Freiburg: Zirkus „Charles Knie“

Zirkus Charles Knie in Freiburg, Artistik, Show, Gastspiel
Foto: PROMO Zirkus Charles Knie

Menschen, Tiere, Sensationen!

Der Groß-Zirkus „Charles Knie“ mit  fantastischer Circusshow zu Gast in Freiburg

“Wetten, dass… wir Sie begeistern?” – mit diesem Motto geht der Zirkus Charles Knie 2013 auf große Deutschland-Tournee und präsentiert sein neues Programm mit internationalen Star-Artisten und Tieren aus aller Welt in rund 50 Gastspielorten.

Ab März 2013 heißt es  in rund 50 deutschen Städten “Manege frei!” für eine spektakuläre Circusshow mit waghalsigen Artisten, lustigen Entertainern und herrlichen Tierdressuren.

Zirkus „Charles Knie“

FREIBURG | Messegelände | 24.08. – 01.09.2013

  • Täglich um 16.00 + 20.00 Uhr
  • Sonntags um 11.00 + 16.00 Uhr
Foto: PROMO Zirkus Charles Knie

Der für seine exzellenten Produktionen bekannte Groß-Zirkus Charles Knie reist mit mehr als 100 Menschen und rund 100 Tieren quer durch Deutschland und bringt seine zauberhafte Traumwelt auch nach Freiburg.

Den Alltag vergessen, und sich verzaubern lassen, von einer Show der Superlativen für die ganze Familie.

In gemütlicher Zirkusatmosphäre mit Live-Orchester, dem Duft von Sägespänen und frischem Popcorn, sowie dem Geruch nach exotischen Tieren, zeigt der Zirkus Charles Knie einzigartige Künstler und Tierdressuren, die in Deutschland noch nie zu sehen waren.

Für großes Staunen sorgen die zusammen 20-Tonnen-schweren indischen Elefantendamen BABY, MALA und JUMBA die ein einzigartiges schwungvolles Elefantenballett präsentieren, welches bereits in Monte Carlo von Stéphanie von Monaco mit dem Oscar der Zirkuswelt – dem begehrten Clown – ausgezeichnet wurde.

Edle Pferderassen, freche Mini-Ponys, exotische Tiere wie Zebras, Lamas, Kamele, Nandus, beeindruckende Rinderrassen, sowie ein springendes Känguru und vorwitzige Seelöwen, sorgen für tierischen Spaß beim artenreichsten Zirkus der Gegenwart.

Foto: PROMO Zirkus Charles Knie

Spannung pur heißt es bei den tollkühnen brasilianischen Flugtrapezkünstlern die einzigartige Sprünge in 13 Metern Höhe zeigen und selbst vor dem legendären Salto Mortale nicht

zurückschrecken. Rasante Rollschuh-Artistik aus Italien, zwei herzerfrischende Clowns, Hul-a-Hoop-Artistik mit bis zu 20 Reifen, ein Bauchredner, Tempojonglagen auf höchstem Niveau

und eine kraftvolle Liebesromantik unter der Zirkuskuppel mit Live-Gesang, sorgen für artistische Höhepunkte und herzhaftes Lachen in der rund 2,5-stündigen Show.

Vereint sind die erstklassigen Artisten und Tierdressuren beim Zirkus Charles Knie in einer einzigartigen, zeitgemäßen Choreographie mit großem Show-Ballett, Europas größtem Zirkus-Live-Orchester und der modernsten Ton-und Lichtanlage.

Lassen Sie sich die einzigartige neue Show der Spitzenklasse nicht entgehen.

Tickets:

Tickets gibt es zu erstaunlich günstigen Preisen zwischen 10 € und 32 €. Diese sind ab sofort bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie im Internet unter zirkus-charles-knie.de oder unter der Ticket-Hotline 0171 – 9462456 erhältlich.

Video von maintv zum Zirkus Charles Knie mit interessantem zum Thema Tierhaltung im Zirkus

16 KOMMENTARE

  1. Warum nur ist es immer noch nötig, Wildtiere wie Elefanten für so ein zweifelhaftes Vergnügen zu benutzen? es ist völlig unmöglich solche Wildtierre artgerecht zu halten. Ich finde es sehr schade dass diese Veranstaltungen scheinbar immer noch so großen Anklang finden. Die menschlichen Artisten können sich aussuchen, ob sie sich vor Leuten zur Schau stellen – die Tiere nicht.

  2. Ich bin schockiert das ein moderner Zoo überhaupt noch Wildtiere vorführen darf. Ebenso schockiert bin ich über die positive Berichterstattung!

    Das Halten von Wildtieren ist für diese mehr als qualvoll, eingesperrt, isoliert und unter strenger Dressur.

    Bitte geben Sie den Tieren eine Stimme, unterstützen Sie solche Unterhaltung nicht!

  3. Es hat mich ehrlich gesagt schon gewundert wie lange es an dieser Front still blieb. Ich benutze das Wort Front hier ganz bewusst.

    Zuerst einmal ist es völlig korrekt, dass es für ein Tier keinen besserern Platz gibt als die freie Wildbahn – VORAUSGESETZT – das Tier kennt sie – sonst ist sie sein Tod!

    Interessant wäre auch zu erfahren – wo diese freie Wildbahn genau ist – was in letzter Zeit an Wildbahn zerstört wurde und wie grausam dort Tiere dahingeschlachtet wurden oder einfach verhungert sind, überfahren wurden usw.
    Nashörner wegen ihrem Horn getötet,
    Elefanten wegen Elfenbein,
    gemolkene Bären – eingepfercht
    – ist das die freie Wildbahn?
    – man sollte also vielleicht mal die Vorausetzungen schaffen, dass Wildtiere auch FREI und UNBESCHADET in IHRER Wildbahn leben können.

    Wie gesagt – nicht die Tiere die in Gefangenschaft leben – weil diese NICHT überlebensfähig sind in freier Wildbahn – das ist für die meisten Tiere in Gefangenschaft eine unumstößliche Tatsache.

    Dann würde ich persönlich mir als Tierschützer die Massentierhaltung vornehmen – ich bin ÜBERZEUGT dass die Tiere dort mehr leiden als gehegte und gepflegte Zirkustiere. Es gibt auch massig Tierhalter die nicht geschult sind im Umgang mit Tieren – unseren Haustieren wird oftmals mehr Leid angetan als es bei einem erfahrenen und anständig arbeitenden Tiertrainer der Fall ist.

    Dennoch bin ich persönlich der Meinung, dass ein Zirkus auch OHNE Tiere auskommen kann – bzw. es auch solche tun die einfach zu halten sind und denen ein Stall reicht – die also keinen Käfig brauchen. z.B. Pferde, Ponys, Kamele, Ziegen, Hunde, Schweine usw.

    Doch das bedeutet nicht, dass man einen Elefanten der seit zig Jahren in der Manege steht nun rettet indem man ihn in ein riesiges Gehege steckt – damit er nicht zur Schau gestellt wird. Der Elefant selbst versteht das nämlich nicht – er merkt nur – dass er nicht mehr gebraucht wird – langweilt sich und ist sehr wahrscheinlich sehr traurig darüber – wenn er nicht sogar daran zugrunde geht.

    Man kann Ansichten haben – was vom Grundsatz her für ein Tier das Beste ist – kann man es ihm aber nicht anbieten – MUSS man genau überlegen – was dann richtig ist und dazu sorry – gehört neben der sicher großen Tierliebe auch praktische Erfahrung mit den Tieren.
    Tiere die tagaus tagein Spaß an ihrem training haben da raus zu reißen um sie nachher nicht frei lassen zu können ohne sie dabei ev. zu töten – was soll dann mit ihnen passieren? geht es ihnen besser wenn sie sich dann tagein tagaus langeilen und lustlos auf ihr Gehege starren?

  4. Erstmals möchte ich anmerken das ich keiner Front angehöre! Ich bin eine normale Bürgerin die sich über diese archaische Form im Umgang mit Tieren empört, sei es in Zirkus, Zoo oder der industriellen Herstellung von Produkten durch Tierversuche und Massentierhaltung.
    Tiere haben, wie Menschen, Instinkte und ursprüngliche Wünsche nach Freiheit und Familie. Nur weil sie in menschlicher Obhut geboren und aufgezogen wurden fehlt es diesen doch nicht daran! (Zumal, selbst ein in zehnter Generation geborener Elefant in Menschenhand stammt von einem ilegalen Wildfang ab…)

    Einverstanden bin ich mit Ihrer Aussage das man Sicherstellen muss das die Tiere überhaupt in ihrer freien Wildbahn unbeschadet leben können, dazu muss der Mensch endlich erkennen das wir aus der Natur und mit der Natur leben sollten und nicht über diese hinweg!

    Schlussendlich möchte ich auf einige Länder verweisen die bereits ein Wildtierverbot verhängt haben (und das sicherlich nicht ohne Grund): Belgien, Griechenland, Finnland, Bulgarien, GB, Österreich, Israel, Paraguay, Ungarn, Slowenien….

  5. Tiere haben es überall in unserer geschaffenen Welt nicht einfach! Weder im Zirkus, im Zoo, als Haustier Zuhause, noch in ihrer freien Wildbahn da es diese nicht mehr in ihrer Ursprungsform gibt! Dies ist sehr traurig und scheint unmöglich zu ändern. Doch es würde den Tieren sicherlich helfen, wenn sich jeder von uns mal in die Lage eines Tieres versetzen würde. Dazu scheinen die Menschen fast unfähig. Der Großteil unserer Bevölkerung sind nunmal Egoisten. Denn dann würden sie merken, dass der Spaß im Zirkus beispielsweise nur bei den Besuchern liegt und dass es nunmal keine reine Haustiere gibt!! Der Mensch möchte immer Macht haben, wenn er sie anders nicht bekommt, benutzt er eben Tiere dazu, dass kann sich ja schlecht wehren. Ich bitte einfach jeden einzelnen darum, sein Gehirn einzuschalten und mit Gefühl darüber nach zudenken , was wirklich für jedes einzelne Tier das Beste ist. Und wenn man keine Idee hat ( es ist ja auch schwer), die Tiere einfach in Ruhe zu lassen. Das machen sie ja auch schließlich mit uns ;)

  6. Hallo,

    es ist also besser Tiere qualvoll zu halten und zur Schau zu stellen (kein z.B. Seelöwe, der WASSER braucht, kann artgerecht gehalten werden, da sie es ja nicht anders gewohnt sind, statt sie in ein entsprechendes Reservat zu überführen und nicht durch andere Tiere zu ersetzen?
    Wenn ich ein Kind niemals mit anderen Kindern spielen lasse, dann darf ich es auch nicht aus dem Haus lassen, wenn es 15 ist, weil es dann gehänselt wird? Ist das Ihre Logik?

    Jeder Mensch der einmal ernsthaft darüber nachdenkt welche Tiere das sind, was sie brauchen und was mit ihnen beim Zirkus passiert, wird einsehen, dass das nichts ist, was er unterstützen möchte.

  7. Das Wort Front ist in diesem Fall doch etwas anders gemeint und scheint doch erklärungsbedürftig. Ich möchte damit sagen, dass ich es für falsch halte einem Zirkus oder Zoo – AUTOMATISCH – nur aufgrund seiner Zugehörigkeit in eine Bereich – schlechte Tierhaltung zu unterstellen – bzw. zu unterstellen dass die Tiere es dort schlecht haben MÜSSEN.

    Generell finde ich wie ich ja schon anmerkte, dass zu einem Zirkus nicht zwangsläufig Wildtiere gehören MÜSSEN – nach meiner Meinung kommt er OHNE aus.
    Dennoch finde ich sollte man das Ganze mal ins Verhältnis stellen und da finde ich – dass vielen Zirkusunternehmen oftmals OHNE fundierte Kenntnisse – woher die Tiere stammen und wie sie gehalten werden über einen Kamm geschert werden.

    Ich kenne Fälle – gerade von früher wo verzweifelte Zollbeamten die geschmuggelte Wildtiere entdecken bei Zirkussen um vorläufige Unterkunft für die Tiere baten – da niermand sonst mit ihnen umgehen konnte.

    Oder Tiertrainer die in Ostblockländern oder anderen Ländern mit wenig Respekt vor Tieren reisten und völlig heruntergekommene Tiere freikauften um sie nachdem sie sich erholt hatten zu trainieren und bei sich zu behalten.

    Ich kenne auch einzelne Fälle wo Tiere in einem Zirkus nicht gut betreut wurden und das verurteile ich auch – dennoch ist es unfair dann gleich der ganzen Branche Tierquälerei zu unterstellen.

    Die Feststellung das auch ein in 10. Generation in Gefangenschaft geborener Elefant aus einem Wildfang stammt ist zwar korrekt – doch was soll sie uns sagen?

    Wenn man Wildtiere in Zirkussen verbietet – bitteschön – vom Prinzip her kein Fehler – doch dann bitteschön auch OHNE vorhandene Tiere irgendwo OHNE Beschäftigung zu parken.

    Ich bin mir übrigens gar nicht sooo sicher wo z.B. ein Elefant besser lebt – was eindeutig an uns Menschen liegt.

    Die Wüstenelefanten werden immer weniger – sie verdursten oder finden ihre Wanderwege versperrt
    Die indischen Elefanten passen nicht mehr ins moderne Indien und werden immer mehr verdrängt
    die afrikanischen Elefanten sind selbst in Reservaten von Wilderern bedroht – viele werden getötet wegen Elfenbein oder damit sie nicht alles kahl fressen

    Ein Zirkuselefant mag in der Manege Lärm hinnehmen müssen – das muss ein indischer Arbeitselefant auch
    Er hat auf Tournee beim Transport weniger Platz und auf dem Platz nur ein Stallzelt mit ein wenig freilauf.
    Dafür hat er genug zu essen und trinken – die Pfleger beschäftigen sich mit ihnen und versorgen sie
    Und im Winterquartier haben sie Urlaub mit etwas training und Auslauf.

    Ich will das nicht schönreden aber in unserer heutigen Welt MUSS man echt genau hinschauen und da ist die Antwort wo z.B. Elefanten es besser haben vielleicht nicht mehr die selbe wie noch vor 70 Jahren.

    Und nochmals – wenn ich manche unfähige Hundebesitzer sehe wie sie mit dem Hund umgehen – dann tut mir der Hund extrem Leid – ich könnte da manchmal echt die Kriese kriegen und würde manchmal das Tier einfach da weg nehmen – doch da passiert kaum was – Hunde gelten ja als Haustiere – deshalb darf auch jeder Mensch sich einen zulegen.

    Diese armen vom Menschen verwirrten Tiere sollen dann einen Wesenstest machen (Thema Leinenzwang) Bei mir müsste erst mal der Besitzer einen Wesenstest machen – dann erklärt sich das Verhalten des Hundes von ganz alleine!

    Jeder Bauernhof ob er nun Massentierhaltung betreibt oder Biofleisch produziert wird amtsveterinärlich weniger geprüft wie ein Zirkus.

    Ich will darauf hinaus – bevor ich mich darum kümmere ob Wildtiere in einem Zirkus gut aufgehoben sind – solanger dieser sich an alle Bestimmungen hält und die Tiere ausgeglichen und gesund wirken.

    Da nehm ich mir aber wirklich die Massentierhaltungs- und Transportbedingungen vor. Auch gilt es zu klären ob nicht JEDER der sich Tiere zulegen will – und sei es eine Katze – einen Wesenstest machen musss und auch seine Kenntnisse zu dem betreffenden Tier in einem z.B. schriftlichen und praktischen Test unter Beweis zu stellen.

    Im Tierschutz ABER AUCH im Menschenschutz gehört wirklich extrem viel getan – wenn man bedenkt wie viel unnötiges Leid sowohl Menschen wie auch Tiere nur aus profitsucht erdulden müssen – dann ist nach meiner Meinung genau da anzusetzen. Doch was passiert statt dessen? Statt gebündelt sich die VERANTWORTLICHEN vorzunehmen die Schuld am Zustand unserer Welt sind – schisst man sich auf Bereiche ein die im wesnetlichen kaum Einfus auf diese Weltsituation haben – während sich die wirklichen Verbrecher ins Fäustchen lachen – ganz nach dem Motto – die Tierschützer sind ja beschäftigt – dazu sind sie sich noch untereinander so uneins das sie kaum gefährlich werden.

    Würden sich alle zusammen tun und ebenfalls strategisch erst mal einen Punkt nach dem anderen – also da wo Tiere am meisten leiden – zusammen angehen – käme auch was dabei raus:

    Ein Tiertrainer mag zwar in den Augen vieler Tierschützer ein Feind sein – doch die überwältigende Anzahl von Ihnen liebt Tiere

    Ein Veganer ist mit Sicherheit der konsequentere Tierschützer der auch täglich seine Tierliebe beweist – deshalb kann jemand der Fleisch isst – dennoch Tiere lieben und Massentierhaltung und die Ermordung von Elöefanten und Nashörnern ablehnen.

    Während sich also die Fleischproduzenten in großen Verbänden zusammenschließen und erfolgreich ihre Lobbyisten einsetzen – teilen sich Tierliebhaber auf in Fronten – wie wollen die so etwas bewirken?

  8. @ Eva. Zu dem Kind – doch das würde ich trotzdem raus lassen – die Wahrscheinlichkeit dass es einen Ausflug nach draußen nicht überlebt steht in keinem Verhältnis zu dem – wenn ich einen Löwen der noch nie Beute schlagen musste in Afrika mal eben raus lasse. Er kann von Artgenossen getötete werden weil er sich nie durchsetzen musste oder er verhungert. Das Kind würde nicht verhungern und wohl kaum von anderen Kindern getötet. Man merkt dass sich manche nur rein theoretisch mit dem Thema auseinander setzen – sonst würde man eine Frage in dieser Form nicht stellen – weil sich das einfach nicht vergleichen lässt.

    Wenn man sehen will wo Tiere qualvoll gehalten werden würde ich eher auf die Massentierhaltung tippen. Waren Sie schon mal in einem Zirkus in den letzen 10 Jahren und haben sich die Tiere angesehen?

    Also das würde ich eher tun wie auch nur einen Fuß in einen unserer Mastbetriebe zu setzen – mein Drang Tiere zu befreien wäre mit SICHERHEIT im Masttierbetrieb – wo die Tiere ja auch getötet werden – ungleich höher.

    Außerdem sagte ich bereits dass ich der Auffassung bin ein Zirkus kommt auch OHNE Tiere aus.

    Vielleicht nur noch eine Anmerkung dazu.

    Wenn eine Kerze umkippt und ein Feuer sich ausbreitet – löscht man erst die Kerze und das Feuer – DANNACH klärt man warum es zu dem Brand kam – macht man das umgekehrt, und diskutiert erst warum es dazu kam – wird das Feuer in der Zeit der Diskussion ev. alles zerstören.

  9. Zu glauben, die Tiere im Zirkus wurden nicht durch Angst und Schmerz dressiert, ist die Größte Illusion von allen… Kein Mensch, der sich auch nur ein bisschen mit dem Thema Zirkustiere auseinandersetzt, kann ruhigen Gewissens einen Zirkus besuchen. Und jeder der eine solche Form des Vergnügens anpreist ist entweder uninformiert oder frei von Mitgefühl. Für die uninformierten: http://www.tyke2014.de/
    Dieser Artikel, ebenso wie der Kommentar der Redaktion der Regiorebellen, zeugt von fehlenden Informationen sowie fehlender Reflexion. Mit anderem Tierleid das Tierleid in Zirkussen relativieren und rechtfertigen zu wollen, ist traurig. Schade

  10. So ab hier klinke ich mich aus – aus folgendem Grund – wir sind genau da wo ich meinte.

    Da es Zirkusse gab oder gibt wo Tiere nicht gut gehalten werden wo womöglich schlimmes passiert ist – sind ALLE Zirkusse schlecht?

    Tiere werden mit Qual und Schmerz trainiert – es mag solche Trainer geben aber es ist NICHT die Regel. Wieso soll ein Tiertrainer das tun wennn er die Tiere auch OHNE Gewalt trainieren kann?

    Ich sage nicht dass es das nicht gibt allerdings fände ich es dann auch korrekt wenn man dann auch in anderen Bereichen so konsequent ist – also werft alle Eure Handys weg – sie wurden von Menschen gefertigt die von dieser Arbeit nicht leben können und in Fabriken verbrannt sind wegen mangelnder Sicherheit. Werft Eure Kleider weg – es könnte sein dass sie von Kindern gefärbt wurden die jetzt schwer krank sind durch die Lösungsmittel und vergesst nicht niemals Bezin zu benutzen – es wurde vielleicht in einem Gebiet gewonnen wo in die Erde gesickertes Öl die Bauern und ihre Familien krank machte ihre Ernte zerstörte – und die Tiere dort tötete.

    Diese Liste lässt sich endlos fortsetzen und hier gilt es nach meiner Meinung anzusetzen – auch müssen bedingungen geschaffen werden wo Tiere frei leben können OHNE dabei zu verhungern oder getötet zu werden.

    Ich bin übrigens NICHT gegen ein Wildtierverbot in Zirkussen – ich bin DAGEGEN, dass man die Tiere die bereits in Zirkussen leben – und nur diejenigen von Ihnen die dort auch gut behandelt werden – da raus zu reißen. Sie können nicht ausgewildert werden – das ist Wunschdenken und zeugt von mangelnder Fachkenntniss was Wildtiere die IMMER in Gefangenschaft lebten – betrifft.

    Was man tun könnte ist NEUANSCHAFFUNGEN zu verbieten. Allerdings finde ich ist es eben nicht der Brandherd – sondern man muss da ansetzen wo im großen Stil sowohl Menschen wie auch Tiere aus Profitsucht gequält, vertrieben und getötete werden.

    Übrigens – wenn man schon dabei ist – wie lange werden die Tiere in unseren Meeren noch leben können? Viele Bereiche wurden von Menschen so verdreckt und zerstört dass es dort bereits kaum noch Tiere gibt – DA brennt es aber licheterloh und da finde ich es dringlicher.
    Das ist es auch was mich echt aufregt – die Menschen verbünden sich eben nicht um WIRKLICH mal was zu bewirken – statt dessen wird im Klein Klein gestritten – so wie hier gerade – Das wird die Tierindustrie mächtig freuen und ich befürchte – leider so bleiben und somit wird sich vermutlich auf absehbare Zeit nicht so viel ändern – leider – und iregndwann ist es dann vielleicht zu spät – wenn es das nicht schon ist.

  11. Es geht ja noch nicht mal darum, keiner wirft Zirkus Knie gewollte Tierschänderei oder Quälerei vor, Fakt ist aber dennoch das es einfach grundsätzlich verkehrt ist Wildtiere in Gefangenschaft zu halten, egal ob diese dort freundlich oder nicht behandelt werden, es wird ihnen einfach nicht gerecht!!

    Ich stimme bei der Aufzählung der Missstände bezüglich unserer alltäglichen Waren durchaus zu. Nun sagen Sie man solle doch dort ansetzten… genausogut kann man aber eben auch woanders ansetzen, eben bei einem grösstmöglichen Tierschutz. UND, wenn man sich für Tierrechte einsetzt, setzt man sich automatisch für die Natur und Umwelt ein und unterm Strich dann auch für den Menschen! Ihre Seperation zwischen dem Einsatz gegen die Massentierhaltung und die Forderung nach einem Wildtierverbot ist schlichtweg falsch, die Menschen die für ein Wildtierverbot stimmen, stimmen uni sono auch gegen jegliche unnatürliche Haltung von Tieren!

  12. Natürlich gehe ich davon aus, dass jemand der ein Wildtierverbot in einen Zirkus befürwortet auch gegen andere Formen von unnatürlicher Tierhaltung ist – aber das ist nicht der Punkt um den es mir geht – mir geht es vielmehr darum – dass Menschen die Tiere lieben es auf unterschiedliche Weise tun und man kann da durchaus im Detail versuchen zu definieren was in Ordnung ist und ab wann es nicht mehr in Ordnung ist.

    Nur wird in der Zwischenzeit woanders viel mehr Schaden angerichtet – wenn man gemeinsam was erreichen will – muss man sich – auch wenn es in manchen Bereichen differenzierte Ansichten gibt – ERST mal um die schlimmsten Misstände kümmern – das finde ich – Und dazu bedarf es der ganzen gebündelten Kraft ALLER tierlieben Menschen.

    Sonst wird das nichts – weil überall nur ein bisschen gerührt aber nichts durchgesetzt wird.

    Als hier in der Region die schlimme Sache mit dem Pferdeschänder war, saß ich mit einer Gruppe höchst unterschiedlicher Menschen zusammen um zu beratschlagen was man unternehmen könne.

    All diese Menschen wollten ein besseres Tierschutzgesetzt – OBWOHL sie aus ganz verschiedenen Richtungen kamen – hatten sie eines Gemeinsam – sie waren sehr traurig über die Schändungen und wollten unbedingt helfen.

    Es waren in einem Raum – Veganer, Vegetarier, Tierschützer, Tierrechtler, Pferdebesitzer, Reitstallbesitzer – mit Reitunterichtsbetrieb, Jäger, Securityleute, und jetzt kommts – auch Artisten und jemand der einen Zirkus besitzt – diese waren ebenso aufgebracht über die Pferdeschändungen wie die Veganer – und es war gut dass sie da waren – es sollte eine große Demo statt finden mit vielen Pferden – um Aufmerksamkeit zu erzielen DAMIT sich was ändert – da wir an einer Genehmigung scheiterten fand das Ganze leider nicht statt.

    OHNE die Zirkusleute wäre es aber übrigens ein Wahnsinn gewesen so etwas überhaupt Planen zu wollen – da nur sie Erfahrung haben – so viele Tiere – in dem Fall Pferde – sicher in so eine Großveranstaltung einzuplanen und einen sicheren Ablauf zu gewähren – das hätte die Security OHNE die Artisten – definitiv NICHT hinbekommen.

    Wie gesagt – leider scheiterte es an der Genehmigung der Stadt.

    DENNOCH – fand ich es super von den Artisten dass sie TROTZ der bekannten Anfeindungen gegen sie – sie sich trotzdem bereit erklärten und kamen.

    Und wie gesagt ich habe schon Hundebesitzer gesehen denen ich am liebsten SOFORT ihre Hunde wegen inkompetenz weg genommen hätte. Gebrüllte Komandos die der Hund gar nicht zuornen konnte und dann wie blöd an der Leine gezerrt wird – super.

    Da ist mir aber eine sanft eingeführte Pferdedressur – bei der die Tiere freundlich und mit Lob geführt werden – IMMER noch lieber. Ich finde halt es sollten ALLE zusammen erst mal gegen die größten MISSTÄNDE vorgehen – DANACH kann man dann immer noch Details nach und nach verbessern. Ich glaube übrigens NICHT – dass Zirkusse sich dem Wunsch ihrer Besucher total verschliesen würden. Also macht es nach meiner Meinung Sinn – das Gespräch zu suchen. Auch wenn ein Zirkus die Tiere nicht über Nacht abschaffen kann – wohin auch? Da bleibe ich auch dabei, dass das bei Zirkussen wo die Tiere unter guten Bedingungen leben – eher ein Schaden wäre sie da raus zu nehmen. Ein Zirkustier dass die Aufmerksankeit des Trainers gewohnt ist und der das Tier gut behandelt, dem wäre es z.B. in einem Zoo oder einem noch so großen Gehege – langweilig und vermutlich würde es sich auch einsam fühlen ohne Beschäftigung und den gewohnten Umgang mit Menschen.

  13. “Wetten, dass… die Tiere unter dem Leben im Zirkus leiden?“

    Kein Wildtier entscheidet sich freiwillig für ein Leben in Gefangenschaft – geprägt von Enge, körperlichen Schmerzen und Einsamkeit. Keines!

    Die Dressur von Wildtieren im Zirkus basiert stets auf Gewalt und Zwang. Körperliche Bestrafung und psychischer Druck sind nach wie vor die üblichen „Trainingsmethoden“ für Tiere im Zirkus.
    Tiere, die zumeist von Natur aus sehr aktiv sind, müssen den Großteil ihres Lebens in winzigen Transportkäfigen verbringen, die sie oft nur für die wenigen Minuten in der Mange verlassen dürfen. Elefanten werden jede Nacht an zwei Beinen angekettet, anstatt wie ihre Artgenossen kilometerlange Wanderungen mit ihren Familien zu unternehmen.
    In den Käfigen und Transportwagen leben die Tiere auf engstem Raum– weit entfernt von einem annähernd artgerechten Leben. Die lebenslange Gefangenschaft hat schwerwiegende Auswirkungen auf den physischen und psychischen Zustand der Tiere. Elefanten erreichen im Zirkus nur etwa die Hälfte ihrer natürlichen Lebensdauer – allein seit 2012 sind in deutschen Zirkusbetrieben 10 Elefanten gestorben.
    Die Bundestierärztekammer spricht sich für ein Wildtierverbot im reisenden Zirkus aus – wie die Mehrheit der deutschen Bürger.

  14. Im Prinzip ist doch das Ziel ganz klar: Tierquälerei zu vermeiden.
    Egal ob es an der Haltung im Zirkus, dem gewalttätigen Umgang im Training, Tierversuchen oder Massentierhaltung geht.
    Aufklärung ist der erste Weg zu Verbesserung!
    Ich bin grundsätzlich auch für ein komplettes Wildtierverbot in Zirkussen.
    Aber nicht nur Wildtierewerden gequält. Auch Pferde und Ponys und andere tierische Zirkusartisten müssen trainiert werden.
    Wie wäre es denn, wenn Zirkusse humane Trainingsmethoden vorstellen und verbreiten und so der Öffentlichkeit zeigen, dass auch Sie gegen solche Praktiken wie im Peta-Film von Tyke sind??
    Gemeinsam geht immer mehr.
    Statt einem sinnlosen Hin und Her und endlosen Debatten!
    Das wäre doch mal was!

  15. @Isabelle – finde den Vorschlag gar nicht schlecht. Muss man mal sehen was die Tiertrainer dazu meinen – nicht dass ich jetzt alle kenne – aber ich werde da mal anfragen.

    Man muss auch deren Seite versuchen etwas nachzuvollziehen – viele wurden angefeindet OBWOHL sie sich sehr für Ihre Tiere einsetzen – also die komfortabelsten Transporter, das beste Futter, Tierärzte, große für die Tiere komfortable Winterquartiere usw.

    In diesem Bereich hat sich viel getan da auch die nachwachsenden Trainergenerationen die schon als Kinder beim Training zusahen, nach und nach bessere Bedingungen für die Tiere erkämpften. Viele sind von klein auf mit Ihnen aufgewachsen – und bei vielen heißt es – erst die Tiere versorgen – dann kommt der Rest.

    Eine positive Reflektion seitens der Tierschützer gab es aber nie – kein – super dass ihr jetzt für Hunderttausende von Euro ein großes beheiztes Stallzelt gekauft habt und weitere Pfleger eingestellt und artengerchtere Nummern einstudiert habt.

    Dann ist es auch so, dass sich z.B. eine Pferdenummer sanfter einstudieren lässt – wie es nach Außen hin den Anschein hat bei einer Tigernummer.

    Das liegt an den unterschiedlichen Wesen der Tiere.

    Ein Pferd wird bei einem guten Trainer schon an dessen Körpersprache merken, dass es z.B. die Richtung wechseln soll.

    Ein Tiger braucht da schon ein energischeres sich z.B. in den Weg stellen mit bestimmter Stimme.

    Sieht man wie Tiger untereinander kommunizieren – wird das auch klar – dagegen ist der Ton und das bestimmte Entgegetreten des Trainers schon fast – sachte zu nennen.

    Manchmal magelt es aber vielen Tierschützern an der praktischen Erfahrung – Kein Vorwurf – woher sollten sie die auch haben – und sie stören sich schon am Ton des Trainers.

    Von daher muss ich erst mal sehen was die so dazu meinen – bedeutet – ich werde mal 2 oder 3 von ihnen fragen.

    Ob das allerdings die Haltung ändert – da bin ich mir nicht sicher.

    Mal ganz nebenbei – es kann sein dass ein größerer Zirkus aufgeben muss – was wird dann aus den Tieren?

    Tierschützer reisten fast an jden Spielplatz hinterher und haben die Besucher teilweise massiv versucht zu verunsichern und das glückte auch bei manchen – so dass der Zirkus weniger Einnahmen hatte.

    Wirklich Super: Nicht nur das es nicht gerade billig ist z.B. gerade das Futter von Raubtiern usw. tag täglich zu erspielen – ist es nun so – dass wenn der Zirkus nicht weiter machen kann – diese Wildtiere wohl kaum auf Dauer weiter gehalten werden können.
    Ich hoffe doch, dass diese Organisation schon fleisig sammelt – damit die Tiere gut unterkommen und weiterhin qualitativ hochwertiges Futter und die sachkundige Pflege bekommen die sie gewohnt sind.

    Es würde mich aber ehrlich gesagt nicht wundern – wenn diese Tierschützer-Gruppe (deren Namen ich nicht nennen werde) sich da raus hält und die Tiere somit ihrem Schicksal überlässt. Falls der Zirkus Pleite gehen sollte, ist es nur eine Frage der Zeit – wann die Tiere dann – eventuell mangels anderer Alternativen womöglich eingeschläfert werden müssen.

    Man sollte also immer schon VORHER überlegen was man anrichtet wenn man solche Aktionen durchführt – hier trifft man dann nämlich am härtesten die Tiere an ihrer Existenz.

    Natürlich werde ich NICHT sagen um welchen Zirkus es sich handelt und vielleicht kommt es auch nicht soweit – ich habe es hier nur erwähnt damit für manche nachvollziehbarer wird – warum nicht jeder Tiertrainer sich unbefangen darauf einlassen wird – nicht weil er was zu verbergen hat – sondern weil er den berechtigten Zweifel hat – dass sich dadurch etwas ändern würde.

    Vor vielen Jahren (so etwa 28 J.) habe ich mal mit Freunden zusammen einen bekannten Tiertrainer in seinem Wohnwagen besucht – ich bin fast rückwärts wieder raus gefallen – vor Schreck.

    Der Mann hatte weil es seinen Lieblingen in deren Wagen zu kalt sein könnte, sie über Nacht kurzerhand in seinen Wohnwagen umquartiert. Seine Lieblinge waren Krokodile – soviel zum Thema. Es mag sein, dass es besserer Orte für Krokodile gibt – ganz bestimmt sogar – nur soll man dabei nicht ganz vergessen – dieser Mann hat seine Tiere auf seine Weise geliebt und sich rührend um die Tiere gekümmert.

    Ich könnte noch mehr solcher Geschichten erzählen – welche – die ich selbst erlebt habe oder die mir von Artisten und anderen Zirkusleuten erzählt wurden.

    Vielleicht mache ich auch deshalb den Unterschied zwischen Zirkusstieren und Masttierbetrieben – von letzteren habe ich solche Geschichten nie gehört.

  16. Es ist schockierend, wieviele Menschen sich diese Show schon angesehen haben und den Zirkus damit faínanziert haben. Die Shows an sich mögen vielleicht spektakulär und schön anzusehen sein, weil man so etwas nicht jeden Tag sieht und es ein Highlight für die Kinder und die Erwachsenen bietet. Viele Menschen (vielleicht sind Sie auch einer davon) gehen einfach in den Zirkus und denken nicht darüber nach, woher die Tiere kommen oder wie sie dressiert werden, sie haben keine Ahnung wo sie leben müssen und ob dies geeignet für sie ist!

    Dennoch sollten wir alle mal hinter die Kulissen der Zirkus-Branche schauen und unsere Augen nicht weiter vor der Realität verschließen. Zirkusse verwenden Wildtiere, wie zum Beispiel Löwen oder Elefanten. Sie müssen in einem Zirkus auf wenigen Quadratmetern leben, unter unwürdigen Lebensbedingungen. Sie bekommen weder den Auslauf, den sie brauchen, noch das Leben, das sie verdienen.

    Auch die Dressuren stellen Strapatzen für die Tiere dar. Elefanten und Ponys werden mit Peitschen dazu gezwungen ihre Kunstücke zu erlernen, mit Mitteln, die ihnen nachweislich starke Schmerzen bereiten. Herdentiere, werden einzeln gehalten und weisen starke soziale Störungen auf und sind verängstigt.

    Wenn Sie, als Zirkusbesucher sich bewusst werden, wie sehr die Tiere leiden ( und wieviele überhaupt unter diesen Stzrapatzen leiden! ) und differenziert über die Fakten nachdenken, werden sie zu einer eigenen Meinung gelangen.

    Ich will Ihnen mit diesem Statement nicht vorschreiben, was sei für eine Meinung haben sollen. Ich will Ihnen jediglich ein paar Fakten liefern und sie dazu anregen, darüber nachzudenken.Wirklich nachzudenken. Und nicht nur diese Information zur Kenntniss zu nehmen und sie dann vergessen oder auszublenden, weil Sie nicht über die Grausamkeit nachdenken wollen. Oder vielleicht denken Sie auch: “Ach, wieder einer von diesen Peta-Aktivisten. Die übertreiben doch alle. Ist mir eigendlich egal, was da so läuft. Kann schon nicht so schlimm sein, wenn das alle machen”.
    “Schwarmintelligenz” heißt es, oder “die breite Masse kann nicht irren”. Ich meine tausende Fliegen sitzen täglich auf einem Misthaufen. Heisst das automatisch, dass der Misthaufen toll ist?Nein. Aber er muss bestimmt toll sein. Ich meine tausende Fliegen können sich nicht irren, oder?
    Natürlich gilt hier auch das Standardbeispiel: Das Dritte Reich. Die meisten fanden, dass Hitler ein großartiger Führer ist. Doch im Nachhinein betrachtet ist dies definitiv nicht so.

    Worauf ich eigendlich hinaus will ist, dass die meisten von uns zu ignorant oder/und auch zu bequem sind um über grausame Fakten nachzudenken. Wir lassen uns von den Medien berieseln und hinterfragen sie zu selten. Ein Ausflug in den Zirkus, gute Idee, da hat man bestimmt Spaß. In den Medien liest man von atemberaubende Shows, in denen Tiger einem Wärter aus der Hand fressen oder sieht im Fernsehen Elefanten sich auf die Hinterbeine stellen- doch wie es dazu kommt, wird nie gezeigt. Oder haben Sie im Fernsehen schon einmal einen wimmernden Elefanten gesehen, der depressiv an seinem Gehegezaun scharrt und von blutigen Schürfwunden durch Peitschenhiebe übersäht ist? Einen Elefanten, der seine Herde vermisst und sein ganzes Leben alleine in einem 30 Quadratmeter-Gehege verbringen muss?
    Und glauben Sie mir: Das ist kein Einzelfall.

    Bitte denken Sie darüber vor Ihrem nächsten Zirkusbesuch nach. Wirklich nach.

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