Freiburg: Die IMMO MESSE in Freiburg | 13. + 14. April 2013

Die Immo-Messe 2013 in Freiburg am 13. und 14. April
Bild: Immo-Messe-Freiburg

„IMMO – Die Messe rund um Ihre Immobilie“

13. + 14. April 2013 | Messe Freiburg

Freiburgs Immobilienwirtschaft trifft sich auf der 6. IMMO

  • Vom Bauträger bis zum Finanzdienstleister ist hier jedes Branchensegment vertreten
  • Experten erwarten weiterhin starke Nachfrage nach Immobilien in Freiburg

Die IMMO,  ist die führende Messe ihrer Art im Land, und sie erlebt in diesem Frühjahr bereits ihre sechste Auflage: Die IMMO wird, parallel zur GETEC, der Messe für energieeffizientes Modernisieren, Sanieren und Bauen, auch in diesem Jahr der erste Anlaufpunkt für alle sein, die sich mit dem Thema Immobilienkauf und -verkauf, mit den Themen Bauen und Baufinanzierung oder auch der Lebensfrage Haus- oder Wohnungskauf befassen.

In Messehalle 1 und dem Foyer der Messe Freiburg werden dieses Jahr auf einer Fläche von rund 2.700 m² über 80 Aussteller vertreten sein. Ein informatives Rahmenprogramm wie u. a. „Wohnträume finanzieren“ oder „Die Entwicklung des Marktes für Wohnimmobilien“ oder auch „Immobilienauktion, die nicht ganz neue Vermarktungsform“ rundet die Messe ab.

Ein besonderer Fokus liegt dabei u.a. auf dem „2. Freiburger Stadtbau Talk“ am Samstag, 13. April um 11:30 Uhr in der Messehalle 1 mit Branchenexperten aus Politik und der Bauwirtschaft: Unter dem Motto „Dämmen, was das Zeug hält!“ werden Norbert Fisch, der Direktor des Instituts für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig, Günther Pfeifer vom Fachbereich Architektur der TU Darmstadt, Jürgen Schnitzer, der Leiter Projektmanagement der Sto AG Stühlingen, Ariane Pflaum, die Leiterin der Stabstelle Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg und Ralf Klausmann, der Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau GmbH, das Thema Dämmen bei Neubau und Modernisierung kritisch beleuchten und über mögliche Alternativen diskutieren.

Die veranstaltende Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) rechnet für die IMMO mit rund 7.500 Besuchern.

Der Eintritt zur IMMO ist kostenfrei.

Die IMMO gilt als ideale Infoplattform, um sich einen umfassenden Marktüberblick über die Situation auf dem Immobiliensektor in Freiburg samt Umland zu verschaffen. „Hier treffen sich die wichtigsten Anbieter und Branchenvertreter aus Freiburg und der Region, seien es Makler, Bauträger, Finanzdienstleister, weitere Dienstleister rund ums Haus, Finanz rungsfragen oder Versicherungen“, betont FWTM-Geschäftsführer Klaus W. Seilnacht. „Damit ist die IMMO der ideale Ort zum Vergleichen und oft auch der Ausgangspunkt einer Kaufentscheidung, wenn es um Haus oder Wohnung oder auch um eine Gewerbeimmobilie geht!

Dazu kommt der Synergieeffekt mit der GETEC, der Messe für energieeffizientes Modernisieren, Sanieren und Bauen, die vom 12. bis 14. April parallel zur IMMO in der Messe Freiburg stattfindet.

Gerade der Besuch beider Messen ist für viele Immobilieninteressierte ein wertvoller erster Anstoß auf dem Weg zur Bau- oder Kaufentscheidung. Medien, Facility Management Firmen, sowie Garten- und Landschaftsplaner ergänzen den Beratungs- und Infosektor der IMMO.

„Das Tolle an dieser Veranstaltung ist, dass die Besucher auf der Messe keine Hemmschwelle haben, mit ihren Fragen zu uns zu kommen“, sagt der Branchenprofi Hugo W. Sprenker. Sprenker ist Vizepräsident und Schatzmeister im IVD Immobilien Bundesverband, Bewertungssachverständiger für Immobilien und Auktionator. „Auf der Messe haben die Besucher eine breite Auswahl unter den Unternehmen, die fest im Markt eingeführt sind“, so sein Urteil über die IMMO, bei der in diesem Jahr sicher auch der in Planung befindliche neue Stadtteil für Freiburg ein Gesprächsthema sein wird, wie Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag weiß: „Der neue Stadtteil für Freiburg soll zügig vorangebracht werden. Wegen der vielen Eigentümer und der komplexen Planungsanforderungen ist allerdings mit einem Spatenstich kaum vor 2020 zu rechnen.

Aktuelle Projekte in Freiburg auf der „IMMO MESSE 2013″

Für alle, die nicht so lange warten können und wollen, werden bei der IMMO aber auch aktuelle Bauvorhaben vorgestellt, wie der Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) Ralf Klausmann berichtet: „Auf dem ehemaligen Gelände der Firma Hüttinger, dem Wohnquartier Sternenhof, errichtet die Freiburger Stadtbau 145 Eigentumswohnungen und Reihenhäuser. Gleichzeitig entwickeln wir das Gebiet zum modernen, urbanen Stadtquartier.

Neben vielen Grün- und Freiflächen errichten wir eine Kindertagesstätte und Gewerbeeinheiten rund um den neuen Robert-Grumbach-Platz an der Elsässer Straße. Mitte März haben wir mit dem vierten Bauabschnitt der Häuser Grün 1 bis 4 begonnen. Dieser umfasst 44 Wohnungen in vier Gebäuden, die alle nach dem Freiburger Effizienzhaus-Standard 40 gebaut werden.“

Weitere bedeutende Bauträger und Bauprojekte sind ebenfalls hier vertreten, wie u. a. Prokurist Aribert Frece von der Stuckert Wohnbau GmbH berichtet: „Auf der Immobilienmesse konzentrieren wir uns auf die Präsentation aktueller Projekte in der Stadt Freiburg. Zum einen steht hierbei unsere neue studentische Wohnanlage THE FIZZ in der Zähringerstraße im Vordergrund, die für Kapitalanleger ideale Voraussetzungen bietet, und zum anderen werden wir unsere sehr hochwertigen Wohnimmobilien in Freiburg-Herdern ausführlich vorstellen“.

Ebenfalls auf der IMMO vertreten ist die UNMÜSSIG Bauträgergesellschaft Baden mbH. Bauträgern kommt darüber hinaus jedoch auch eine stadtpolitische Schlüsselrolle zu, wie Peter Unmüßig, Geschäftsführer der UNMÜSSIG GmbH, betont: „Es ist sicher verdienstvoll, wenn jetzt in der Stadt eine Diskussion einsetzt, wo künftige Stadtentwicklung stattfinden kann. Nur ist es nicht damit getan, Quartiere für neue Stadtteilurbanisationen zu benennen, die sich realistisch in diesem Jahrzehnt nicht umsetzen lassen. Es muss schneller gehen, wenn wir handlungsfähig bleiben wollen.“ Es gebe in Freiburg an vielen Stellen eine funktionierende Infrastruktur und Industrie- und Gewerbebrachen, die für Wohnzwecke entwickelt werden könnten. „Dazu braucht es erfahrende Projektentwickler, die den Markt genau kennen und realistisch einschätzen, was überhaupt möglich ist.“ Sie müssen von der Stadt mit ins Boot geholt werden, wenn in Freiburg Stadtentwicklung eine Zukunft haben soll, so Unmüßig weiter.

Auch Karl-Jörg Gisinger, Geschäftsführer der Gisinger Gruppe in Freiburg, bestätigt: „Ohne diesen neuen Stadtteil wird es extrem schwierig, gegen die derzeit angespannte Marktsituation zu agieren.“ Nachverdichtung reiche nicht als Mittel zur Beruhigung des Markts. „Deshalb ist ein solcher neuer Stadtteil sehr wichtig für die künftige Entwicklung der Stadt Freiburg.“ Bei der IMMO 2013 stellt das Unternehmen erstmals sein Projekt „CHURCH chill“ vor, den Umbau der denkmalgeschützten ehemaligen Pfarrkirche St. Elisabeth im Stadtteil Zähringen in Freiburg, sowie zwei weitere Freiburger Neubauprojekte und diverse Immobilien im Umland der Stadt. „Besonders von Interesse ist auch unser weitgefächertes Angebot an Gebrauchtimmobilien in Freiburg“, so Karl-Jörg Gisinger weiter.

Insgesamt spielen Bauträgerprojekte gerade im urbanen Umfeld eine große Rolle. Denn klar ist auf jeden Fall: Die Nachfrage nach Wohnraum in und um Freiburg ist auch in diesem Jahr ungebrochen, wie Geschäftsführer Thomas Schmidt von der Sparkassen Immobiliengesellschaft in Freiburg berichtet: „Die solventen Mieter, die Kapitalanleger und die ohnehin große Beliebtheit Freiburgs werden zusammen auch weiterhin für eine hohe Nachfrage in der Stadt sorgen“.

Generell gilt der Immobilienmarkt in Freiburg dabei derzeit als ausgesprochen eng.

Der Immobilienverband IVD hat für Freiburg in einer zurückliegenden Untersuchung festgestellt, dass die Nachfrage nach Miet- und Eigentumswohnungen ungebrochen hoch ist. Leerstände, so die IVD-Experten, gibt es in der Stadt praktisch nicht.

Verschärft wird die Marktsituation laut IVD auch durch die Tatsache, dass Freiburg nach Stuttgart die zweithöchsten Zuwachsraten bei der Einwohnerzahl im Landesschnitt vorzuweisen hat. Im Mietwohnungsbau müssten die Zahlen um mindestens sechs Prozent im Jahr steigen, um mit dem Bedarf mithalten zu können.

Bis 2040 soll die Wohnbevölkerung in der Stadt weiter wachsen, gleichzeitig ist zumindest im Moment der Trend zur Investition in Sachwerte ungebrochen. In Freiburg lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis für eine Neubauwohnung im vergangenen Herbst bei über 3.100 Euro, bei Bestandsimmobilien bei rund 2.400 Euro.

Entsprechend der großen Nachfrage bieten in Freiburg derzeit rund 200 Makler ihre Dienstleistung an. Da der Beruf nicht geschützt ist, ist es für Interessenten oft schwer, professionelle Makler zu eruieren. Aus Sicht von IVD-Vizepräsident Hugo W. Sprenker ist es daher sinnvoll, einen Makler auf Herz und Nieren zu prüfen, bevor man ihn mit dem Kauf oder Verkauf einer Immobilie betraut. Die Teilnahme an der IMMO kann übrigens als Qualitätskriterium gewertet werden: Hier ist der Ausstellersektor seit Jahren in nahezu unveränderter Konstellation am Start, die entsprechenden Branchenvertreter haben einen professionellen Auftritt, pflegen den Austausch untereinander nicht nur auf der Messe und verfügen somit über die aktuellsten Markt- und Branchenkenntnisse, so Sprenker weiter.

Parallel zur IMMO 2013 findet in Messehalle 2 und 3 sowie im Zentralfoyer die Messe Gebäude.Energie.Technik GETEC statt.

Auf der GETEC dreht sich von Freitag, 12. bis Sonntag, 14. April alles um technische Lösungen für energieeffizientes Modernisieren, Sanieren und Bauen sowie erneuerbare Energien.

Veranstalter:

Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co.

KG Europaplatz 1
79108 Freiburg
Tel. +49 761 3881-02
Fax +49 761 3881-3006

www.messe.freiburg.de

  • Öffnungszeiten: täglich von 10:00 bis 1
  • Ort: Messe Freiburg, Messehalle 1
  • Ausstellungsfläche: 2.700 m²

Angebot: Wohnungen und Häuser, Gewerbeimmobilien, (Kauf- und Mietangebote), Baugrundstücke, Bauprojekte- und Bauvorhaben, Finanzierungsangebote,

Rahmenprogramm: Viele Fachvorträge und Informationen zu den Themen Immobilienmarkt, Immobilienerwerb, Finanzierungen und Marktentwicklung, u.a.

Die Fachvorträge sind kostenfrei.

ÖPNV: VAG-Buslinie 11 von Haltestelle Konzerthaus Richtung IKEA, Breisgau

S-Bahn von Freiburg Hauptbahnhof oder aus Richtung Kaiserstuhl bis HaltestelleUniversität/Messe

Anfahrt, Parkplätze: Autobahnausfahrt (A5) „Freiburg Mitte“, Hinweisschilder „Messe“ auf den Zufahrtsstraßen nach Freiburg;

B 31 vom Schwarzwald kommend in Richtung Autobahn (A5), Hinweisschildern „Messe“folgen; große Parkflächen direkt auf dem Messegelände.

Parkgebühr: 2,- €

(Quelle: FWTM Freiburg)

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