Kreis Emmendingen: Polizeibericht vom 11.4.2012

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Foto: Polizei

Bereich Emmendingen

 

Endingen: Unfall mit Überschlag -Zeugen gesucht

Am Dienstag, gegen 15.40 Uhr, kam es auf der L 113, zwischen Endingen und dem Forchheimer Kreisverkehr, zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Renault Megane befuhr die L 113 in Richtung Forchheim und überholte ausgangs einer Rechtskurve einen vorausfahrenden Traktor mit Anhänger.

Im weiteren Verlauf überholte er einen vor dem Traktorgespann fahrenden LKW und ignorierte hierbei einen im Gegenverkehr entgegenkommenden dunklen PKW, der durch das Überholmanöver nach rechts ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Der überholende Megane musste ebenfalls nach rechts ausweichen, touchierte den überholten LKW und kam nach rechts von der Fahrbahn ab, wo er sich letztlich im angrenzenden Gelände überschlug. Die beiden französischen Insassen zogen sich glücklicherweise nur leichte Blessuren zu.

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen und Geschädigte des Unfallgeschehens; insbesondere den Fahrer des entgegenkommenden dunklen PKW, der nach rechts ausweichen musste und den Fahrer des Traktor-Gespannes. Hinweise an das Polizeirevier Emmendingen, Tel. 07641/582-0.

Emmendingen: Vier Jugendliche auf Diebestour erwischt

Dienstagnacht, um kurz nach 01.00 Uhr, fiel einer Polizeistreife im Bereich des Dammweges insgesamt vier Jugendliche auf, die von dem umzäunten Außengelände eines Möbelmarktes mehrere Gegenstände entwenden wollten. Beim Erkennen der Polizei flüchteten die 15-und 16-jährigen zunächst, konnten aber durch mehrere Streifen im Nahbereich aufgegriffen und festgenommen werden.

Das bereitgelegte Diebesgut wurde sichergestellt. Das Treiben des Quartetts kann keinesfalls als dummer Jungenstreich abgetan werden. Vielmehr stellte der drei Meter hohe Zaun eine mehr als deutliche Grenze zum fremden Eigentum dar und zu deren Überwindung einiges an Energie aufgewendet werden musste.

Dokumentiert wurde dies zusätzlich durch das arbeitsteilige Vorgehen, wodurch der Abtransport des Stehlgutes gesichert werden sollte. Das Quartett hat sich nun strafrechtlich zu verantworten und wurde in den frühen Morgenstunden in die Obhut der benachrichtigten Eltern übergeben.

 

Bereich Waldkirch

Elzach: Glück oder Pech?

Ob ein Radfahrer am Dienstagmittag in Elzach eher Glück oder Pech hatte, kann man unterschiedlich beurteilen. Ein 62-jähriger Mountainbiker war auf der Elzacher Hauptstraße unterwegs in Fahrtrichtung Prechtal. Etwa in Höhe Ladhof wurde er von einem großen Lastzug überholt.

Ausgerechnet in dem Augenblick, so der derzeitige Ermittlungsstand, als das Ende des Lkw-Anhängers auf Höhe des Fahrradfahrers war, öffnete sich die hintere rechte Flügeltür des Fahrzeugs. Diese schlug den Radfahrer regelrecht von seinem Rad gegen eine Hausmauer.

Der Mann zog sich Verletzungen zu, welche nach derzeitigem Erkenntnisstand der Polizei jedoch glücklicherweise nicht schwerster Art sind. Der Verletzte musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Erst ein Zeuge, der dem Lastzug hinterherfuhr und ihn anschließend stoppte, machte den LKW-Fahrer, der zunächst weitergefahren war, auf den Unfall aufmerksam.

Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Nach einem technischen Defekt sieht es derzeit nicht aus. Die Ermittlungen dauern an.

Denzlingen – Vörstetten:  Geschosse – ungesicherte Ladung

Jeder kennt es: Eimer, Besen, Stiefel und andere Gegenstände liegen aus vermeintlich unerklärlichen Gründen auf den Fahrbahnen. Die Ursache hierfür sind meist schlecht oder überhaupt nicht gesicherte Gerätschaften, welche auf offenen Pritschen oder Anhängern transportiert und deshalb verloren wurden.

Das Gefahrenpotential solcher Hindernisse auf der Fahrbahn kann mitunter sehr hoch sein. Ferner werden schlecht gesicherte Gegenstände bei Verkehrsunfällen solcher Fahrzeuge regelrecht zu Geschossen, weil sie die Ladefläche hierbei unkontrolliert verlassen und mit hoher Wucht davon geschleudert werden.

Aus diesem Grund legt die Polizei bei Verkehrskontrollen auf die Ladungssicherungspflicht ein besonderes Augenmerk. Bei einer eigens hierfür eingerichteten stationären Kontrollstelle zwischen Vörstetten und Reute mussten Polizeibeamte am Dienstagmittag einige Verkehrsteilnehmer beanstanden und zur Anzeige bringen.

Dass ein lose transportierter Zementsack aufgrund einer hohen Ladebordwand nicht vom Fahrzeug fallen kann, oder dass ein Arbeitsgerät zu schwer sei, um von der Ladefläche zu rutschen, können die Ordnungshüter auch aufgrund gegenteiliger Erfahrungen nicht gelten lassen.

Der Tatbestandskatalog sieht Bußgelder beginnend ab 35 Euro für so gelagerte Verstöße vor.

(Quelle: PD Emmendingen)

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