LTE: Für wen lohnt es sich?

Zehnmal schneller surfen mit LTE

Bild: © istock.com/ewg3D

Die Mobilfunkanbieter versprechen viel: Highspeed und megaschnelles Internet. Mit der neuen Technologie und einem Smartphone der neueren Generation ist es möglich, bis zu zehnmal schneller zu surfen. Allerdings sind die meisten Verträge im Volumen beschränkt – das Datenvolumen liegt in der Regel zwischen zwei und vier Gigabyte.

Das würde theoretisch gerade einmal für einen einzigen längeren Kinofilm in HD-Qualität reichen. Das Problem: Danach funktioniert das Internet für die restliche monatliche Laufzeit nur noch extrem langsam. Daher müssen sich Nutzer vor Vertragsabschluss fragen, ob sie nur Gelegenheitssurfer sind oder tatsächlich ein großes Volumen benötigen.

Große Datenvolumen sind teuer

Verbraucher, die tatsächlich ein großes Highspeed-Volumen benötigen, müssen zu den hochpreisigen Varianten von den Marktriesen greifen. So bieten Vodafone und O2 Datentarife mit zehn oder 20 Gigabyte an, die monatlich bis zu 100 Euro kosten. Daher sollte unbedingt vor Vertragsabschluss ein Blick auf das enthaltene Datenvolumen geworfen werden. Tipp: Verbraucher sollten hierfür einen Preisvergleich nutzen, wie beispielsweise von Tarife.de. Oftmals sind alte Tarife wahre Kostenfallen.

Bevor es an den Vertragsabschluss geht, sollte unbedingt eine Analyse durchgeführt werden. Das ist noch umso wichtiger vor dem Hintergrund, dass die meisten Tarife mit hohem Datenvolumen eine vertragliche Mindestlaufzeit von 24 Monaten haben und keine monatliche Kündigung vorsehen.

Wahl des Mobilfunkbetreibers ist ebenfalls wichtig

Auch bei der Anbieterwahl ist Vorsicht geboten: Zwar bauen derzeit fast alle Betreiber ihre LTE-Netze weiter aus, allerdings ist die Fertigstellung unterschiedlich stark ausgeprägt. Gemäß eines Tests der Stiftung Warentest im Jahr 2015 war damals das LTE-Netz der Telekom am besten ausgebaut. O2 hat zum Beispiel erst 2014 begonnen, seine LTE-Funkzellen freizuschalten, daher ist das Netz noch dementsprechend schlecht ausgebaut.

Vermutlich wird sich dies aber aufgrund der Übernahme von E-Plus durch Telefonica, dem O2-Mutterkonzern, in den nächsten Jahren ändern. Vor allem Bewohner in ländlichen Gebieten müssen meistens noch auf das schnelle Mobilfunknetz warten, denn generell ist bei allen Anbietern der Anschluss auf dem Land noch rar gesät.

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