Wandern im Herbst – ein wunderbares Naturerlebnis

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ZweiTälerLand Tourismus - Fotograf: Clemens Emmler

Herbstzeit ist Wanderzeit

Der Herbst steht vor der Tür. Das ist allerdings kein Grund, schwermütig zu werden. Denn der Herbst ist traditionell Wanderzeit. Wer seine Stiefel schnürt und durch die leuchtende Farbenpracht der badischen Wälder stampft, lernt den Herbst von seiner schönsten Seite kennen und tankt neue Energie für den Alltag. Gänzlich unvorbereitet sollte man sich jedoch nicht auf den Weg machen.

Die Herbstwanderung richtig vorbereiten

Was schöne Wandergebiete angeht, sind die Südbadener sehr verwöhnt. Mit dem Schwarzwald liegt eines der schönsten Wandergebiete Deutschlands direkt vor der Haustür. Für die etwas erfahreneren Wanderer und Kletterer sehr zu empfehlen sind beispielsweise Wanderungen auf dem Zweitälersteig, oder in der Wutachschlucht. Doch auch die Alpenregion und die Schweiz sind ohne allzu großen Zeitaufwand zu erreichen. Bevor es allerdings raus in die Natur geht, sollte man die Wanderung sorgfältig planen. Wichtige Kennzahlen sind neben der Länge der Route auch die Anzahl der Höhenmeter und der Schwierigkeitsgrad des Weges. Zur besseren Orientierung gibt es Wanderskalen, die Wanderwege in verschiedene Schwierigkeitsstufen einteilen. Für die einfachen Wege sind keine besonderen Voraussetzungen notwendig. Die Wege sind gut begehbar und auch mit normalen Turnschuhen zu schaffen. Das Gelände ist flach oder leicht geneigt. Für mittelschwere Wege ist bereits etwas mehr Trittsicherheit erforderlich, da das Gelände teilweise steil und uneben ist. Wege mit der höchsten Schwierigkeitsstufe erfordern eine Kletterausrüstung und einiges an Alpinerfahrung. Mehr Informationen zur Einteilung der Wege gibt es als Download auf der Seite des Deutschen Alpenvereins.

Auf einer Herbstwanderung sollte man auch an die Temperaturen denken, die in den Bergen stark vom Sonnenstand abhängen. Hangseiten und Täler können dauerhaft im Schatten liegen. Daher kann es an einem ansonsten milden Herbsttag ziemlich kalt werden. Deswegen sollte man sich vorsichtshalber entsprechend warm anziehen. Am besten eignet sich das Zwiebelprinzip: Unterhemd oder Shirt, darüber Hemd oder Bluse, zum Schluss ein Pullover und eine Wetterschutzjacke. Direkt auf der Haut sollten Materialien liegen, die die Feuchtigkeit nach außen transportieren. Als oberste Schicht sind Funktionsjacken, die Wind und Regen abhalten, am besten geeignet. Da gerade Frauen schnell frieren, sollten sie darauf achten, dass die Jacke gefüttert ist. Bewährt haben sich beispielsweise Softschelljacken, die man auch online, etwa bei Intersport kaufen kann. So gekleidet kann man jederzeit eine Schicht ausziehen, wenn man die sonnigeren Gipfelwege erreicht.

Auch die Schuhe sollte man sorgfältig auswählen. Selbst wenn der Wanderweg eigentlich nur Turnschuhe erfordert: Im Herbst sind Wanderschuhe die bessere Wahl. Der Grund: Nasse Füße kann man im Herbst auch bekommen, wenn es nicht regnet. Wanderschuhe halten die Füße bei Morgentau und Bodennässe besser trocken und sind auch wärmer als Turnschuhe.

Wer so vorbereitet aufbricht – am bestem am frühen Morgen, da es im Herbst zeitig dunkel wird – kann sich ganz entspannt von der Herbstpracht verzaubern lassen.

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