Jugendliche terrorisieren Elzach, inzwischen viele Bürger genervt

sachbeschädigung durch alkoholisierte jugendliche
Symbol-Foto: Polizei

Gemeinsame Pressemitteilung
der Stadt Elzach und der Polizei

Die in jüngster Vergangenheit vermehrt registrierten Sachbeschädigungen, Diebstähle und Ordnungsstörungen aller Art waren für die Stadt Elzach und die Polizei Anlass, sich zu einem Gedankenaustausch zu treffen und die Situation zu analysieren.

Im Rathaus Elzach trafen sich Vertreter der Stadtverwaltung, an der Spitze Bürgermeister Roland Tibi, sowie Christoph Croin, Hauptamtsleiter, und der Leiter des Ordnungsamtes, Michael Burger. Von der Polizei nahmen der Leiter des Polizeipostens Elzach, Rolf Pleuler, der für Jugendkriminalität zuständige Sachbearbeiter Günter Neumaier sowie der Leiter des Polizeireviers Waldkirch, Harry Zepf, teil.

Man war sich einig darüber, dass durch gezieltes Zusammenwirken von Verwaltung und Polizei auf der Grundlage eines ständigen Informationsaustausches den Auswüchsen entgegen getreten werden kann und muss. Die Polizei wird auch zukünftig im Rahmen der Streifentätigkeit Kontrollen an neuralgischen Brennpunkten durchführen und festgestellte Verstöße konsequent verfolgen.

Für eine Beunruhigung oder gar Belästigung der Bevölkerung sorgen nicht etwa schwere Straftaten, vielmehr sind es permanente Ruhestörungen und andere Ordnungswidrigkeiten sowie das zum Teil festgestellte respektlose Verhalten mancher Zeitgenossen älteren Mitbürgern gegenüber, die das Sicherheitsgefühl insbesondere der älteren Generation beeinträchtigen.

Dennoch legen die Behördenvertreter Wert auf die Feststellung, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Jugendlichen und Heranwachsenden auffällig werden. Die überwiegende Mehrheit verhält sich anständig. Auf der Grundlage der polizeilichen Informationen will die Stadtverwaltung ihrerseits alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um potentiellen Störern entgegen zu treten.

So soll zukünftig vermehrt ein Aufenthaltsverbot für öffentliche Veranstaltungen gegen diejenigen ausgesprochen werden, die in der Vergangenheit bei solchen Anlässen negativ aufgefallen sind. Auch kann die Behörde z. B. die sogenannte Zuverlässigkeitsbescheinigung bei Führerscheinanträgen verweigern, wenn über den Antragsteller relevante Erkenntnisse vorliegen. Im Nahbereich des Schulzentrums will die Stadt schon bald das öffentliche Trinken von Alkohol durch Jugendliche und Heranwachsende verbieten.

Dies sind nur die ersten Maßnahmen, und je nach Erfolg oder Misserfolg wird man sich über weitere Schritte Gedanken machen müssen. Dies soll spätestens Anfang nächsten Jahres der Fall sein, wenn man über das zweite Halbjahr 2013 Bilanz ziehen wird.

(Quelle: PD Emmendingen)

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