Polizei Freiburg aktuell: Polizeibericht vom 18.06.2019

Polizeibericht Freiburg aktuell
Aktuelle Polizeimeldungen für Freiburg Bild: © Polizei

Polizeimeldungen für Freiburg & die Region

Freiburg: Festnahme – Sicherheitsdienstmitarbeiter in Asylunterkunft angegriffen

Freiburg – Lörracher Straße: Einen Sicherheitsdienstmitarbeiter angegriffen und bedroht haben soll ein 34-Jähriger am Montag, 17.06.2019, gegen 22.40 Uhr in einer Asylunterkunft in der Lörracher Straße in Freiburg.

Bei der Aufnahme des Sachverhalts durch Kräfte des Polizeipräsidiums Freiburg griff der Tatverdächtige mit nigerianischer Staatsangehörigkeit einen Polizeibeamten tätlich an, bei der anschließenden Festnahme leistete der 34-Jährige Widerstand.

Er wurde vorläufig festgenommen. Verletzt wurde dabei nach derzeitigem Kenntnisstand niemand, auch der Sicherheitsdienstmitarbeiter blieb nach derzeitigem Kenntnisstand unverletzt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Im Vorfeld des mutmaßlichen Angriffs auf den Sicherheitsdienstmitarbeiter kam es in der Asylunterkunft zu einem medizinischen Notfall, der nach Zeugenaussagen zu einer aufgeheizten Stimmung unter den Bewohnern führte. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort und gewährleistete den ordnungsgemäßen Einsatz der Rettungswagenbesatzung.

Freiburg: Ölspur auf der A5 führt zu Motorradunfall

Freiburg: Autobahn A5/ Autobahnausfahrt Freiburg-Nord: Am Montagabend, 17.06.2019, befuhr ein 36-jähriger Motorradfahrer gegen 21:00 Uhr die A5 von Basel kommend in Richtung Karlsruhe. An der Autobahnausfahrt Freiburg-Nord stürzte nach bisherigem Kenntnisstand der Motorradfahrer auf einer dortigen Ölspur und verletzt sich hierbei. Er musste in ein Freiburger Krankenhaus gebracht werden.

Die Verkehrspolizei sucht nun insbesondere Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher der Ölspur geben können und bittet diese, sich unter der Telefonnummer 0761 882-3100 zu melden.

Neuenburg: Unfall mit zwei Lkw auf der Autobahn

Auf der A5 bei Neuenburg, in Fahrtrichtung Basel, hat sich heute (18.06.2019), gegen 9.30 Uhr, ein Verkehrsunfall, mit zwei beteiligten Lkw ereignet. Es bildete sich ein ein Stau über mehrere Kilometer. Gegen 12:15 Uhr war die Fahrbahn wieder komplett frei. Gegen 13:30 Uhr hatte sich der Verkehr weitestgehend normalisiert.

Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es zur Kollision zwischen zwei Lkw. Ein Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Der Unfallhergang ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Verkehrspolizei Freiburg ist mit den Unfallermittlungen befasst.

Hinterzarten, Lenzkirch: Handy- & Gurt-Kontrollen

Freiburg – B31 Hinterzarten und B500 Lenzkirch: Am Montag, 17.06.2019, in der Zeit von 16:10 Uhr bis 21:50 Uhr wurde durch den Streifendienst des Polizeirevier Titisee-Neustadt Verkehrsicherheitsarbeit durch Verkehrsüberwachung durchgeführt. Im oben angeführten Zeitraum wurden insgesamt zweiundzwanzig Verstöße gegen das Handynutzungsverbot während der Fahrt festgestellt.

Auch waren insgesamt sechs Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen nicht angeschnallt. Alle betroffenen Handynutzer werden nun beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald angezeigt und die nicht angegurteten Fahrzeugführer verwarnt.

Weitere Verkehrsüberwachungsmaßnahmen des Revier Titisee-Neustadt werden folgen.

Löffingen, Hinterzarten: 22 Betrugsversuche durch angebliche Polizeibeamte

Freiburg – Löffingen, Hinterzarten: Im Laufe des gestrigen Montag, 17.06.2019 kam es in Löffingen und in Hinterzarten zu insgesamt zweiundzwanzig Betrugsversuchen durch angebliche Polizeibeamte. In allen Fällen gaben diese Personen an, dass sie bei einer Polizeidienststelle tätig sind die sich in der Nähe der angerufenen Personen befinden.

Auch war in allen Fällen der Grund des Anrufes immer der Gleiche. Entweder wurden gerade Einbrecher festgenommen und diese hätten Listen bei sich gehabt, auf denen das Anwesen, die Adresse des Angerufenen vermerkt sei und aus diesem Grund befürchte die Polizei, dass der oder die Angerufene das nächste Einbruchopfer sei.

Nun müsse das Eigentum, insbesondere Bargeld, Gold oder andere wertvolle Dinge gesichert werden. Auch beliebt ist die Behauptung, dass es in der Bank, bei dem der oder die Angerufene ihr Konto hat, zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei und nun müsse schnell gehandelt werden, ansonsten wären alle Ersparnisse gefährdet.

Selbst angebliche Staatsanwälte oder Staatsanwaltschaften rufen an um ihre Ersparnisse zu schützen. Alle geschilderten Ereignisse haben eines gemeinsam, sie sind schlicht erfunden und entsprechen nicht der Wahrheit, sie sind gelogen. Markant ist auch, dass der oder die angerufene Person unter zeitlichen Druck gesetzt wird, manchen werde sogar gedroht, dass sie sich strafbar machen, wenn sie der Schilderung keinen Glauben schenken.

Lassen sie sich nicht einschüchtern. Der oder die unbekannten Personen versuchen nur an ihre Ersparnisse zu gelangen. Weder die Banken, noch die Polizei würde von Ihnen verlangen ihr Geld oder ihr Gold oder was sie auch immer an Wertsachen besitzen, abzuheben um es dann angeblichen Polizeibeamten, Staatsanwälten oder sonstigen Personen zu übergeben.

Rufen sie nie die Telefonnummern an, die Ihnen durch die angeblichen Polizeibeamten gegeben werden. Die tatsächlichen Telefonnummern von Dienststellen stehen im Internet oder in Telefonbüchern.

Alle gestern durchgeführten Versuche schlugen fehl, denn die angerufenen Personen haben in der Regel einfach das Gespräch beendet weil sie sich weder einschüchtern lassen, oder weil sie durch die zurückliegenden Warnungen in den Medien bereits über eine solche Vorgehensweise informiert waren.

Wenn sie Zweifel haben, dann rufen sie das Polizeirevier Titisee-Neustadt, Tel 07651/93360 an, wir informieren sie gerne. Auch können sie jederzeit ihren zuständigen Polizeiposten aufsuchen.

Breitnau: Sekundenschlaf – Unfallflucht vorgetäuscht

Freiburg – Breitnau: Eine männliche Person erschien am Donnerstag 17.06.2019 beim Polizeiposten Hinterzarten und wollte eine Verkehrsunfallflucht, zu seinem Nachteil, anzeigen. Als Tatort wurde der Parkplatz am Bahnhof Hinterzarten angegeben.

Eine Inaugenscheinnahme des beschädigten Fahrzeuges, also das am Fahrzeug vorgefundene Schadensbild regt beim aufnehmenden Beamten den Verdacht, dass hier keine Unfallflucht vorlag, sondern das Fahrzeug an einer Leitplanke entlanggeschrammt ist.

Nach durchgeführter Belehrung räumte der angebliche Geschädigte ein, dass er aufgrund von Sekundenschlaf tatsächlich auf der B500 im Bereich Breitnau nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war und durch das Geräusch des entlangschrammens an der Leitplanke wieder aufgewacht sei.

Die Überprüfung der Örtlichkeit ergab, dass an der angegebenen Stelle deutliche Farbantragungen vom Fahrzeug des nun Beschuldigten feststellbar waren. Nach Abschluss der Ermittlungen wird der vorgebliche Geschädigte nun bei der Staatsanwaltschaft Freiburg wg. Vortäuschen einer Straftat und Straßenverkehrsgefährdung angezeigt.

(Quelle: Polizeipräsidium Freiburg)

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