Warum sind Menschen von Spielen so fasziniert?

karten spielen
Bild: © Regiorebellen

Seit Jahrtausenden schon, begleitet das Spiel den Menschen…

Spiele sind seit jeher beliebt, ob es nun um Geld geht, oder einfach um des Gewinnen willens gespielt wird. Davon zeugen auch die ältesten Funde in China, welche aus der Zeit 3000 v. Chr. stammen. Es handelt sich bei den Funden um sechsseitige Würfel aus Knochen und Elfenbein. Auch in den antiken indischen Schriften und in der griechischen Mythologie, wird das Würfelspiel erwähnt. Im alten Rom wurde ebenfalls leidenschaftlich gewürfelt und gespielt, so Mancher soll sich schon damals um Haus und Hof gespielt haben ;-)

Über die Jahrhunderte haben sich immer mehr Spiele entwickelt, darunter Strategie, Wissens- aber auch reine Glücksspiele, die man heutzutage auf zahlreichen online Seiten wie zum Beispiel Casino.com spielen kann. Kartenspiele nehmen hier eine Sonderrolle ein, da der Verlauf vieler Kartenspiele bzw. das Gewinnen auch abhängig ist von strategischen Überlegungen, der Merkfähigkeit des Spielers, dem Verhalten des Spielers (Pokerface) sowie Wahrscheinlichkeitsrechnungen, (je weiter das Spiel voran schreitet – wie viele Karten und welche sind noch im Spiel usw. usw.)

Seit Beginn des Video- und Computerzeitalters, kamen weitere Spiele hinzu und für unzählige Spiele die es bereits gab, wurden die entsprechenden Onlineversionen entwickelt – doch was fasziniert uns so am Spielen?

Ein Grund ist gewiss: Im Spiel vergisst man den Alltag und ist nur auf das Spiel konzentriert. Außerdem löst zu gewinnen ein Glücksgefühl aus das bisweilen sogar euphorische Züge annehmen kann, was in unserer eher als Lustfeindlich zu bezeichnenden Gesellschaft, in der überwiegend rationelle und wirtschaftliche Interessen dominieren, eher seltener anzutreffen ist. Insofern kann ein Spiel hierzu ein Ausgleich darstellen, in dem man nach Belieben in Rollen schlüpfen kann, Schlachten führen und siegen – einfach um des Sieges willen – ohne dabei skeptisch oder gar missbilligend angesehen zu werden.

Kinder und Jugendliche vergessen im Spiel die Zeit um sich herum, wenn sie in die Welt der Video- und Computerspiele eintauchen.  Ob nun Simulations-, Strategie- oder Adventurespiele, die starke Anziehungskraft die von diesen Spielen auf Jugendliche ausgeht, können viele Erwachsene oft nicht nachvollziehen, dabei liegen sie zumindest teilweise auf der Hand, liefern die Spiele den Jugendlichen doch Selbstbestätigung und schnelle Erfolgserlebnisse. Abenteuer erleben, Quests lösen oder sich in Kämpfen messen und das ohne dabei ein reelles blaues Auge zu riskieren, so sind zumindest teilweise die Video- und Computerspiele, an Stelle des früheren Kräftemessens unter Jugendlichen gerückt.

Ob nun Erwachsene, Jugendliche oder Kinder, wie für alles im Leben gilt es auch beim Spielen ein vernünftiges Maß zu finden. Eltern können auch gezielt einen Ausgleich schaffen und gemeinsam mit ihren Kindern einen Spieleabend einführen, oder mit ihnen Spiele im Freien spielen, einen Abenteuerspielplatz besuchen, ins Schwimmbad gehen usw. usw. Der schöne Nebeneffekt dabei ist, so ja auch mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen ;-)

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