Waldkirch: Kreis Emmendingen, Polizeibericht vom 26.11.2012

Bereich Emmendingen

Emmendingen

Unfall im neuen Kreisverkehr

Am frühen Samstagabend befuhr eine 79-jährige Pkw-Fahrerin die Karl-Friedrich-Straße in Richtung Stadtmitte. Am neuen Kreisverkehr , Höhe Einmündung Elzstraße, übersah sie einen 42-jährigen Pkw-Fahrer, welcher den Kreisverkehr bereits befuhr und diesen in Richtung Elzstraße verlassen wollte. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, waren jedoch noch fahrbereit. Gegen die Unfallverursacherin wird Anzeige beim Landratsamt Emmendingen vorgelegt.

Emmendingen

Alter schütz vor Torheit nicht

Am Samstagabend, gegen 19.00 Uhr, wurde dem Polizeirevier mitgeteilt, dass am Bahnhof eine Person auf den Schienen befindet. Wegen der Gefährlichkeit solchen Treibens musste die Polizei schnell handeln. Während eine Streife sofort die genannte Örtlichkeit aufsuchte, wurde zeitgleich die Bundespolizei verständigt, welche die vorübergehende Einstellung des Bahnverkehrs veranlasste.

Zwischenzeitlich konnte ein 68-jähriger Mann auf Bahnsteig 2 angetroffen werden. Der in Freiburg wohnhafte Mann hatte offenbar aus reiner Faulheit nicht die Unterführung von Bahnsteig 1 zu Bahnsteig 2 benutzt sondern sich für die „Abkürzung“ entschieden. Die örtlich zuständige Bundespolizei übernahm die weitere Sachbearbeitung.

Weisweil

Unfall beim Überholvorgang

Dass jeder Überholvorgang die volle Aufmerksamkeit aller beteiligten Fahrzeugführer erfordert, zeigte sich am Sonntagnachmittag auf der Landesstraße zwischen Wyhl und Weisweil. Dort scherte eine 22-jährige Pkw-Fahrerin zum Überholen aus, obwohl sich ein weiterer Pkw-Fahrer ebenfalls im Überholvorgang befand und bereits auf gleicher Höhe fuhr.

Zunächst kollidierten diese beiden Fahrzeuge seitlich miteinander, dann touchierte einer der beiden Pkw das Fahrzeug, welches die anderen beiden Fahrzeugführer überholen wollten. Bei Durchführung des sogenannten „Schulterblickes“ wäre es wohl nicht zu diesem Unfall gekommen. Der Sachschaden war beträchtlich – Personen wurden allerdings nicht verletzt.

Riegel

Mit Alkohol am Lenker

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 04.00 Uhr, wurde ein Rollerfahrer im Rahmen einer Verkehrskontrolle angehalten. Während der Kontrolle stellten die Beamten Atemalkoholgeruch fest. Der durchgeführte Alkomattest ergab einen Wert von ca. einem Promille und machte somit die Durchführung einer Blutentnahme beim Fahrer des Rollers mit Versicherungskennzeichen erforderlich.

Nach Abschluss der Ermittlungen wird eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Die zuständige Führerscheinstelle erhält Kenntnis.

Bereich Waldkirch

Waldkirch

Sinnloses Geschmiere

Vermutlich in der Nacht zum Sonntag dokumentierte ein Täter wohl unbewusst mit Sprühlack zumindest seine Unreife auf verschiedenen Flächen in Waldkirch. Weil an einem Glasschaukasten der Platz für einen Kraftausdruck nicht reichte, musste er/sie über den Kasten hinaus schmieren um unverständliche die Aussage zu vollenden.

Mit dem blauen Lack wurden sowohl Autos, wie auch eine Hauswand und ein Schaukasten der Stadtkapelle beschmiert und dadurch beschädigt. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise, welche zur Ermittlung des Verantwortlichen führen könnten. Der Tatzeitraum kann derzeit zwar erst auf die Stunden am Sonntag, zwischen 01 und 15 Uhr eingeschränkt werden; Die Ermittler gehen jedoch von einer nächtlichen Aktion aus.

Die blauen Lackspuren befinden sich entlang der Langestraße etwa ab der Stadtkapelle „Unserer lieben Frau“ (Turmstraße) bis hin zum Gasthaus „Hirschen“. Sachdienliche Hinweise bitte an das Polizeirevier Waldkirch, Telefon 07681/4074-0.

Biederbach / Elzach

Kurvenschneider

Am Freitag verletzte sich eine junge Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall zwischen Elzach und Biederbach schwer. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr sie die L 101 von Biederbach kommend in Richtung Elzach, wo ihr gegen 18.30 Uhr ein noch nicht ermittelter Autofahrer entgegen kam.

Dieser fuhr nach ihren Angaben in einer Kurve so weit links, dass die 21-Jährige mit ihrem VW Golf nach rechts von der Fahrbahn fahren musste, um einen Frontalunfall zu vermeiden. An ihrem Auto entstand ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro; nicht zuletzt auch deshalb, weil sie im Grünstreifen mehrere Verkehrseinrichtungen überfahren hatte. Die Polizei sucht nun Zeugen, welche Hinweise gegen können, die zur vollständigen Klärung des Verkehrsunfalls beitragen können.

Unfallbeteiligt war ein älterer roter VW Golf und das flüchtig gegangenen Fahrzeug im Gegenverkehr, zu welchem es derzeit noch keine detaillierten Angaben gibt. Hinweise bitte an die Polizei in Waldkirch. Telefon: 07681/4074-0.

Denzlingen

Mehrfach dunkel

Eine Polizeistreife hielt am frühen Samstagmorgen in Denzlingen einen völlig unbeleuchteten und in Schlangenlinien fahrenden Fahrradfahrer an. Der Heranwachsende, der offensichtlich auf dem Nachhauseweg war und deutlich zu tief ins Glas gesehen hatte, pustete den Alkotester der Polizei auf 2 Promille hoch.

Wie gefährlich solche Fahrten sein können zeigen leider immer wieder die Folgen schwerer Unfälle. Der Heranwachsende hätte sein Rad aus mehreren Gründen wohl besser die wenigen Meter nach Hause geschoben.

Elzach

Wild gefahren?

Polizeibeamte klären derzeit, ob die Angaben eines Autofahrers, der nach eigener Aussage einem Wildtier ausweichen musste und anschließend verunfallt war, den Tatsache entsprechen können. Der junge Autofahrer war am Samstagnachmittag den Weinersbergweg bergab gefahren und hatte hierbei die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

Die Spuren an der Unfallstelle, unter anderem eine lange Bremsspur, deuten darauf hin, dass die gefahrene Geschwindigkeit auch ohne Wildwechsel zwangsläufig zu einem Verkehrsunfall hätte führen können. Glücklicherweise wurde der junge Mann nicht verletzt. An seinem Auto und der Leitplanke im dortigen Bereich entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden.

Noch sind nicht alle Spuren ausgewertet. Die Ermittlungen der Polizei dauern

Simonswald / Gütenbach

Gesattelt

Viel Glück hatte am Samstagabend offensichtlich eine Autofahrerin, die auf der Fahrt zwischen Simonswald und Gütenbach die Kontrolle über ihr Auto verloren hat. Die Frau aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis fuhr im Begegnungsverkehr eines Sattelschleppers, gegen den sie im Verlaufe des Unfalls prallte.

Bereits wenige Augenblicke vorher oder nachher hätte sie mitsamt ihres Wagens auch schnell unter die Räder des großen Fahrzeuges kommen können. Erste Ermittlungen der Polizei deuten darauf hin, dass die Frau alleinige Unfallverursacherin ist und der Sattelzug äußerst vorsichtig und rechts gefahren war. Unfallursächlich dürfte sicherlich auch die hohe Alkoholisierung der Frau, bei welcher der Alkomat auf über 2 Promille ausschlug, gewesen sein.

Verletzt wurde die Frau bei dem Unfall nicht. An ihrem Fahrzeug entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden. Am Sattelauflieger, auf dessen Reifen die Frau mit ihrem Kleinwagen geprallt war, war zumindest auf den ersten Blick kein Schaden festzustellen.

Kollnau

Strafstoß und Strafrecht

Ein strafrechtliches Nachspiel dürften die Begleit- und Folgeerscheinungen eines Fußballspiels vom Sonntagnachmittag in Kollnau für einige Beteiligte haben. Offenbar konnten einige erhitzte Gemüter ihre Energie und Aggression nicht im sportlichen Rahmen während des Spieles abbauen und suchten nach Zeugenangaben bereits während des Spiels und auch nach dem Spielabbruch durch den Schiedsrichter die unsportliche Konfrontation.

Mit heftigen Faustschlägen und Tritten mit schwerem Fußballschuh stehen neben den nun eingeleiteten strafrechtlichen Konsequenzen mehrere erhebliche Verletzungen; unter Anderem eine Nasenbeinfraktur und geschwollene Gesichter. Die gerufenen Polizeibeamten konnten nur mit großer Anstrengung und Unterstützung von zwei Polizeihunden Ruhe in die Aggression bringen.

Die Ermittlungen in diesem unsportlichen Fall werden wohl noch etwas länger andauern. Im Zuge der Ausschreitungen hat auch ein Beteiligter gegen eine auf dem Parkplatz des Sportplatzes abgestellte Limousine getreten und Schaden verursacht. Auch der Verantwortliche dieser Tat – ein Tatverdächtiger ist bereits bekannt – kann sich auf ein Strafverfahren einstellen.

Waldkirch / Denzlingen

Gesetzliche Ruhe

Trotz gesetzlichen Verbotes waren am vergangenen Sonntag (Totensonntag) mehrere Spielotheken im Bereich Waldkirch und Denzlingen geöffnet. Erst auf Intervention der polizeilichen Ordnungshüter wurden diese geschlossen. Die Verantwortlichen müssen nun mit einem Bußgeld im Rahmen des eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahrens rechnen.

Besonders interessant für die Polizei und auch für die Bemessung des Bußgeldes dürften Aussagen von verwiesenen Kunden sein: Diese waren extra von Nachbarstädten angefahren, weil man dort aufgrund des Feiertagschutzes vor verschlossenen Türen gestanden habe.

(Quelle: PD Emmendingen)

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