Polizeibericht für Emmendingen und Waldkirch vom 5.03.2019

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Bild: Polizei Emmendingen

Bereich Emmendingen

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Bereich Waldkirch

Elztal: Ausgelassen aber friedlich – Polizeirevier Waldkirch zieht positive Bilanz der närrischen Tage

Denzlingen-Waldkirch-Winden-Elzach: Die närrischen Tage neigen sich dem Ende zu – und alle Verantwortlichen finden nun wohl Zeit, nach den anstrengenden Tage durchzuschnaufen. Eine zufriedenstellende Bilanz kann das Polizeirevier Waldkirch ziehen.

Nachdem in den zurückliegenden Wochen immer wieder von Störenfrieden zu lesen war, die es offenbar darauf anlegten, die Umzüge und Veranstaltungen zu stören, hatten die Zünfte gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden ihr Augenmerk besonders darauf gerichtet. Bereits an den Bahnhöfen und den Zugangsstrecken war die Polizei präsent, um alkoholisierte und streitlustige Personen frühzeitig aus dem Verkehr zu ziehen.

Mehrere Dutzend dieser sogenannten “Platzverweise” mussten die Einsatzkräfte über das Fasnets-Wochenende so aussprechen.

Wegen insgesamt fünf Körperverletzungsdelikten musste in Waldkirch über die närrischen Tage eingeschritten werden. Allesamt handelte es sich bei den Tätern um junge Männer im Alter von 18-22 Jahren, die teilweise deutlich alkoholisiert waren. Bis auf die gefährliche Körperverletzung (wir berichteten bereits) am Schmutzigen Donnerstag kam es bei diesen Delikten nur zu kleineren Blessuren.

In Winden wurde am Sonntag kurz nach Mitternacht ein 22jähriger Elzacher aus dem Verkehr gezogen, der eine geladene Schreckschusswaffe mit sich führte. Gegen ihn wird wegen Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.

Weitere Streitereien konnten durch sofortiges Einschreiten geschlichtet und unterbunden werden. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei wurde auch ein Schwerpunkt auf Jugendschutzkontrollen gelegt. Zahlreiche Flaschen harten Alkohols wurden bei Minderjährigen konfisziert.

Teilweise mussten auch betrunkene Buben und Mädchen mit auf die Wache, damit sie von ihren Eltern in Obhut genommen werden konnten. Ein Dauerärgernis sind sog. “Wildpinkler”, die völlig ungeniert in der Öffentlichkeit an Hauswände oder geparkte Autos ihre Notdurft verrichten, obwohl manchmal wenige Meter daneben mobile Toilettenanlagen aufgestellt sind. Einige Bußgeldverfahren mussten deshalb eingeleitet werden.

Ein großes Lob spricht die Polizei den veranstaltenden Zünften aus, die auch in diesem Jahr wieder alles daran gesetzt hatten, sichere und friedliche Veranstaltungen zu organisieren. Vor allem die von den Zünften eingeteilten Ordnerdienste leisteten dazu einen hervorragenden Beitrag.

Gemessen an den oft mehreren tausend Besuchern bei Umzügen und in den Narrendörfern hielten sich die größeren und kleineren negativen Begleiterscheinungen deshalb in Grenzen. Getreu dem Motto “nach der Fasnet ist vor der Fasnet” werden die Verantwortlichen von Gemeinden, Polizei, Rettungskräften und Zünften ihre diesjährigen Erfahrungen nun für die Vorbereitung und – wo notwendig –  Anpassung der Konzepte für die nächsten Saison nutzen.

Denzlingen: Unfallflucht

Offenbar beim Rangieren stieß ein unbekannter Pkw-Fahrer am Montagvormittag zwischen 09.30-11.00 Uhr in der Hinterhofstraße gegen einen dort geparkten weißen Citroën. Er setzte anschließend seine Fahrt fort, ohne eine Nachricht am beschädigten Fahrzeug zu hinterlassen. Aufgrund der Spurenlage könnte es sich bei dem gesuchten Fahrzeug um ein höheres Fahrzeug wie etwa Geländewagen, SUV oder Kombi/Van gehandelt haben. Weitere Hinweise liegen bislang nicht vor, weshalb Zeugen gebeten werden, entsprechende Beobachtungen dem Polizeirevier Waldkirch unter Tel. 07681 4074-0 mitzuteilen.

Simonswald: Gefährlicher Sekundenschlaf

Eine 53jährige Autofahrerin war am Montagmorgen kurz nach 06.00 Uhr in der Untertalstraße unterwegs, als ihr kurz die Konzentration abhanden kam. In einer leichten Rechtskurve fuhr sie deshalb geradeaus, kam auf die gegenüberliegende Fahrbahnseite und stieß in die Umfriedung eines Vorgartens.

Sie erlitt leichtere Verletzungen und wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Eine Alkoholbeeinflussung der Fahrerin konnte aber als Unfallursache ausgeschlossen werden. An der Unfallstelle waren neben den Rettungskräften auch Feuerwehr und ein Abschleppdienst  zur Bergung des Fahrzeugs und Absicherung der Unfallstelle im Einsatz. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 8.000 Euro.

(Quelle: Polizeipräsidium Freiburg)

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