Polizeibericht für Emmendingen und Waldkirch vom 1.10.2020

polizeirevier emmendingen, waldkirch
Bild: Polizei Emmendingen

Bereich Emmendingen

Emmendingen: Vermeintliche Bedrohungslage endete glimpflich

Am Mittwoch, 30.09.2020, gegen 9 Uhr, wurde der Polizei in Emmendingen eine männliche Person gemeldet, welche mit einem Rucksack durch die Straßen laufen würde, aus dem vermeintlich ein Schulterstück oder Griffstück eines Gewehrs herausschauen soll.

Trotz sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen unter Hinzuziehung von starken Kräften des Polizeirevier Emmendingen, der Polizeihundestaffel Freiburg und Zivilkräfte des Kriminalkommissariat Emmendingen, konnte besagte Person nicht angetroffen, bzw. lokalisiert werden. Weitere polizeiliche Ermittlungen ergaben jedoch die Personalien und damit die Wohnanschrift der verdächtigen Person.

Da noch immer nicht sichergestellt war, ob es sich beim vermeintlich erkannten Gegenstand um ein Gewehr handelt, wurden weitere Sicherheitsvorkehrungen getroffen und ein benachbartes Einkaufszentrum kurzzeitig abgesperrt.

Im Zuge eines in der Wohnung des Verdächtigen durchgeführten Notzugriffs, lies sich dieser widerstandslos festnehmen. Im Nachgang wurde festgestellt, dass es sich bei dem Gegenstand um ein Luftgewehr handelt. Zu einer konkreten Bedrohung oder Gefährdung war es zu keinem Zeitpunkt gekommen.

Das Polizeirevier Emmendingen hat die Ermittlungen wegen Verstoß gegen das Waffengesetz aufgenommen.

 Wyhl: Unfallflucht in der Hauptstraße

Am Mittwochabend, 30.09.2020, um 20.19 Uhr, kam es in der Hauptstraße in Wyhl, zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein von Weisweil kommender, dunkelfarbener 3-er BMW, kam aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und rammte einen dort ordnungsgemäß am Strassenrand geparkten weißen VW Caddy.

Der BMW Fahrer fuhr jedoch weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden an dem Fahrzeug zu kümmern. Hinweise zu dem flüchtigen 3-er BMW nimmt das Polizeirevier Emmendingen (Tel.07641/582-0) entgegen.

Bereich Waldkirch

Denzlingen: Vom Spaziergang auf der B3 in die Ausnüchterungszelle

In der Nacht auf Donnerstag, 01.10.2020, meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer, dass ein Mann, offenbar schlecht sichtbar und dunkel gekleidet auf der B3 zwischen Denzlingen und Wasser unterwegs sei. Die Polizei war schnell vor Ort und konnte Schlimmeres verhindern. Der stark alkoholisierte 43-jährige hatte wohl in seinem Rausch die Orientierung verloren und ging mitten auf der B3 vermeintlich in Richtung seines Wohnortes.

Da es niemanden gab, der sich für den Rest der Nacht um den Orientierungslosen kümmern konnte, musste ihn die Polizei in Gewahrsam nehmen und bis zur Ausnüchterung am Folgetag beaufsichtigen.

(Quelle: Polizeipräsidium Freiburg)

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