Polizeibericht für Emmendingen und Waldkirch vom 25.06.2018

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Bild: Polizei Emmendingen

Bereich Emmendingen

Emmendingen: Dubiose Spendensammler am Bahnhof

Vorsicht Betrug möglich: Im Bereich des Bahnhofs Emmendingen wurden am Samstagmittag (23.06.2018) durch einen rumänischen Staatsangehörigen angebliche Spenden für taubstumme Kinder via Unterschriftenliste gesammelt Die Polizei warnt eindringlich vor der Abgabe von Bargeld-Spenden an solche Personen. In der Regel versuchen sie unter Vorgabe eines fiktiven Verbandes vertrauenswürdig zu wirken und lassen sich durch eine Unterschrift den “Empfang der Spende” bestätigen.

Seriöse Spendensammler können in der Regel umfassende Informationen zu ihrem Verband/Verein geben und sich meist ausweisen. Bei dem Mann am Emmendinger Bahnhof konnte bei der Personenkontrolle typischerweise kein Bargeld mehr aufgefunden werden, ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs gegen ihn wurde dennoch eingeleitet. Dies basiert auf Zeugen, die beobachtet haben, wie der Mann mehrere Personen, meist älteren Alters, angesprochen hatte.

Emmendingen: Vandalismus durch Jugendliche

In der Nacht zum Sonntag (24. Juni) zog eine Gruppe Heranwachsender durch die Straßen von Emmendingen und Kollmarsreute und verursachte diverse Schäden, sowohl an öffentlichen als auch privaten Einrichtungen. Der Vorfall wurde bekannt, nachdem die Gruppe unter Fußballparolen grölend in Kollmarsreute mit einem Stein die Scheibe eines Wohnhauses eingeworfen hatte. Kurze Zeit später konnten sie in Emmendingen festgestellt werden, als sie sich an einem Verkehrsschild zu schaffen machten.

Neben dem Eintreten einer Scheibe am Bahnhof Emmendingen, wird die Gruppe noch mindestens einer weiteren Sachbeschädigung, nämlich an der Ampel im Baustellenbereich der Kollmarsreuter Straße, verdächtigt. Zeugen, welche im Zeitraum von 01:30 Uhr bis 05:00 Uhr, insbesondere im Bereich der Baustelle zwischen Emmendingen und Kollmarsreute, Wahrnehmungen gemacht haben, mögen sich bitte beim Polizeirevier Emmendingen unter 07641-582-0 melden.

Freiamt-Mußbach: Störer beim Public-Viewing beleidigen Polizeibeamte

Am Samstag (23. Juni) fand in Freiamt ein Sportfest mit Public-Viewing am Abend statt. Eine Personengruppe im Festzelt fing im Laufe der Übertragung durch Pöbeleien an zu stören, sodass sie schließlich der Veranstaltung verwiesen wurde. Dieser Aufforderung wurde nur widerwillig nachgekommen und in der Folge wiederholt versucht, das Festzelt wieder zu betreten. Weitere Störungen oder Zutritte konnten schließlich nur durch die Polizei verhindert werden, wobei es hierbei auch zu Beleidigungen der eingesetzten Beamten kam. Ermittlungsverfahren wegen der Beleidigungen wurden eingeleitet.

Bereich Waldkirch

Waldkirch: Auto macht sich selbstständig

Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei stellte eine junge Frau ihren Wagen bereits am Sonntagvormittag in der leicht abschüssigen Schillerstraße ab. Aus nicht genau nachvollziehbarer Ursache setzte sich dieser dann abends, gegen 20:00 Uhr, selbständig in Bewegung, weil er offensichtlich nicht ausreichend gegen Wegrollen gesichert war. Der Kleinbus rollte bergab, bis er von einem anderen ordnungsgemäß geparkten Wagen, an dem die Handbremse offensichtlich gut gezogen war, gebremst wurde. Bei diesem Vorgang entstand Sachschaden, den die Polizei auf etwa 1.500 Euro schätzt. Verletzt wurde niemand. Auf die Verantwortliche kommt nun neben der Schadenregulierung auch ein Bußgeld zu.

Winden: Hydraulikschlauch geplatzt

Ausgerechnet im Einmündungsbereich der viel befahrenen Ortsdurchfahrt Winden platzte am Samstagmittag im Bereich “Ziegelhütte” der Hydraulikschlauch eines Radlagers und verursachte so Verkehrsbehinderungen. In der Folge liefen einige Liter Hydrauliköl aus, welche im Anschluss fachmännisch gebunden und entsorgt werden mussten. Da sich die Verunreinigung auf die komplette Fahrbahn der B 294 (Ortsdurchfahrt) auswirkte, waren für die Dauer der Maßnahmen verkehrslenkende Eingriffe der Polizei von Nöten.

Waldkirch: 3 Einbrüche mit wenig Beute aber Sachschaden

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde gleich an drei verschiedenen Einrichtungen versucht, einzubrechen. Die noch unbekannten Täter suchten die Umkleidekabinen des Fußballstadions, das Kiosk des Baumkronenwegs und auch den Kassenbereich des Schwarzwaldzoos auf. Wie meist bei solchen Straftaten, konnte zwar keine große Beute gemacht werden, jedoch wurde größerer Sachschaden hinterlassen. Die Polizei bittet um jegliche Hinweise, die zur Identifizierung der Täter führen könnten. Auch Wahrnehmungen, denen im Moment noch keine besondere Bedeutung zugemessen werden kann, könnten für die Ermittler von Bedeutung sein. Telefon: 07681/4074-0.

(Quelle: Polizeipräsidium Freiburg)

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