Noch immer sehr beliebt – kostenlose Kartenspiele

karten spielen
Bild: © Regiorebellen

Rommé, Canasta & Co

Eines der beliebtesten Spiele-Kategorien sind die Kartenspiele: Bei Kindern besonders beliebt und oft die ersten Spiele die sie spielen, sind Mau Mau, Schwarzer Peter und Uno.

Bevor die Computerspiele entstanden, hatten Karten- oder auch Brettspiele, einen ganz anderen Stellenwert und wurden sehr häufig gespielt. Männer gingen bevorzugt zum Skatabend, während Frauen eher Rommé und Canasta spielten. Beliebt war auch 17 und 4 oder Doppelkopf.

Inzwischen gibt es Kartenspiele natürlich längst online, was den Vorteil hat, dass man auch alleine spielen kann, oder aber mit Mitspielern, die in einer anderen Stadt leben. Sowohl Glücksspiele für Geld, wie auch kostenlose Kartenspiele können online gespielt werden.

Bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein, wurden Kartenspiele als Gebetbuch des Teufels bezeichnet und so absurd sich das anhören mag, es hatte seine Berechtigung hinsichtlich der Gefahr, beim Kartenspiel Haus und Hof zu verlieren. Damals war in vielen Regionen der Hof – also die Landwirtschaft die einzige Verdienstquelle, die neben dem Verkauf der Produkte, auch die Haupternährungsquelle der Bauern darstellte.

Somit waren sie ohne Hof darauf angewiesen, irgendwo als Landknecht zu arbeiten, oder einer anderen niedrigen Beschäftigung nachzugehen, mit der sie ihre Familien meist nicht ernähren konnten.

Wo gab es die ersten Karten?

Ursprünglich vermutlich zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert in Ostasien entstanden, verbreitete sich das Kartenspiel über Indien und Persien und den arabischen Ländern, weiter nach Europa, wo sie zuerst in Italien (Anfang 14. Jahrhundert) und bald darauf auch in Frankreich auftauchten.

Spielkarten wie wir sie heute kennen, entstanden im 15. und 16. Jahrhundert.  Am meisten verbreitete sich die französischen, die deutschen und die spanischen Blattmotive.

Es gibt Kartenspiele, die sich teilweise in Kategorien wie Punktespiele, Stichspiele, Ablegespiele und Quartettspiele einordnen lassen, während andere wiederum, eine Mischung aus den verschiedenen Kategorien sind.

Bei Weitem nicht vollständig, hier einige der bekanntesten Spiele: Mau Mau UNO, Schwarzer Peter, Rommé, Canasta, Skat, Doppelkopf, Bayerisches Tarock, Bridge, Briscola, Scopa, Baccara, Siebzehn und Vier, Poker usw.

Kartenspiele können auch als Lernspiele eingesetzt werden:

Bei den etwas anspruchsvolleren Spielen, wird z.B. die Konzentrationsfähigkeit gefordert – auch das Zählen (Mathematik) Kurzzeitgedächtnis (welche Karten wurden schon gespielt und welche müssten dann Logischerweise (Logik) noch im Spiel sein, ist vermutlich spannender wie – Franz hat 7 Äpfel, 2 gibt er seiner Schwester, einen teilt er mit seinen Bruder, einen verliert er – wieviel Äpfel kann er seinem Freund nun schenken, wenn er selbst noch einen behalten will?

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