Polizei Freiburg aktuell: Polizeibericht vom 31.03.2023

Polizeibericht Freiburg aktuell
Aktuelle Polizeimeldungen für Freiburg Bild: © Polizei

Polizeimeldungen für Freiburg & die Region

Müllheim: Illegale Hundezucht und Welpenhandel – über 60 Hunde in Käfigen aufgefunden

Freiburg – Müllheim – Polizei vermeldet Erfolg bei der Verfolgung von illegaler Hundezucht und Welpenhandel: Durch Hinweise aus der Bevölkerung wurde das Polizeipräsidium Freiburg auf eine illegale, tierschutzwidrige Hundezuchtstätte (zur Massenvermehrung) und illegalen Welpenhandel aufmerksam.

Die daraufhin durchgeführten Ermittlungen des Fachdienstes Gewerbe/Umwelt führten dazu, dass die Staatsanwaltschaft Freiburg beim zuständigen Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss erwirkte und dieser, in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Veterinäramt, zeitnah vollzogen wurde.

In einem Einfamilienhaus in einer Umlandgemeinde von Müllheim wurden die Polizeibeamten fündig.

Es konnten über 60 Kleinhunde, welche einzeln in Käfigen im Keller und verschiedenen Räumen untergebracht waren, aufgefunden werden. Das zuständige Veterinäramt verfügte eine sofortige, vorläufige Fortnahme und Unterbringung im Tierheim. Über deren weiteren Verbleib wird in den nächsten Tagen durch die zuständige Behörde entschieden werden.

Gegen die beiden 32 und 61 Jahre alten beschuldigten Betreiberinnen wird durch den Fachdienst Gewerbe/Umwelt wegen Verstoßes gegen § 17 Tierschutzgesetz ermittelt.

March-Hugstetten: Auto ausgebrannt

Freiburg – March-Hugstetten: In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 29./30.03.2023, geriet auf einem Firmengelände in Hugstetten, in der Industriestraße, ein Auto in Brand. Hierbei wurde das Fahrzeug komplett zerstört. Zudem gerieten angrenzende Gebäudeteile in Mitleidenschaft. Es entstand Sachschaden in Höhe mehrerer 1000 Euro.

Die Brandursache ist bislang unklar. Die Kriminalpolizei Freiburg hat die Ermittlungen übernommen.

Etwaige Zeugen, die am Donnerstag nach Mitternacht verdächtige Wahrnehmungen im Gewerbegebiet/ Bahnhof Hugstetten gemacht haben, werden gebeten sich unter T: 0761-882-2880, zu melden.

Bad Krozingen: Alkoholisierten Lkw-Fahrer auf der A5 gestoppt

Freiburg – Bad Krozingen: Am Mittwoch 29.03.23 gegen 05:12 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer einen unbeleuchteten Sattelzug auf der BAB5, welcher in südliche Richtung fuhr. Der Anrufer bemerkte zudem, dass der polnische Sattelzug im weiteren Verlauf mehrfach in Form von Schlangenlinien nach rechts auf den Standstreifen kam.

Eine Streife der Verkehrspolizei Freiburg, welche sich entsprechend an der Autobahn postiert hatte, konnte den Lkw kurze Zeit später feststellen und an der Anschlussstelle Bad Krozingen aus dem Verkehr ziehen um eine Kontrolle durchzuführen.

Es ergaben sich schnell Verdachtsanzeichen einer Alkoholisierung beim ukrainischen Fahrer des Lkw. Nachdem zunächst etliche Atemalkoholtests aufgrund Unfähigkeit des Lkw-Fahrers scheiterten, ergab ein erfolgreicher Test dann einen Wert von 1,74 Promille. Des Weiteren wurde festgestellt, dass der Beschuldigte im Juni 2022 im Bereich Groß-Gerau/Südhessen bereits einmal eine Trunkenheitsfahrt beging und ihm danach die ausländische Fahrerlaubnis entzogen wurde. Ein Auslesen des digitalen Kontrollgerätes des Lkw ergab zudem weitere Fahrten ohne Fahrerlaubnis.

Mit diesen Erkenntnissen wurde die StA Freiburg kontaktiert und um die Einleitung eines beschleunigten Verfahrens gebeten, welches stattgegeben wurde. Zudem wurde eine Blutentnahme durchgeführt und die Probe sofort zur Untersuchung an ein Labor gegeben. Das Ergebnis hieraus belief sich schlussendlich dann auf 1,88 Promille.

Noch am gleichen Tag um 15:00 Uhr fand die Hauptverhandlung beim AG Freiburg statt. Der Beschuldigte räumte den Verstoß ein, er wurde zu 90 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt. Zudem erhielt er eine FE Sperre in Deutschland für 14 Monate. Noch während der Verhandlung wurde der mit Lebensmitteln beladene LKW von der polnischen Firma abgeholt.

St.Blasien: Verbrannte Rinderzunge führt zu Feuerwehr- und Polizeieinsatz

Freiburg – St.Blasien: Am Freitagmorgen, 31.03.2023, hat in St.Blasien eine verbrannte Rinderzunge zum Einsatz von Feuerwehr und Polizei geführt. Gegen 11:00 Uhr war Rauchentwicklung aus einem großen Mehrparteienhaus gemeldet worden.

Noch bevor die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, war es dem durch die Brandmeldeanlage aufmerksam gewordene Hausmeister gelungen, das verbrannten Essen vom Herd zu nehmen.

In der unverschlossenen Wohnung war niemand anwesend. Nachdem das Haus durchlüftet war, war es wieder uneingeschränkt nutzbar. Verletzt wurde niemand. Es entstand auch kein Sachschaden.

(Quelle: Polizeipräsidium Freiburg)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein