Freiburg: Polizeibericht vom 2.1.2013

Freiburg
Polizei- Meldungen

Freiburg – A 5, Gem. Neuenburg – Zu schnell an Neujahr

1266 Fahrer (!) zu schnell ins Jahr 2013 gestartet

Eine Geschwindigkeitsmessung des Autobahnpolizeireviers Umkirch auf der A5 bei Neuenburg zeigte, dass viele Autofahrer eventuell gute Vorsätze fürs neue Jahr wenig konsequent umgesetzt haben. Während einer 6-stündigen Messung wurden insgesamt 1266 Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h registriert.

Die höchste Messung lag bei 184 km/h. Mindestens 22 Fahrzeugführer müssen schon zu Jahresbeginn mit einem Fahrverbot rechnen, da sie mehr als 40 km/h zu schnell waren. Dieses Schicksal könnte auch eine unbekannte Anzahl weiterer Fahrer treffen, die noch “Altlasten aus dem vergangenen Jahr” im Gepäck hatten und mehr als 25 km/h zu schnell waren.

Bußgelder im Einzelnen:

  •  Überschreitung 61 bis 70 km/h => 440 €, 2 Monate Fahrverbot, 4 Punkte
  •  Überschreitung 51 bis 60 Km/h => 240 €, 1 Monat Fahrverbot, 4 Punkte
  •  Überschreitung 41 bis 50 km/h => 160 €, 1 Monat Fahrverbot, 3 Punkte
  •  Überschreitung 31 bis 40 km/h => 120 €, 3 Punkte
  •  Überschreitung 26 bis 30 km/h => 80 €, 3 Punkte

Freiburg – Hochschwarzwald

Trunkenheit im Straßenverkehr / Fahren unter Drogeneinfluss

Hohe Beanstandungsquote bei Fahrzeugkontrollen

In der Nacht von Montag auf Dienstag (01./02.01.2013) wurden bei durchgeführten Fahrzeugkontrollen durch Beamte des Polizeireviers Titisee-Neustadt insgesamt vier auffällige Pkw-Fahrer festgestellt.

Zunächst wurde am 01.01.2013, gegen 22:10 Uhr, in Feldberg-Altglashütten, ein 24-jähriger Pkw-Fahrer überprüft. Es konnten dabei Hinweise auf eine Beeinflussung mit Betäubungsmitteln festgestellt werden. Es wurde die Durchführung einer Blutentnahme angeordnet und ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Bis zum vollständigen Abbau der Betäubungsmittelsubstanz wurde die Weiterfahrt untersagt.

Um 23.45 Uhr wurde in Schluchsee ein Autofahrer überprüft. Bei ihm wurde Atemalkoholgeruch festgestellt, worauf eine Überprüfung mit dem Atemalkomatgerät erfolgte. Aufgrund des dabei ermittelten Promillewerts, wurde ein Bußgeldverfahren gegen den 27-jährigen Autofahrer eingeleitet und bis zur vollständigen Ernüchterung die Weiterfahrt untersagt.

Bei einer weiteren Überprüfung in Schluchsee am 02.01.2013, gegen 01:00 Uhr, wurde bei einem 69-jährigen Pkw-Fahrer eine starke Alkoholbeeinflussung festgestellt. Hier wurde die Durchführung einer Blutentnahme angeordnet, der Führerschein beschlagnahmt. Der Führerschein wird mit der Strafanzeige der Staatsanwaltschaft zugesandt. Neben führerscheinrechtlichen Maßnahmen hat der Autofahrer mit einer empfindlichen Geldstrafe zu rechnen.

Ebenfalls am 02.01.2013, gegen 03:00 Uhr, fiel in Titisee-Neustadt ein 40-jähriger Pkw-Fahrer bei einer Verkehrskontrolle auf. Infolge Atemalkoholgeruchs und weiteren Hinweisen auf Alkoholbeeinflussung wurde bei dem Pkw-Fahrer die Durchführung einer Blutentnahme angeordnet und ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Auch ihm wurde die Weiterfahrt bis zur vollständigen Nüchternheit untersagt.

Breisach

Trunkenheitsfahrt

Unsichere Fahrweise mit Fahrrad

Durch ihre unsichere Fahrweise fiel eine Radfahrerin am 31.12.2012, um 03.36 Uhr, in Breisach, in der Kupfertorstraße einer Polizeistreife auf.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 36-jährige Frau erheblich alkoholisiert war. Wie der durchgeführte Alkoholtest ergab, hatte die Radfahrerin über 2,5 Promille. Der Frau musste eine Blutprobe entnommen werden, sie gelangt nun wegen Trunkenheit im Verkehr zur Anzeige.

Freiburg – Kirchzarten, Stegen, Dreisamtal

Warnung vor Wohnungseinbrechern

Polizeiposten Kirchzarten ermittelt, Telefon: 07661/90870

In der Nacht auf Samstag, 29. Dezember 2012, waren im Dreisamtal Wohnungseinbrecher aktiv. Die Täter gingen allesamt nach dem gleichen Muster vor, so dass die Ermittler des Polizeipostens Kirchzarten von der gleichen Täterschaft ausgehen.

Einbrecher näherten sich von der Gartenseite

Die Täter näherten sich jeweils von der Gartenseite dem Wohnanwesen und stiegen über die Terrassentür bzw. über ein Fenster ein.

Getroffen hat es ein Anwesen in Kirchzarten-Burg, Alte Ibentalstraße. Die Einbrecher erbeuteten hier einen geringen Geldbetrag.

Ebenfalls in Kirchzarten-Burg, Markenhofstraße, hörten die Wohnungseigentümer zwischen 03.00 und 04.00 Uhr Einbruchsgeräusche. Als die Hauseigentümerin Geräusche hörte und schrie, flüchteten die Täter.

An der Hauptstraße in Stegen traf es ein weiteres Wohnanwesen. Geklaut wurde hier Schmuck und Bargeld. Die Tat selbst wurde von den Hauseigentümern nach deren Heimkehr kurz vor 03.00 Uhr bemerkt.

Aus der Straße Oberbirken in Stegen wurden gleich zwei Einbrüche gemeldet. Auch hier war die „Machart“ die gleiche, so dass diese Einbrüche auf das Konto der gleichen Ganoven gehen dürfte.

An der Stegener Straße in Kirchzarten traf es in der Nacht zum Samstag, 29. Dezember 2012, eine Werkstatt. Hier wurden die Büros nach Brauchbarem durchsucht.

Fragen der Ermittler

Die verschiedenen Tatorte im Dreisamtal (Kirchzarten, Kirchzarten-Burg und Stegen) lassen vermuten, dass die Täter mit einem Fahrzeug unterwegs gewesen sind. Von daher fragen die Ermittler, wer in der Tatnacht verdächtige Fahrzeugbewegungen im Dreisamtal festgestellt hat. Wem Besonderes aufgefallen ist, wird dringend gebeten, sich mit den Ermittlern des Polizeipostens Kirchzarten, Telefon 07661/90870 in Verbindung zu setzen. Rund um die Uhr nimmt das Polizeirevier Freiburg-Süd Hinweise entgegen (Telefon 0761/882-4421).

Wer Verdächtiges feststellt, sollte über die kostenlose Notrufnummer 110 die Polizei verständigen.

Müllheim/ Neuenburg/ Bad Krozingen

Etliche Einsätze musste die Polizei Müllheim rund um den Jahreswechsel fahren.

Die Tage um den Jahreswechsel waren für die Polizei Müllheim mit etlichen Einsätzen gespickt. Die Streifenbesatzungen mussten im gesamten Revierbereich mehrfach wegen Bränden oder Vorkommnissen im Zusammenhang mit Festivitäten ausrücken. Im Raum Müllheim blieb es jedoch weitgehend ruhig.

Lediglich wegen Ruhestörungen, Streitigkeiten und kleineren Bränden wurde die Polizei gerufen. Kinder und Jugendliche mussten ermahnt werden, da Feuerwerkskörper bereits Tage vor Silvester abgebrannt wurden.

In Müllheim brannte am 29. Dezember, gegen 17.30 Uhr eine Mülltonne im Bereich des Parkplatzes am Ärztehaus in der Hebelstraße. Ursache war vermutlich eine Zigarette. Die Feuerwehr hatte den Brand jedoch schnell im Griff. Am 30. Dezember wurde im Neumattweg in Müllheim ein Zaun durch abbrennende Wunderkerzen beschädigt.

In der Weilertalstraße in Müllheim entzündete sich am 01. Januar gegen 02.00 Uhr ein Holzstapel. Eine Rakete war offensichtlich hierfür der Auslöser. Darüber hinaus wurde durch die Hitze des Feuers ein neben dem Stapel geparkter Pkw beschädigt.

Zudem musste die Polizei Müllheim in ihrem Zuständigkeitsbereich mehrere Male wegen Ruhestörungen und Streitereien ausrücken. Ein Vorfall mit schwer verletzen Beteiligten ereignete sich in Neuenburg. Dort war das Einschreiten der Polizei Am Altrhein in Neuenburg erforderlich. Offensichtlich entbrannte dort ein Streit zweier feiernden Gruppen um eine Flasche Wodka.

Die Situation eskalierte und eine Person zerschlug eine leere Flasche Wodka auf dem Kopf eines 27-Jährigen. Dieser erlitt hierdurch mehrere schwere Schnittverletzungen. Ein hinzu eilender junger Mann wurde offensichtlich vom selben Täter am Arm verletzt. Die Kriminalpolizei Müllheim ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Zu mehreren Bränden im Zusammenhang mit dem Jahreswechsel war es in Bad Krozingen gekommen.

Im Lindenring hatten mehrere Junge Leute am 31. Dezember gegen 15.00 Uhr einen Kleidercontainer in Brand gesteckt. Durch eingeworfene Feuerwerkskörper hatte sich der Inhalt entzündet. Die Feuerwehr musste zum Löschen den Behälter aufbrechen. Vier reumütige Jugendlichen und zwei Kinder zeigten sich für den Brand verantwortlich.

Ebenfalls im Lindenring hatte sich am 01. Januar um kurz nach Mitternacht durch Böller eine Hecke entzündet. Auch drei Mülltonnen wurden dabei beschädigt.

In der Kastelbergstraße wurde am 01. Januar um kurz nach 03.00 Uhr eine Mülltonne mittels Feuerwerkskörper in Brand gesteckt. Die Bewohner eines Einfamilienhauses hatten dabei fast ihr Heim verloren. Das Feuer der Mülltonne griff auf die hölzerne Hausfassade und Teile der Dachkonstruktion des Einfamilienhauses über.

Die Feuerwehr konnte den Brand allerdings noch rechtzeitig löschen, nachdem Löschversuche der Bewohner mit dem Gartenschlauch fehl geschlagen sind. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Wegen ausgetretener Schadstoffentwicklung konnten die Hausbewohner allerdings nicht gleich in ihr Haus zurück. Sie durften zunächst bei Nachbarn wohnen.

Freiburg – Vörstetten / Gundelfingen

Kontrolle führt ans Licht: Dem Radler gehört das Fahrrad nicht

Gemeinsame Pressemeldung der Polizeidirektionen Emmendingen und Freiburg

Polizeibeamte des Polizeireviers Waldkirch kontrollierten am späten Dienstagabend (01.01.13), gegen 22:45 Uhr, zwei junge Radfahrer in der Breisacher Straße, die während der Fahrt die vorgeschriebene Beleuchtung nicht eingeschaltet hatten.

Im Rahmen der Kontrolle verstrickten sich die 12 und 16 Jahre alten Buben mehr und mehr in Widersprüche bezüglich der Eigentumsverhältnisse der von ihnen geführten Fahrräder. Zu guter Letzt gaben beide dann an, die genutzten Fahrräder aufgefunden und an sich genommen zu haben. Dem Vernehmen nach soll ein Fahrrad herrenlos auf einer Wiese entlang dem Radweg zwischen Gundelfingen und Vörstetten gelegen und das zweite Vehikel soll verlassen in Gundelfingen in der Gewerbestraße an einer Hecke gelehnt haben.

Die Ermittler konnten den Angaben letztlich wenig Glauben schenken und sahen sich gezwungen, die Fahrräder zur vorbeugenden Eigentumssicherung in amtliche Verwahrung zu nehmen. Die jungen Radler wurden in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten überstellt.

Ein Strafverfahren wegen verschiedener Verdachtsmomente wurde eingeleitet. Die Ermittlungen führt der Polizeiposten Gundelfingen. Der Polizei liegen derzeit noch keine konkreten Erkenntnisse zu den sichergestellten Fahrrädern vor. Jedenfalls sind bis dato beide noch nicht als “vermisst” gemeldet worden.

Bei den Fahrrädern handelt es sich um:

Ein Herren-Mountainbike der Marke »Phil Roggers«, blau, 26 Zoll, 21 Gang, Felgenbremsen und Federgabel, ohne Beleuchtung; unter dem Sattel ist ein Ringschloss befestigt

Ein Damenfahrrad der Marke »KTM«, silbern, 28 Zoll, 24 Gang, Felgenbremsen und Federgabel, silberfarbene Schutzbleche und Beleuchtung entsprechend der StVZO; am Sattelrohr befindet sich ein Spiralkabelschloss

Polizeibericht, Fahrrad, Diebstahl,Mountainbike PHIL ROGERS

(Fotos: Polizei)

Die rechtmäßigen Eigentümer der Fahrzeuge werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Gundelfingen, ( 0761 503659-0, in Verbindung zu setzen, damit nach einem entsprechenden Eigentumsnachweis die Fahrräder umgehend an diese ausgehändigt werden können.

(Quelle: PD Freiburg)

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