Freiburg: Polizeibericht vom 16.5.2013

Freiburg
Polizei- Meldungen

Freiburg, Gewerbegebiet Haid,

Einbruch in Angelzentrum mit hohem Schaden

Zeugenaufruf des Polizeireviers Freiburg Süd; Telefon 0761/882-4421

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde im Gewerbegebiet Freiburg-Haid, Waltershofener Straße, in ein Angelgeschäft eingebrochen. Gestohlen wurden Angelruten und weiteres, hochwertiges Angelzubehör. Auf Grund der von den Dieben getroffenen „Auswahl“ muss davon ausgegangen werden, dass sich die Einbrecher auskannten und sehr zielgerichtet vorgegangen sind. Fest steht auch: Zum Abtransport der Diebesbeute muss ein Großfahrzeug verwendet worden sein. Aktuell sind Ermittler damit beschäftigt, Spuren des Einbruchs zu suchen, aufzunehmen und auszuwerten. Wir berichten nach.

Fragen der Ermittler:

Wer hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Gewerbegebiet Freiburg-Haid verdächtige Beobachtungen gemacht?

Wer hat ein Großfahrzeug gesehen, das offensichtlich über längere Zeit im Bereich der Waltershofener Straße geparkt war?

Hinweise bitte rund um die Uhr an das Polizeirevier Freiburg-Süd unter der Anschlußnummer 0761/882-4421. Das sogenannte anonyme Telefon ist ebenfalls geschaltet. Anschlussnummer 0761/41262.

Freiburg – B 31 bei Kirchzarten,

LKW verunglückt

Heute Moregen, ist in Höhe Kirchzarten, auf der B 31 ein LKW verunglückt. Ein weiteres Fahrzeug war nicht beteiligt. Durch die Bergungsarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen und Stau.

Bei dem LKW handelt es sich um einen 44-Tonner, der mit Eisenteilen beladen war. Er wurde von einer Frau gesteuert, die zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht wurde. Der LKW fuhr Richtung Freiburg und kam aus unbekannten Gründen ins Schlingern und über die Gegenfahrbahn von der Straße ab.

Freiburg, Besanconbrücke, Matsuyamaallee,

Geisterradlerin verursacht Auffahrunfall – Späte Unfallanzeige

Polizei sucht Radfahrerin – Zeugenaufruf

Erst jetzt wurde den Ermittlern der Freiburger Verkehrspolizei bekannt, dass sich bereits am 8. Mai, um 12.30 Uhr, auf der Besanconbrücke ein Verkehrsunfall ereignet hat, der durch eine unbekannte Geisterradlerin verursacht wurde.

Zum Unfallhergang:

Eine 40 Jahre alte Autofahrerin eines roten Citroens wollte auf der Besanconbrücke nach rechts auf die Matsuyamaallee in Richtung Schallstadt abbiegen. Entgegen ihrer Fahrtrichtung kam eine Geisterradlerin entgegen, die in Richtung Stadtteil Weingarten unterwegs war. Diese Geisterradlerin zwang die Citroen-Fahrerin zu einer Bremsung, weshalb es zum Auffahrunfall mit einem 35 Jahre alten Opel-Fahrer kam. Die Folgen des Verkehrsunfalls: Die 40-Jährige zog sich eine Halswirbelverletzung zu. An den Autos entstand Sachschaden in Höhe von rund 4.000 Euro.

Beschreibung der Radlerin:

Die Geisterradlerin hatte den Unfall bemerkt, war erschrocken von ihrem Rad abgesprungen und kurz darauf unerkannt weiter gefahren. Sie soll etwa 50 Jahre alt sein, wäre schlank und hätte eine blonde Kurzhaarfrisur gehabt.

Hinweise bitte an die Verkehrspolizei Freiburg. Telefon: 0761/882-4371.

Breisach,

Trunkenheit im Verkehr

Verkehrskontrolle

Weit über 2 Promille Atemalkoholgehalt hatte ein französischer Fahrzeugführer, der am 16.05.2013, gegen 3.20 Uhr, in der Hafenstraße in Breisach im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüft wurde. Entsprechende motorische Ausfallerscheinungen waren im Verlauf der durchgeführten Maßnahmen ebenfalls erkennbar. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt, die Fahrerlaubnis in Verwahrung genommen.

Breisach,

Trunkenheit im Verkehr – Richtigstellung

Korrektur Promillewert

Wir berichteten am 06. Mai 2013 von einer alkoholisierten Fahrzeugführerin, die in Gündlingen von der Polizei kontrolliert wurde, und bei der das Ergebnis der Atemalkoholmessung bei nahezu 3 Promille lag.

Nach Erhalt des Blutalkoholgutachtens liegt der Wert nun tatsächlich bei 1,45 Promille.

Damit ist natürlich auch die Vermutung einer unterstellten Alkoholgewöhnung bei der Verkehrsteilnehmerin nicht haltbar.

Freiburg, Aichen, Oberderdingen, Lkrs. Karlsruhe,

Autobahnpolizeirevier Umkirch nimmt Dieb fest

Diebstahl an der A8 über das gesamte Land verfolgt

Ein kurioser Diebstahl einer Aktentasche mit wertvollem Inhalt beschäftigte am Mittwoch mehrere Polizeidienststellen. Seinen Ursprung hatte der kuriose Fall an der Autobahnraststätte Aichen (an der A8 zwischen Ulm und Stuttgart gelegen). Aus einem vermutlich unverschlossenen Audi A6 war einem Geschäftsmann eine hochwertige Aktentasche gestohlen worden. In der Aktentasche befanden sich unter anderem ein Laptop und ein Apple I-Pad. Außerdem ein Handy sowie diverse Arbeitsunterlagen des Geschäftsmannes .

Diebstahl im Schwäbischen, Anzeigenerstattung im Badischen

Da das Diebstahlsopfer noch einen Geschäftstermin wahrnehmen musste, verständigte er die Polizei erst beim Polizeiposten Oberderdingen im Lkrs. Karlsruhe. Auch mit dieser Zeitverzögerung war es gelungen, das I-Pad zu orten. Das I-Pad war zunächst auf der Tankraststätte Pforzheim-West geortet worden. Später dann war es dauerhaft bei der Tankraststätte Schauinsland nahe Umkirch und somit im Zuständigkeitsbereich des Autobahnpolizeireviers Umkirch.

Observation führte zum Erfolg

Kurz nach 17 Uhr näherte sich ein unbekannter Mann dem observierten Auto. Es handelte sich bei dem Auto um einen Mercedes mit französischer Zulassung. Der Mann selbst ist 55 Jahre alt und wohnhaft in Frankreich. Er stammt aus Nordafrika. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges wurde unter einer Hohlraumabdeckung das gesamte Diebesgut aus Aichen gefunden. Mehr noch: Die Ermittler fanden Schmuckstücke und eine digitale Videokamera. Ob diese Gegenstände ebenfalls gestohlen worden sind, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Der Beschuldigte ist zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Ganz offensichtlich hatte er vor seinem Aufenthalt bei Umkirch Geschäftsunterlagen des Geschäftsmannes an einer Autobahnraststätte bei Pforzheim entsorgt. Die Pforzheimer Polizei konnte die Gegenstände auffinden und dem Diebstahlsopfer aushändigen. Der Geschäftsmann war erstaunt, wie reibungslos die Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Polizeidienststellen funktioniert.

Staatsanwaltschaft Freiburg beantragt Haftbefehl

Die Ermittler des Autobahnpolizeireviers Umkirch stehen im engen Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Freiburg. Von dort wurde beim Freiburger Amtsgericht Haftbefehl beantragt. Die Ermittlungen werden fortgeführt.

(Quelle: PD Freiburg)

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