Freiburg: Polizeibericht vom 20.02.2014

Freiburg
Polizei – Meldungen

Freiburg,

Raub in Bäckerei

Zeugen gesucht

Freiburg-Betzenhausen: Am 19.02.2014 kam es kurz nach 19:00 Uhr zu einem Raub auf eine Bäckerei in der Sundgauallee.

Der Täter betrat die Bäckerei und forderte die Angestellte unter Vorhalten einer Pistole auf, ihm Bargeld auszuhändigen, ansonsten würde er schießen. Hierdurch wurden mehrere hundert Euro sowie die Geldbörse der Angestellten erbeutet.

  • Bei dem Täter handelt es sich nach Einschätzung der Angestellten um eine ältere, zw. 45 und 55 Jahre alten männlichen Person.
  • Der Täter sprach deutsch mit vermutlich osteuropäischen Akzent und ist ca. 185 bis 190 cm groß.
  • Er war dunkel gekleidet und von schlanker Statur und trug eine Kaputze mit Sehschlitzen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 0761-8824884.

Freiburg,

Geiselnehmer verhaftet

Nach 7 Jahren

7 Jahre nach seiner Tat, klickten für einen Polen auf der Durchreise badische Handschellen.

Freiburg:  Fast auf den Tag genau nach sieben Jahren klickten gestern Abend für einen 33-jährigen Polen die Handschellen. Der Mann wurde per europäischen Haftbefehl wegen Entführung und Geiselnahme gesucht.

Am späten Mittwochnachmittag führte eine aus Bundespolizei und Autobahnfahndung des Polizeipräsidiums Freiburg gemischte Zivilstreife auf der Tank- und Rastanlage Breisgau Personenkontrollen durch.

Bereits beim zweiten Fahrzeug erlangten die zwei Fahnder einen Erfolg.

Der Beifahrer eines aus Italien kommenden PKW wurde von Polen mittels europäischen Haftbefehls gesucht. Im Februar 2007 hatte der Mann damals mit mehreren Tatgenossen in Polen einen Landsmann mit einem Metallrohr traktiert und dabei schwer verletzt. Die Täter probierten ferner in der Folge eine Zeugin des Vorfalls von einer Aussage gegenüber der Polizei abzuhalten, in dem sie dieser Gewalt antaten und ihr mit Mord drohten.

Der Festgenommene wird heute dem Amtsgericht Freiburg überstellt, wo ihm der Haftbefehl eröffnet und das Auslieferungsverfahren des 33-Jährigen nach Polen eingeleitet wird.

Freiburg,

Raser auf der A 5

Mit 234 km/h durch die Geschwindigkeitsmessung

Autobahn A 5 bei Neuenburg: Nicht schlecht staunten die Beamten der Verkehrsdirektion Freiburg, als während einer Geschwindigkeitsmessung heute gegen 11.00 Uhr auf der Autobahn A 5 bei Neuenburg, ein Porsche mit 234 km/h gemessen wurde. Mit diesem rekordverdächtigen Wert, wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h um 114 km/h überschritten.

Der Fahrer aus Frankreich wird nun ein Bußgeld in Höhe von 1200 EUR, sowie ein 3-monatiges Fahrverbot erhalten.

Eichstetten,

Unfall

Zeugen gesucht

Eichstetten: Am 20. Februar 2014 ereignete sich gegen 07:30 Uhr in Eichstetten ein Unfall. Eine Fahrzeugführerin, die von der Ortsmitte kommend die Dreisambrücke überqueren wollte, ließ zunächst den Gegenverkehr durchfahren. Als sie ihrerseits auf die Brücke einfahren wollte, kam aus der Gegenrichtung ein Lkw mit schwarzem Sattelauflieger und querte diese, obwohl er wartepflichtig gewesen wäre. Die Pkw-Fahrerin musste stark abbremsen und rollte etwas zurück, wobei es zum Zusammenstoß mit dem folgenden Fahrzeug kam. Der Sattelzug entfernte sich ohne anzuhalten.

Der Polizeiposten Bötzingen (Telefon 07663 6053-0) sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Lkw geben können.

Breisach,

Unfall

Breisach: Am 19. Februar 2014 ereignete sich gegen 13:05 Uhr auf dem Münsterberg in Breisach ein Verkehrsunfall.

Ein Fahrzeugführer querte, von der Tullagasse kommend, den Kreuzungsbereich Augustinerbergweg/Radbrunnenallee, wo es zum Zusammenstoß mit einem von rechts kommenden Fahrzeug kam. An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Verletzt wurde niemand.

Breisach,

Brand

Breisach: Am 19. Februar 2014 kam es gegen 13:25 Uhr in der Kupfertorstraße in Breisach zu einem Brand. Die alarmierte Feuerwehr war schnell vor Ort und konnte das Feuer, das im Zimmer einer Erdgeschosswohnung ausgebrochen war, schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Der Wohnungsmieter konnte sich spärlich bekleidet aus der Wohnung retten.

Er erlitt Brandverletzungen und eine Rauchgasvergiftung. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache dauern noch an.

Feldberg, Bärental,

Schwerer Unfall, Beifahrerin lebensgefährlich verletzt

In Feldberg-Bärental kam es am 19.02.2014 gegen 18:30 Uhr zwischen Titisee und Bärental zu einem schweren Unfall.

Ein Autofahrer befuhr hierbei die Talstraße von Bärental bergwärts in Richtung B 500. In einer Linkskurve geriet er aus bislang unklarer Ursache auf den Gegenfahrstreifen, wodurch es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Pkw kam.

Der 39jährige Engländer und seine beiden Beifahrer wurden hierdurch leicht verletzt. Der Fahrer des entgegen kommenden Fahrzeugs wurde ebenfalls nur leicht verletzt, für die 49jährige Beifahrerin besteht nach bisherigem Kenntnisstand Lebensgefahr.

Löffingen, B 31,

Unfall

Kollision zwischen Pkw und Reisebus

Löffingen: Am Mittwoch, 19.02.2014, gg. 23.00 Uhr befährt ein 33-jähriger Pkw-Fahrer die B 31 in Richtung Donaueschingen. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Rötenbach und Löffingen kommt er aus bisher ungeklärter Ursache nach links auf den Gegenfahrstreifen.

Es kommt dabei zur seitlich versetzten Frontalkollision mit einem entgegen kommenden Schweizer Reisebus. Glücklicherweise kam es zu keinerlei Personenschaden. Beim Pkw des Unfallverursachers entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 EUR. Das Fahrzeug musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

Der Reisebus konnte seine Fahrt bis zur nächsten Werkstatt fortsetzen Der Schaden hier wird auf ca. 7.000 EUR geschätzt.

Titisee-Neustadt,

Fischsterben durch Gewässerverunreinigung

Gewässerverunreinigung durch Gülle verursacht Fischsterben

Titisee-Neustadt, Jostal: Gestern wurde kurz nach 16 Uhr das Polizeirevier Titisee-Neustadt über eine Gewässerverunreinigung im Josbach informiert.

Der im Jostal fließende Josbach, der zunächst in die Langenordnach, kurz darauf in die Gutach mündet, wurde flußaufwärts über eine Länge von ca. 3 km ab Einmündung in die Gutach durch Jauche verunreinigt. Dies löste über die gesamte Strecke ein Fischsterben aus. Wie bekannt wurde, kam es beim Umpumpen von Gülle, aufgrund eines technischen Defekts bei einem von zwei Güllebehältern in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Jostal, zum Austritt einer nicht unerheblichen Menge an Gülle, die anschließend in den Josbach gelangte.

Die Fachbehörden beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, der Landesfischereiaufseher und der Pächter des Gewässers wurden informiert. Es entstand ein Schaden im vierstelligen Eurobereich.

Gegen den Verantwortlichen im landwirschaftlichen Betrieb wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gewässerverunreinigung eingeleitet. Es wurden Fisch- und Gewässerproben erhoben. Die weiteren Ermittlungen hat der Fachbereich Gewerbe/Umweit beim Polizeipräsidium Freiburg übernommen.

Freiburg,

Anerkennung für couragierte Bürger

Polizeipräsidium Freiburg ehrt 4 Bürger für ihre außergewöhnliche Zivilcourage

Foto: Polizei
Foto: Polizei

Am 19.02.2014 wurden im Hause Bissierstraße durch den Leiter der Direktion Reviere, Herrn Ltd. PD Berthold Fingerlin, vier Bürger geehrt. Die vier jungen Männer hatten sich durch außergewöhnliche Zivilcourage ausgezeichnet.

Am 21.01.2014 kam es gegen 12.00 Uhr in Freiburg an der Straßenbahnhaltestelle Holzmarkt zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein 17jähriger ägyptischer Staatsangehöriger ging auf einen 16jährigen Jungen zu, versetzte ihm unvermittelt einen Kopfstoß und stach ihn mit einem Messer in den Oberschenkel. Der Geschädigte erlitt hierdurch eine Nasenbeinfraktur, diverse Hämatome im Gesicht, sowie die Stichverletzung im Oberschenkel.

Die beiden Handwerker Andre M. und Ivo H. nahmen spurtartig die Verfolgung des erkennbar bewaffneten Täters auf. An der Verfolgung beteiligten sich zudem Bülent Ö. und Matthias H., die zudem der Polizei per Handy den jeweils aktuellen Standort durchgaben, so dass die hinzugerufenen Streifen des Polizeireviers Freiburg-Nord den Täter festnehmen konnten. Der Täter konnte unmittelbar darauf dem Haftrichter vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen werden.

Berthold Fingerlin dankte im Namen des Polizeipräsidiums Freiburg für dieses mutige und vorbildliche Verhalten und betonte, dass ein solches Einschreiten, insbesondere in Anbetracht des wahrnehmbaren erhöhten Gefahrenpotentials, den besonderen Respekt der Polizei verdiene.

(Quelle: PP Freiburg)

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