechend ist. Die 6 Themenfelder beinhalten diverse Handlungsfelder, die in den nächsten 5 Jahren abgearbeitet werden sollen. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 20 Millionen Euro.

Die Beteiligung der Bürger*Innen an digital.freiburg ist beachtenswert – die Digitalisierung Freiburgs ist nichts, was hinter verschlossenen Türen passiert und lediglich die Interessen der Stadtverwaltung abdeckt. Stattdessen werden Versammlungen der Einwohner*Innen genutzt, um Fragen zu klären die für die Anwohner wirklich interessant sind. Und nicht nur die Bewohner profitieren: Klein- und Mittelständische Unternehmen sowie Startups werden auch ganz enorm profitieren. Die Stadt Freiburg möchte nämlich kompetente Beratung und Unterstützung anbieten, um Unternehmen dabei zu helfen ihre Standorte zu digitalisieren. Nicht nur wird Freiburg so zu einem noch attraktiveren Wirtschaftsstandort, es erlaubt den Unternehmen außerdem weiterhin am globalen Wettbewerb teilzunehmen.

Sicherheitsbedrohungen bekämpfen

Auch die Betriebssicherheit ist ein ernstzunehmendes Thema – nicht nur wie einst vor allem in produzierenden Unternehmen, sondern auch für die Stadt an sich. In Unternehmen gibt es Lasttrennschalter, Lichtschranken und CE-Kennungen, um sicherzustellen das diese Produkte auch den EU-Normen entsprechen, doch mit der fortschreitenden Digitalisierung wird das Thema der Cybersecurity immer relevanter – auch für die Smart City.
Eine ganzheitliche Verknüpfung von Systemen und Arbeitskräften über das Internet der Dinge ist eines der angestrebten Ziele der Industrie 4.0 – eines, welches viele Herausforderung mit sich bringt. Schutz vor Cyberspionage und das Einhalten des Datenschutzes hinsichtlich der DSGVO dürfte in Zukunft einige Spezialisten auf Trab halten, doch auch hier sorgt die Stadt vor: Mit dem Bau des neuen Stadtteils Dietenbach möchte die Stadt jedoch auch neue Möglichkeiten und Räume schaffen für den digitalen Bildungsaustausch. Wie eine Studie des Fraunhofer Instituts zeigt ist dies auch nötig, denn die benötigten digitalen Kompetenzen sind noch lange nicht in den Unternehmen verankert.

Vielseitige Innovationen

Diese neue Gelegenheit dürfte Freiburgs Attraktivität als Universitätsstadt nachhaltig verbessern und viele neue Forschungsmöglichkeiten eröffnen. Doch das ist nicht die einzige Art, wie die Digitalisierung auch neue Jobs schafft – durch die Gründung des Amt für Digitales werden auch in Zukunft mehr Beauftragte für dieses komplexe Thema beschäftigt.
Freiburg kommt der Vision einer Smart-City immer näher. Mit den nachhaltigen Plänen für die Digitalwirtschaft könnte es für Freiburg möglich werden, sich wirklich als Mekka für digitale Innovation zu positionieren. Die Digitalisierung wird hier wirklich als Chance für Veränderungen und Verbesserungen verstanden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here