Polizeibericht für Emmendingen und Waldkirch vom 27.02.2019

polizeirevier emmendingen, waldkirch
Bild: Polizei Emmendingen

Bereich Emmendingen

Kenzingen: Mann bei nächtlichem Streit auf der Straße verletzt

Mit einer Platzwunde am Kopf und Prellungen musste sich ein 33-jähriger afghanischer Staatsangehöriger am Dienstagabend (26. Februar) in ärztliche Behandlung begeben. Der Mann war gegen 23.15 Uhr auf dem Nachhauseweg von einer Gaststätte in der Hansjakobstraße mit einem 35-jährigen Thailänder in Streit und in der Folge in eine körperliche Auseinandersetzung geraten.

Dabei, so die bisherigen Ermittlungen des Polizeipostens Kenzingen, wurde der 33-Jährige von seinem Kontrahenten geschlagen und getreten. Dabei soll auch eine Glasflasche auf einem geparkten Auto gelandet sein. Zeugen vor Ort versuchten, die beiden Streitenden zu trennen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den thailändischen Staatsangehörigen.

Herbolzheim: Unfall, Radfahrerin schwer verletzt

Am Dienstagnachmittag, gegen 14.54 Uhr, wurde eine 57-jährige Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich an der Kreuzung Moltkestraße/Ecke Maria-Sand-Straße. Hier hatte ein Autofahrer die Vorfahrt der Radlerin missachtet und kollidierte mit dieser im Kreuzungsbereich.

Bahlingen: Straßenverkehrsgefährdung durch silbernen Honda SUV

Am Montag (25.02.19) befuhr eine Autofahrerin mit ihrem grünen Skoda die L 116 von Riegel in Richtung Bahlingen. Hier kam ihr auf etwa halber Wegstrecke ein silberfarbener SUV (Marke Honda) mit Emmendinger Zulassung auf ihrer Fahrspur entgegen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, leitete die Skoda Fahrerin eine Gefahrenbremsung ein und wich nach rechts aus.

Der Honda Fahrer fuhr unerkannt weiter in Richtung Riegel. Die Polizei sucht Zeugen des Geschehens und Personen, die Hinweise zu dem silberfarbenen Honda SUV machen können. Polizeiposten Endingen, Tel.07642/9287-0.

Bereich Waldkirch

Simonswald: Feuer außer Kontrolle

Am Dienstag, etwa um die Mittagszeit, geriet offenbar ein Laubfeuer im Bereich Nonnenbach außer Kontrolle (wir berichteten). In einem sehr wahrscheinlich unbeaufsichtigten Augenblick griff das Feuer ungewollt auf herumliegendes Laub und bodennahes Gehölz über.

Es breitete sich auf eine Fläche von etwa 50 x 300 m aus und fraß sich hinter einem Wohnhaus hangaufwärts in den Waldrand. Wie es derzeit aussieht, konnte die Feuerwehr verhindern, dass auch Bäume in Brand gerieten und das Feuer auch schnell löschen.

Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässigem Herbeiführen einer Brandgefahr. Vor Ort waren zahlreiche Kräfte der Feuerwehren aus den näheren Gemeinden, aber auch aus Waldkirch, Freiamt und Biederbach. Auch der Bürgermeister und der Kreisbrandmeister machten sich persönlich ein Bild des Ausmaßes, das in Anbetracht der Umstände doch eher noch als glimpflich bezeichnet werden kann.

Denzlingen: Unfall, Autofahrer schwer verletzt nach Kollision mit Baum

Mit schweren Verletzungen wurde ein 48-jähriger Autofahrer am frühen Mittwochmorgen (27. Februar) in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei war der Mann aus noch unklaren Gründen auf der Kreisstraße 5103 (parallel verlaufend zur B 294) zwischen Waldkirch und dem Ortsteil Suggental alleinbeteiligt mit seinem Transporter gegen einen Baum geprallt.

Das verunglückte Fahrzeug und der verletzte Fahrer wurden gegen 03.30 Uhr von einer zufällig vorbeifahrenden Streife des Polizeireviers Waldkirch entdeckt. Die Beamten leisteten Erste Hilfe und verständigten einen Notarzt. Wie lange vorher der Unfall passierte, ist derzeit noch nicht bekannt.

Bearbeitet wird der Unfall durch den Verkehrsunfalldienst Freiburg, der für Hinweise möglicher Unfallzeugen unter Telefon 0761/882-3100 rund um die Uhr erreichbar ist.

Elzach: Unglaubwürdige Gewinnversprechen

Immer wieder versuchen unehrliche Zeitgenossen an das Geld von arglosen Mitbürgern zu kommen. Eine bereits länger andauernde Masche hat leider immer wieder Erfolg. In zwei aktuellen Fällen dieser Tage wurden Elzacher Bürger telefonisch über einen größeren Geldgewinn informiert. In längeren und offensichtlich recht seriös wirkenden Telefonaten bekommen die vermeintlichen Gewinner dann mitgeteilt, dass sie das Geld zeitnah persönlich per Geldboten zugestellt bekämen. Hierfür sei aber “selbstverständlich” eine vergleichsweise geringe kostendeckende Gebühr erforderlich, welche der Gewinner im Vorfeld zu bezahlen hat.

Mit Blick auf den sehr hohen vermeintlich in Aussicht stehenden Gewinn erscheinen dann auch mehrere hundert Euro plötzlich nicht allzu hoch, weshalb der eine oder andere geneigt ist, die Gebühr zu bezahlen. Weil die Betrüger hierfür einen möglichst anonymen Weg suchen, werden die Opfer angewiesen, sich im Einzelhandel oder an Tankstellen sogenannte Gutscheinkarten zu kaufen.

Bei den zwei Betrugsversuchen reagierten Mitarbeiter eines Elzacher Einkaufsmarktes sehr gut! Als die beiden Opfer jeweils im Geschäft erschienen und für knapp tausend Euro solche Karten erwerben wollten, schöpften sie Verdacht und warnten die Kunden, dass diese sich zunächst an die Polizei wenden sollten. Prompt stellte sich heraus, dass sie tatsächlich Zielobjekte der oben beschriebenen Betrugsmasche werden sollten. In den beiden jüngsten Fällen ist es sehr wahrscheinlich der guten Reaktion dieser Einkaufsmarkt-Mitarbeiter zu verdanken, dass es nicht zu einem Schadenseintritt kam.

Die Polizei rät bei Verdachtsfällen und insbesondere immer dann, wenn angeblich Zeitdruck besteht, sich genauestens zu erkundigen und im Zweifelsfall die Polizei zu verständigen.

Waldkirch-Denzlingen-Elztal: Sicher durchs Fastnachtsgetümmel

Damit die Fastnacht 2019 so närrisch, friedlich und positiv verläuft, wie dies in den letzten Jahren in den Elztalgemeinden der Fall war, ist leider einiges an Vorarbeit erforderlich. In etlichen gut abgestimmten und behördenübergreifenden Besprechungen mit den veranstaltenden Zünften haben sich alle Verantwortlichen gemeinsam bereits seit Oktober dafür engagiert, dass ein sicheres und ausgelassenes Feiern möglich sein wird.

Angefangen von der Gestaltung der Narrendörfer, über die in den meisten Gemeinden üblichen Glasverbote und dem Verbot im Narrendorf Hochprozentiges zu verkaufen, engagierte Jugendschützer und  über bauliche Sicherheitseinrichtungen, die Ausleuchtung “dunkler Ecken”, die Überwachung der Sperrzeiten bis hin zur Musikauswahl an den Ständen, basiert die Fasnet in den Gemeinden des Waldkircher Polizeireviers wieder auf einem  guten gemeinschaftlichen Sicherheitskonzept.

Es wird aber immer wieder deutlich, dass jeder Einzelne dazu beitragen muss, dass die Fasnet Spaß macht. Hierzu gehört u.a. das schlichtende und besonnene Vorgehen, wenn es mal zu verbalen Auseinandersetzungen kommt oder ein Betrunkener zusehends aggressiver wird. Wenn man sich ein Eingreifen selbst nicht zutraut oder Gefahr läuft, selbst mit in einen Streit hineingezogen zu werden, sollte man sich so frühzeitig wie möglich an die Polizei oder Verantwortliche der Zunft wenden.

Die Polizei wird – wie gewohnt – an vielen Orten zurückhaltend präsent sein, aber sich niederschwellig um Störenfriede kümmern. Bei dieser Gelegenheit möchte die Polizei darauf hinweisen, dass man alkoholisiert nicht nur schneller zum Täter, sondern auch viel schneller zum Opfer werden kann! Sie empfiehlt jedem Festbesucher einen gesunden “Gefahrenradar” für sich selbst und seine Umgebung in Betrieb zu halten und diesen nicht durch unnötig hohen Alkoholkonsum lahmzulegen!

Im Vorfeld haben Polizei und Ordnungsamt bei 13 Personen geprüft, ob diese durch ihr negatives Verhalten bei zurückliegenden, ähnlichen Veranstaltungen überhaupt zur Fastnacht dürfen. Trotz vieler negativer Berichterstattungen und Gerüchten in den “sozialen”

Netzwerken bildet das Ergebnis dieser Überprüfung für sogenannte behördliche Aufenthaltsverbote die Realität ab: Nur bei einem einzigen Waldkircher Störenfried waren dessen Aktionen so erheblich, dass sie für ein solches Aufenthaltsverbot ausreichten! Auf alle anderen, die im Vorfeld störten, hat die Polizei ein besonderes Augenmerk.

(Quelle: Polizeipräsidium Freiburg)

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