Kreis Emmendingen, Waldkirch: Polizeibericht vom 28.1.2013

Bereich Emmendingen

Reute

Verfolgungsfahrt Rollerfahrer mit 70 km/h und unter Drogen

Mit nahezu 70 km/h auf dem Tacho fiel einer Polizeistreife ein Rollerfahrer am Samstagabend auf, der mit seinem Zweirad in Richtung Reute fuhr. Den Versuch den Rollerfahrer mittels Display „STOP POLIZEI“ anzuhalten, um ihn einer Kontrolle zu unterziehen, ignorierte dieser und fuhr unbeeindruckt weiter.

Als noch das Blaulicht und das Martinshorn eingeschaltet wurden, versuchte der junge Mann über mehrere Seitenstraßen innerhalb von Reute zu flüchten. Sein Fluchtversuch endete letztlich auf einem Verbindungsweg zwischen der Straße „Hinter den Eichen“ und der Schulstraße, wo er einen Zaun streifte und zu Fall kam.

Unverletzt konnte der 21-jährige vorläufig festgenommen werden. Der Grund für seine Flucht: Er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, und zusätzlich schlug ein Drogen-Vortest auf die Einnahme von berauschenden Mitteln an.

Emmendingen

Einbruch in Schrottbetrieb

Vergangene Woche, in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, wurde in einen Schrottverwertungsbetrieb in der Carl-Helbing-Straße eingebrochen. Entwendet wurden mehrere Tonnen Buntmetalle für deren Abtransport ein größeres Fahrzeug benötigt wurde.

Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat, möge sich mit dem Polizeirevier Emmendingen, Tel.07641/582-0, in Verbindung setzen.

Emmendingen

Helferin als Zeuge gesucht

Wer hat dem Jungen vor dem Drogeriemarkt am Bahnhof geholfen?

Bereits am vergangenen Mittwoch, in der Zeit zwischen 16.15 Uhr und 16.45 Uhr, kam es im Bereich des Bahnhofs und des dortigen Drogeriemarktes zu einem Vorfall, zu dem die Polizei jetzt eine Passantin sucht, die einem 12-jährigen Jungen zu Hilfe kam.

Der Junge war zunächst im Drogeriemarkt und danach auf dem Vorplatz des Drogeriemarktes von mehreren Kindern und Jugendlichen festgehalten und auch auf den Arm geschlagen worden. Die unbekannte Frau war dort zu Fuß unterwegs und sorgte dafür, dass die Gruppe den 12-Jährigen in Ruhe ließ. Anschließend brachte sie den verängstigten Jungen nach Hause.

Um Hinweise auf die Identität der Kinder und Jugendlichen zu bekommen, wird die hilfsbereite Frau gebeten, sich beim Polizeirevier Emmendingen unter der Tel. Nr. 07641/582-0 zu melden.

Genauso sind andere Mitbürger, die den Vorfall im und außerhalb des Drogeriemarktes mitbekommen haben, aufgerufen, sich bei der Polizei zu melden.

Kreisgebiet

Wildunfälle – Rücksichtslose Autofahrer lassen verletzte Tiere liegen

Wildunfälle sind unbedingt der Polizei melden – andere Autofahrer könnten gefährdet werden wenn Wild auf der Straße liegen bleibt und  so manches Tier könnte auch noch gerettet werden

Immer wieder kommt es im täglichen Straßenverkehr vor, dass Tiere die Fahrbahn überqueren und die Fahrzeugführer nicht mehr schnell genug reagieren können, um eine Kollision zu vermeiden. Obwohl es in vielen Fällen kaum oder gar nicht zu einem Schaden am Fahrzeug kommt, gilt es natürlich dennoch, sich um das verletzte oder getötete Tier zu kümmern oder wenigstens dies zu veranlassen.

Eine einfache Mitteilung Tel: 110 an die Polizei sorgt in der Regel dafür, dass überprüft werden kann, ob sich das Tier noch auf der Fahrbahn befindet bzw. ob noch eine Gefahrenstelle für andere Verkehrsteilnehmer vorliegt.

Am vergangenen Wochenende zum Beispiel wurde im Bereich Rheinhausen ein Wild von einem Auto angefahren und verletzt. Da der Vorfall zunächst nicht gemeldet wurde, musste das Tier unnötig lange leiden, und schließlich kam die Hilfe dann auch zu spät.

Der Hinweis gilt auch für Autofahrer, die selbst nicht an dem Unfall beteiligt sind, aber ein angefahrenes Tier auf der Straße entdecken.

Bereich Waldkirch

Winden, Elzach,Prechtal

Wohnungseinbrüche

Tatzusammenhang vermutet die Polizei bei drei Wohnungseinbrüchen, die in den Abend- bzw. Nachtstunden zum vergangenen Sonntag durch Unbekannte verübt wurden.

In zwei der Fälle, nämlich in Oberwinden in der Erzenbachstraße und in Niederwinden in der Bleilestraße, wurden jeweils die Bewegungsmelder außer Kraft gesetzt und Außentüren aufgebrochen.

Bei dem Einbruch in Prechtal, An der Kapelle, wuchteten die Einbrecher ein Fenster auf und gelangten ins Innere.

In allen drei Fällen wurden die Räume intensiv nach Wertgegenständen durchsucht. Gestohlen wurden Bargeld, Schmuck und Elektrogeräte.

Die Kripo Emmendingen hat die Ermittlungen übernommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Tel. Nr. 07641/582200 – insbesondere interessieren verdächtige Personen oder Fahrzeuge, die in den Abendstunden des Samstag beobachtet wurden. Von Bedeutung wären auch verdächtige Geräusche, um so die Tatzeit eingrenzen zu können.

Waldkirch

Etwas verwundert – Junge sticht Reifen auf

Sicherlich war eine Frau, die auf dem Beifahrersitz eines geparkten Wagens saß, am Sonntagmittag über das Verhalten eines Buben zumindest verwundert: Er packte ein Taschenmesser aus und stach ohne erkennbare Motivation in den linken Hinterreifen des Wagens. Ob er die Frau zuvor gesehen hat ist noch nicht klar. Die verständigte Polizei übergab den 12-Jährigen und seinen noch etwas jüngeren Begleiter einem Erziehungsberechtigten.

Was den Strafunmündigen „geritten“ hat, wird nun wohl Gegenstand von Gesprächen des Jugendsachbearbeiters der Polizei mit ihm und seinen Eltern sein.

Denzlingen

Geblendet

Am Samstagvormittag war eine 82-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Markgrafenstraße in Denzlingen unterwegs. Während der Vorbeifahrt streifte sie versehentlich einen am Fahrbahnrand abgestellten Pkw und verursachte Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Zu diesem Zeitpunkt stand die Sonne noch recht tief, so dass die Frau möglicherweise geblendet worden sein könnte. Und das ausgerechnet am ersten Tag des Jahres, an dem die Sonne länger zu sehen war.

Aufgabe der Polizei ist nun, dies bestätigen oder widerlegen zu können, was sich aufgrund des derzeit eher wieder bewölkten Himmels schwierig gestalten könnte.

Gutach

Stuhl auf der Fahrbahn

Am Samstagnachmittag teilte ein Verkehrsteilnehmer mit, dass sich mitten auf der Schnellstraße (B294) bei Gutach ein Stuhl befände. Die Polizei traf bereits wenige Augenblicke nach der Meldung an der Gefahrenstelle ein und stellte fest, dass jemand den Stuhl zwischenzeitlich auf die Seite geräumt hatte. Je nach Situation kann dies jedoch ohne entsprechende Absicherung lebensgefährlich sein.

Grundsätzlich rät die Polizei, eher in ausreichendem Abstand am rechten Fahrbahnrand mit Warnblinker auf die Gefahrenstelle hinzuweisen, bis die Polizei vor Ort ist. Wer seinen Stuhl auf der Fahrbahn hinterlassen hat, konnte bislang nicht ermittelt werden.

Waldkirch

Rauchmelder verhindert Schlimmeres – Einsatz in Seniorenwohnheim

In der Nacht auf Samstag, etwa um 2.30 Uhr, läuteten in der Seniorenwohnanlage am Fuße des Kandels die Feueralarmglocken. Trotz der Uhrzeit waren die Rettungskräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei schnell vor Ort. Zu einem Feuerausbruch war es nicht gekommen. Wie es sich darstellte, hat ein verschmortes Elektrogerät Rauch verursacht und so richtigerweise den Rauchmelder aktiviert.

Wie sich diese Situation hätte weiter entwickeln können, kann nicht sicher prognostiziert werden. Jedenfalls hat sich wieder einmal gezeigt, dass ein Rauchmelder zuverlässig seine Arbeit getan hat und möglicherweise Schlimmes verhindert hat.

Denzlingen

Alkohol tut selten wohl

In den frühen Morgenstunden am Samstag, es war gerade 04.00 Uhr, meldete ein Zeuge einen vor einem Haus liegenden, hilflosen jungen Mann. Schnell war klar, dass die Hilflosigkeit des knapp 30-Jährigen durch dessen Alkoholisierung verursacht war. Der mit über zwei Promille „geladene“ junge Mann musste auch aufgrund möglicher Verletzungen durch das Rote Kreuz ins Krankenhaus gefahren werden.

Elzach

Alkohol im Spiel – junger Mann rastet aus

In der Nacht auf Samstag bat ein junger Mann die Polizei dringend um Hilfe. Ihm und einem weiteren Freund sei es nicht mehr möglich, einen dritten Freund, der vermutlich alkoholbedingt in Rage geraten war, zu halten. Er habe auch schon versucht, in den fließenden Verkehr zu rennen.

Mit der gebotenen Vorsicht und gezielten Griffen musste der tatsächlich außer Kontrolle geratene junge Mann von der Polizei zu Boden gebracht und im Anschluss in medizinische Betreuung übergeben werden. Was genau zu dem Kontrollverlust geführt hat, ist derzeit noch nicht bekannt.

Elzach

Flucht vor Polizeikontrolle wegen Alkohol

Alkoholpegel überschätzt – doch die Flucht kommt teuer

Bei einer Routinekontrolle um 3.00 Uhr morgens wollten Polizeibeamte einen Autofahrer zur Kontrolle in Elzach stoppen. Dieser hielt jedoch nicht an, sondern fuhr einfach weiter – wie sich wenig später herausstellte, offensichtlich weil er seinen Alkoholpegel überschätzt hat.

Nach kurzer Flucht konnten die Beamten zunächst sein Auto auffinden und im Anschluss auch den Verdächtigen selbst stellen. Als der Alkomat „lediglich“ einen Wert von knapp über 0,5 Promille anzeigte, was zwar ein Bußgeld und ein Fahrverbot, jedoch keinen Fahrerlaubnisentzug bedeutet, war auch dem Betroffenen schnell klar, dass seine riskante Flucht nicht im Verhältnis zu der erwartenden Strafe stand.

Regelmäßig werden bei solchen Fluchtversuchen hohe Schäden angerichtet oder gar Personen verletzt.

(Quelle: PD Emmendingen)

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