Weihnachts-Spendenaktion für den Elztal Gnadenhof e.V.

Der Bulldogge-Rüde Kehros. Foto by Gnadenhof Elztal e.V.

Für mehr Menschlichkeit im Elztal

Alljährlich um die Weihnachtszeit starten unzählige Spendenaktionen. Welche davon, für wen wie wichtig sind, ist Geschmacksache und nicht zuletzt, von den eigenen Wertevorstellungen und Erfahrungen abhängig.

Uns hat eine Geschichte berührt, die sich wiederum aus vielen Einzelschicksalen zusammensetzt und die von einer Tragik sind, die sich viele – auch wir – kaum vorstellen können.

Es sind Geschichten, die von unvorstellbarem Leid erzählen und dennoch auch etwas Hoffnung durchschimmern lassen. Hoffnung für verlassene und gequälte Tiere, die mit Hilfe eines engagierten Vereins, Liebe und Zuwendung erfahren.

Die Rede ist hier vom Elztal Gnadenhof e.V. im Biederbach und der 1. Vorsitzenden: Heike Andresen, die sich diesen Tieren – die offenbar niemand haben möchte – annimmt, sie aufpäppelt und liebevoll pflegt.

Die Anfänge des Elztal Gnadenhof e.V. liegen schon über 20 Jahre zurück. Damals kamen 2 kleine Hunde zu Frau Andresen, von denen der eine aus dem Tierheim kam und der andere aus einer Befreiungsaktion. Beide Tiere bedurften intensiver Pflege.

Der schon alte Tierheimhund hatte 2 Leistenbrüche und ein nicht heilendes Loch am Bauch. Der andere wurde bei einer Züchterin beschlagnahmt bei der mehr Hunde tot im Garten lagen, als lebend herumsprangen – so Frau Andresen.

Aufnehmen, helfen und pflegen.

Was im Kleinen anfing, wurde zum Lebensinhalt. Der Gnadenhof entwickelte sich immer mehr zu einer Art letzter Hoffnung für misshandelte, chronisch kranke und seelisch gestörte Hunde. Einige Hunde wurden auch aufgrund Ihres Alters zu Dauerbewohnern. Weil alte Hunde ja nicht mehr so niedlich aussehen wie Welpen – ist es ungleich schwerer, solche Tiere zu vermitteln.

Gerade große Hunderassen, wie Dobermann und Rottweiler, oder Hunde die von Ihren Besitzern gehalten wurden um sie „scharf“ zu machen, fanden beim Elztal Gnadenhof einen Unterschlupf. Aus diesen Bereichen gibt es auch beschlagnahmte Tiere – deren Halter weit dringender eines Wesenstests bedürften als die Tiere selbst.

So auch ein Bulldogge-Rüde Namens Kehros,

Mit 11 Jahren wurden dem armen Kerl die Ohren einfach abgeschnitten (siehe Titelbild), weil der Besitzer fand – das sähe gefährlicher aus. Den gutmütigen Charakter von Kehros, konnte der Besitzer – trotz aller Bemühungen, nicht einfach weg schneiden. Zum Glück fand Kehros auf dem Gnadenhof ein neues Zuhause.

Was ist ein Hundeleben wert?

Hier nur einige wenige Fälle, die jedem Tierfreund das Herz bluten lassen:

Der Rottweilerrüde Newton: Er wurde ohne Liebe und Zuwendung als Kettenhund gehalten.. Newton hatte noch nicht mal einen Fressnapf. Kettenhaltung ist in Deutschland verboten, deshalb wurde Newton beschlagnahmt und kam nach Biederbach auf den Gnadenhof.

Kim: Ein blinder Dobermann: Niemand nimmt einen (ca. 8 Jahre alten ) blinden Dobermann auf – außer vielleicht der Gandenhof Elztal, der auf einen Hilferuf einer Tierschutzorganisation aus Rumänien reagierte und Kim bei sich aufnahm.

Die Dobermannhündin Laura: Sie wurde 9 Jahre zum Züchten missbraucht und als sie dafür nicht mehr taugte, einfach im Zwinger vergessen. Ganz knapp entkam die Hündin damals dem Tod. Übersät mit Tumoren und völlig ausgehungert kam sie in den Biederbach, wurde operiert und wieder aufgepäppelt.

Laila: Fast verhungert mit entzündeten Löchern am ganzen Körper wurde sie in einem Haufen Müll gefunden.

Denza: Sie verbrachte 2 Jahre in einem Keller ohne Tageslicht.

Opa: Der alte Boxer-Rüde wurde zum Sterben ins Tierheim gebracht – abgemagert und mit eitrigen Liegeschwielen. Auf dem Gnadenhof fasste er nochmal neuen Lebensmut.

Der Gnadenhof ist auch nicht darauf ausgerichtet Hunde vermitteln zu wollen. Viele von Ihnen haben sehr Schlimmes durchgemacht und benötigen ihr restliches Leben medizinische Betreuung und erfahrene Pflege. Deshalb werden sie nicht vermittelt.

Auf dem Hof können sie ein artgerechtes Leben führen, miteinander spielen und wieder etwas Freude in ihrem Leben finden.

Neben Hunden und Katzen, leben auch 1 Rehbock mit 3 Beinen, Gänse, Enten, 1 Igel ohne Augen, Chinchillas, Meerschweinchen, Hasen, und Hühner auf dem Gnadenhof.

Wie spenden?

Um sicher zu sein, dass jeder Cent bei den Tieren ankommt, gibt es eine ganz einfache Lösung. O.k. – es mag bequemere Lösungen geben – dafür aber ist absolut gewährleistet – das ALLES den Tieren zu Gute kommt.

Futterspenden:

Im Fressnapf in Waldkirch (Mauermattenstraße 5), steht eine Spendenkiste – Ihr könnt also einfach dorthin gehen und etwas Futter oder anderen Tierbedarf für die Tiere direkt in die Spendenkiste tun.

Spenden für tierärztliche Behandlungen:

Die Kosten, gerade für Tiere die medizinische Betreuung brauchen, sind enorm. Medizinisch werden die Hunde und anderen Tiere von der Tierärztin Frau Dr. Tietz aus Waldkirch betreut.

Deshalb – damit auch hier klar ist wo das Geld bleibt, kann es direkt der Tierärztin überwiesen werden. WICHTIG – Verwendungszweck eintragen – da sonst der Zahlungseingang nicht richtig verbucht werden kann!

Der Verwendungszweck lautet: Elztal Gnadenhof – Anzahlungen

(Damit auch klar zugeordnet werden kann, dass es für künftige Behandlungen vorgesehen ist.)

Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau
Kleintierpraxis Dr. Ellen Tietz
Konto Nr. 100 80 522
BLZ: 680 501 01
Verwendungszweck: Elztal Gnadenhof – Anzahlungen

Wir finden es mehr als bewundernswert was der Verein  Elztal Gnadenhof e.V. und Frau Andresen leistet und fänden es super – wenn viele von Euch spenden.

Bitte teilt den Artikel mit Euren Freunden, damit möglichst viele von der Spendenaktion erfahren.

Vielen Dank und frohe Weihnachten – die Regiorebellen

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