Freiburg: Polizeibericht vom 19.7.2013

Freiburg
Polizei- Meldungen

Eichstetten, Wasenweiler,

Pkw-Aufbruch- Unfallflucht

Täterfestnahme

Am Donnerstag, 18. Juli 2013, wurde in der Hauptstraße in Eichstetten ein Pkw-Aufbruch begangen. Die Tat wurde von einem Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens beobachtet. Dieser verständigte gegen 0.15 Uhr sofort die Polizei und teilte seine Beobachtung mit. Er selbst nahm die Verfolgung der flüchtenden Täter auf. Diese fuhren auf der L 114 in Richtung Bötzingen und anschließend Wasenweiler.

Hier bog das Fahrzeug nach rechts in eine Seitenstraße ein und kam wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, streifte eine Hauswand und prallte anschließend gegen ein Geländer. Die Insassen flohen aus dem Fahrzeug. Der Zeuge konnte eine Person festhalten, die anderen beiden – es handelte sich noch um einen Mann und eine Frau – wurden durch die eingetroffenen Polizeikräfte festgenommen.

Im Fahrzeug wurden Diebesgut und Einbruchswerkzeuge aufgefunden. Das Kennzeichen, welches an dem Fahrzeug angebracht war, war ebenfalls zwei Nächte zuvor in der March gestohlen worden.

Der Polizeiposten Bötzingen ermittelt.

Freiburg, Bereich Haslacher Straße, Dreisamuferweg,

Fahrradfahrerin sehr schwer verletzt

Verkehrspolizei Freiburg hofft auf Zeugen; Telefon 0761/882-4371

Bereits am vergangenen Sonntag, kurz vor 16.00 Uhr, verunglückte eine 40 Jahre alte Fahrradfahrerin auf Höhe der Güterbahnbrücke von der Haslacher Straße kommend im Bereich des Dreisamuferwegs schwer. Die Ursache für den Fahrradsturz der Frau ist ungeklärt. Auf Grund der dabei erlittenen Verletzungen konnte die Frau auch noch nicht befragt werden.

Sie zog sich schwere Gesichtsverletzungen zu und musste mehrfach operiert werden. Wichtig wäre für die Ermittler der Verkehrspolizei, wenn sich die Ersthelfer melden würden, die der verunglückten Radlerin geholfen haben. Auch hoffen die Unfallermittler noch auf Zeugen, um den Unfallhergang klären zu können. Nach Lage der Dinge war außer der Fahrradfahrerin, die keinen Fahrradhelm getragen hatte, niemand weiterer an dem Unfall beteiligt.

Sogenannte Ersthelfer und mögliche Zeugen wenden sich bitte an die Verkehrspolizei: Telefon 0761/882-4371.

Freiburg, Schwarzwaldstraße, Knopfhaussiedlung

Ein dringend Tatverdächtiger festgenommen – Festnahmeerfolg nach nur einer Woche

Nachtrag zu: Erneut Großeinsatz für die Kripo

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Freiburg und der Polizeidirektion Freiburg

Festnahmeerfolg nach nur einer Woche: Am 18.07.2013, gegen 18:45 Uhr, konnte in Freiburg, im Bereich Sundgauallee, ein dringend Tatverdächtiger festgenommen werden. Der Festgenommene war längere Zeit flüchtig. Sein Aufenthalt konnte von Ermittlern der Polizei ausfindig gemacht werden.

Die Staatsanwaltschaft Freiburg hatte bereits am 18.07.2013 einen Haftbefehl gegen den Mann beantragt. Diesem Antrag hat der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Freiburg noch am selben Tag entsprochen. Der Festgenommene wird im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl eröffnen wird.

Bei dem dringend Tatverdächtigen handelt es sich um einen 37-jährigen Mann italienischer Staatsbürgerschaft. Er ist in Müllheim/Baden geboren und dort auch aufgewachsen. Der Festgenommene ist ohne festen Wohnsitz, gelernter Bäcker, ledig und ohne Beschäftigung. Gegen ihn wurden in der Vergangenheit bereits mehrere Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz u.a. geführt. Wegen dieser Ermittlungsverfahren war der Mann auch erkennungsdienstlich behandelt. Das heißt, seine Fingerabdrücke sind in den polizeilichen Fahndungssystemen gespeichert.

Wie bereits berichtet handelt es sich beim Opfer um den 48 Jahre alten Daniel Herbstritt aus Freiburg. Herbstritt war deutscher Staatsbürger, alleinstehend und ohne Beschäftigung. Er bezog zuletzt Arbeitslosengeld. Auch das Opfer war der Polizei u.a. aus dem Bereich der Rauschgiftkriminalität bekannt. Aus einer früheren Beziehung hat das Opfer eine Tochter, die nicht in Freiburg lebt und die mit dem Vater nicht in Kontakt gestanden war.

Zum dringenden Tatverdacht:

Der dringende Tatverdacht stützt sich bislang auf folgende Erkenntnisse:

Die umfangreich am Tatort durchgeführten kriminaltechnischen Maßnahmen (Spurensuchen) und die begleitenden aufwendigen Ermittlungen zum und im Umfeld des Opfers sowie die Abgleiche in den polizeilichen Datensystem führten zur Identifizierung des Tatverdächtigen.

Der Festgenommene hat sich bisher nicht direkt zur Tatausführung und zum Motiv geäußert. Er lässt sich durch einen Rechtsanwalt vertreten.

Zwischenzeitlich konnten durch Ermittler die mutmaßlichen Tatwerkzeuge in einem vom Tatverdächtigen mitbenutzten Fahrzeug aufgefunden und sichergestellt werden.

Wahrscheinlicher Tathergang:

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kann davon ausgegangen werden, dass die Tatzeit zwischen den späten Nachmittagsstunden und den frühen Abendstunden des 10.07. (Mittwoch) liegt. Der konkrete Tatverlauf lässt dich derzeit noch nicht abschließend und verbindlich darlegen.

Nach der Tat flüchtete der Täter und hielt sich verborgen. Durch die Nachforschungen im persönlichen Umfeld des Getöteten tauchte der Name des Tatverdächtigen immer wieder auf. Sein Aufenthalt konnte zunächst aber nicht lokalisiert werden. Fahnder der Sonderkommission konnten den Tatverdächtigen jedoch am gestrigen Donnerstag ausfindig machen und festnehmen.

Weiterer Fortgang der Ermittlungen:

  • Auswertung aller gesicherten Spuren.
  • Weitere Vernehmungen im Umfeld des Tatverdächtigen.
  • Die Ermittlungen werden weiterhin mit sehr hohem Personalansatz fortgeführt.

Soko-Leiter Friedbert Hahne bedankte sich bei seinem kompletten Ermittlungsteam und der Staatsanwaltschaft Freiburg für das hervorragende Miteinander und das eindrückliche Engagement. In der Spitze waren in der Sonderkommission Knopfhäusle über 30 Ermittler eingesetzt. Wegen der bereits mehrfach erwähnten hohen Arbeitsbelastung hatten die Fahnder der Kripo Freiburg Ermittler der Landespolizeidirektion Freiburg und aus den Bereichen der Polizeidirektionen Emmendingen und Lörrach in die Sonderkommission integriert.

(Quelle: PD Freiburg)

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