Waldkirch: Zum Schüleraustausch nach Istanbul

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Deutsche Schüler auf Istanbul-Tour

Die Zehntklässlerin Esra Uyar berichtet über die Reise

Erster Besuch im Jahr 2013: “Im Jahr 2013 nahmen Schüler der neunten Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums bereits an dem sogenannten „Comenius-Programm“, einem ähnlichen Austausch in Zusammenarbeit mit der Sezin-Schule und einer spanischen Schule, teil. Hierbei beschäftigten sich die Schüler mit dem Thema ‘Tourismus’ und lernten gleichzeitig die jeweiligen Länder und Kulturen kennen. Besonders der kulturelle Austausch zwischen den Schülern erwies sich als ein großer Schritt zur Völkerverständigung, an dem die Schüler beachtliches Interesse zeigten. Mit Hingabe fühlten sich die Schüler in die Traditionen des jeweiligen Landes ein, wodurch sie sich ein eigenes Bild machen und lernen konnten eventuelle Vorurteile abzulegen.

Neunt- bis Zwölftklässler nahmen teil: Nachdem das ‘Comenius-Programm’ so erfolgreich verlief, entschieden sich unser Schulleiter, Bernd Zickgraf, und der Schulleiter der Sezin-Schule, Bahadir Özkan, dafür, dieses Jahr unabhängig vom ‘Comenius’ erneut einen Schüleraustausch zu organisieren. So kam es dazu, dass wir, Schüler der neunten bis zwölften Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, im Zeitraum der letzten Januarwoche diesen Jahres unsere Austausch-Partner in unsere Familien aufnahmen und ein tolles Programm voller Erlebnisse, teilweise mit den Lehrern und teilweise innerhalb der Familie, realisierten. Hierzu gehörte unter Anderem unser Besuch beim Elztalmuseum, zu welchem wir von Oberbürgermeister Richard Leibinger eingeladen wurden.

Herzliche Aufnahme in den Familien: Mindestens ebenso herzlich wurden wir im April diesen Jahres eine Woche lang bei unseren Austauschfamilien und der Sezin-Schule in Istanbul aufgenommen. Nach der Ankunft am Atatürk-Flughafen folgte ein gemeinsames Abendessen in einem Kebab-House und gleich am nächsten Morgen ging unsere Reise durch den Schulalltag der Privatschule, in Verbindung mit zahlreichen Besichtigungen historischer Bauten und Orten, los. Teil dieser Orte waren selbstverständlich die Hagia-Sophia- und die Sultan-Ahmed-Moschee, sowie die größte der Prinzeninseln. Einen Überblick über das Zentrum des europäischen Teils bekamen wir bei einer bilingualen Stadtrallye die vom Goethe-Institut vor Ort organisiert und ausgewertet wurde. Neben den kulinarischen Köstlichkeiten, der Energie der gegensätzlichen Großstadt und den gigantischen Einkaufs-Gelegenheiten, fand auch die Mentalität der offen gestimmten Türken Anklang, die sich beispielsweise dabei bemerkbar machte, dass Menschen scheinbar grundlos am Hafen zu lauter Musik den ‘Halay’, einen türkischen Volkstanz, tanzten.

Krönender Abschluss: Der krönende Abschluss fand sich am letzten Schultag der Woche, an dem die Schüler der Sezin-Schule regelmäßig in ihrem schuleigenen Salon samt Bühne zusammenfinden und sich gegenseitig Projekte vorführen. So wurde ein Videoclip über unseren Austausch gezeigt, in welchen man viele tolle Bilder von uns, samt Erfahrungsberichte, eingebaut hatte. Außerdem trugen wir mit einer Tanzeinlage, einem Gedicht, zu welchem wir passende Standbilder darstellten, einem Lied sowie einem Violinduett, das die türkische Musiklehrerin mit Herrn Zickgraf zusammen vortrug, unseren Teil zu dieser Zeremonie bei. Schließlich erhielten wir als Teilnehmer des Austauschs Urkunden und die Schulleiter beider Schulen hielten innige Reden, bei denen zugleich zu Wort gebracht wurde, dass dieser Austausch gerne zu einem jährlichen Projekt werden könne.”

(Quelle: Stadt Waldkirch)

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