Kreis Emmendingen: Fastnachtstreiben weitgehend friedlich

Kreisgebiet Emmendingen: Fastnachtstreiben

Insgesamt hat sich der erfreuliche Trend vom „Schmutzige Dunschtig“ auch über das vergangene Wochenende fortgesetzt. Die Umzüge erfuhren einen durchweg sehr hohen Zuschauerzuspruch.

In den Bereichen der organisierten Veranstaltungen in Hallen und anschließen in den Gaststätten sowie auf Straßen und Plätzen hielt sich die Zahl der Beanstandungen dank gute Zusammenarbeit mit den jeweiligen Organisatoren in Grenzen.

Sorgen bereitet der Polizei immer wieder die mit fortschreitendem Alkoholisierungsgrad zunehmende Gefahr der körperlichen Auseinandersetzungen, was in einigen Fällen den Einsatz des DRK erforderlich machte.

Die Polizei zieht bisher dennoch ein positives Zwischenfazit

Emmendingen:

Über das vergangene Wochenende verzeichnete das Polizeirevier Emmendingen eine Vielzahl von Einsätzen rund um das fasnachtliche Treiben in seinem Zuständigkeitsbereich. Nach momentanem Stand kam es zu insgesamt fünf Sachbeschädigungen an abgestellten Fahrzeugen und Glastüren bzw. Fenstern von Geschäften.

Mehrere betrunkene Personen mussten medizinisch behandelt werden; der Alkoholisierungsgrad lag bei einigen Personen teilweise über 3 Promille. Gemeldet wurden mehr als ein Dutzend Schlägereien; meistens kleinere Streitigkeiten, die mit einer Nasenbeinfraktur, dicken Lippen oder einem blauen Auge endeten.

Insgesamt gesehen kann man aber von einem „normalen“ Verlauf der närrischen Tage reden. Viele der am vergangenen Wochenende durchgeführten Narrenumzüge hatten bei trockenem Wetter einen regen Zuschauerzulauf.

Fasnachtstreiben Bereich Waldkirch

Die Polizei zeigt sich erneut mit dem überwiegend gebührlichen Verhalten der Narren im Elztal sehr zufrieden. In der Nacht auf Montag platzten nach einem gut besuchten Fackelumzug der Schuttig in Elzach die Gaststätten im Stadtgebiet zwar schier aus den Nähten, zu größeren polizeilichen Einsätzen ist es jedoch nicht gekommen.

Die Sorge um das Fehlen eines 19-Jährigen löste sich ebenfalls in Wohlgefallen auf. Der junge Mann sprach seiner Mutter in der Nacht auf Sonntag noch auf die Mailbox – ab diesem Zeitpunkt fehlte von ihm jede Spur. Der junge Mann tauchte dann aber wieder wohlbehalten aus dem Narrentreiben auf.

Auch die stellenweise spiegelglatten Fahrbahnen im oberen Elztal bereiteten den Ordnungshütern keine größeren Einsätze. Es musste kein einziger witterungsbedingter Verkehrsunfall in der Nacht auf Montag verzeichnet werden.

(Quelle PD Emmendingen)

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