Video des Tages: Der AFE-Turm in Frankfurt – So geht Turm sprengen..

AFE-Turm in Frankfurt erfolgreich gesprengt

Das bisher in Europa höchste Gebäude, das jemals gesprengt worden ist, fällt in Sekunden in sich zusammen.

Mit einer kurzen Verzögerung wird am frühen Sonntagvormittag der AFE-Turm in Frankfurt am Main buchstäblich dem Erdboden gleich gemacht: 950 Kilogramm Sprengstoff untergebracht in 1400 Bohrlöchern im Gebäude, zwingen das bisher größte Hochhaus, das in Europa jemals gesprengt wurde, in den Abgrund.

Der Münchner Sprengmeister Eduard Reisch und sein Team macht den Einsatzkräften von Feuerwehr, THW und Polizei schon seit den frühen Morgenstunden eine Menge Arbeit: Metallzäune werden aufgestellt, die öffentlichen Verkehrsmittel geschlossen, im Umkreis von 200 Metern wird eine Sperrzone errichtet: der Stadtteil Bockenheim befindet sich im Ausnahmezustand.

Zwei Warnsignale vor der Detonation lösen gegen 10:04h am Sonntagvormittag die Sprengsätze aus, die das Gebäude präzise in sich zusammenfallen lassen: wie geplant der eine Teil nach Süden, der untere nach Norden, übrig bleiben 50.000 Tonnen Schutt und Geröll und eine riesige Staubwolke die das ganze Stadtgebiet für Minuten für sich beansprucht.

Während an den Fassaden der Nachbarhäuser zwar Fensterscheiben zu Bruch gegangen sind und Zäune beschädigt werden, spricht Sprengmeister Eduard Reisch, auch bekannt unter dem Spitznamen „der Krater Edi“ von einer „Bilderbuchsprengung“.

Für Jahrzehnte prägte der AFE-Turm die Frankfurter Skyline, erst 1972 erbaut, beherbergte das Gebäude Generationen von Geisteswissenschaftlern – heute waren es nur wenige Sekunden, ein studentisches Wahrzeichen aus dem Blickfeld zu fegen.

Video des Sprengung


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Quelle: Video, Bild und Text – Agency4News

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