Freiburg: A5 – Randale an der Tankstelle – Rasthof Breisgau Süd

Schweizer Fußballanfans hinterlassen 10.000 Euro Schaden

Meldung vom 30.8.2012

Sogenannte Fußballfans

Sogenannte Fußballfans aus der Schweiz, ganz offensichtlich Anhänger des FC Luzern, beschäftigten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Polizei im Raum Freiburg und im Raum Karlsruhe.

Luzerner Fans beschämen FC Luzern

Die Insassen zweier Schweizer „Fanbusse“ fielen am Donnerstagmorgen, um 2:00 Uhr, über die Tankstelle Rasthof Breisgau Süd her. Die in Fahrtrichtung Richtung Karlsruhe gelegene Tankstelle wurde vom Auftreten der „Fans“ völlig überrascht. Die Randalierer richteten dabei einen Diebstahls- und Sachschaden in Höhe von geschätzten 10.000 EUR an.

Wie festgestellt, waren „Fanbusse“ auf den Weg von Luzern nach Genk / Belgien. Dort findet heute Abend das Rückspiel der Europa League zwischen den Mannschaften des KRC Genk und dem FC Luzern statt.

Pyrotechnik gezündet, hoher Sachschaden und Vermüllung

Am Gebäude der Tankstelle und an einem weiteren Gebäude wurden schätzungsweise 200 – 300 fantypische Aufkleber angebracht. Außerdem kam es zu Farbschmierereien. Der Vorplatz der betroffenen Tankstelle war mit leeren Bierflaschen und Bierdosen und sonstigen Unrat stark „vermüllt“. Im Außenbereich der Tankstelle war auch unerlaubterweise Pyrotechnik gezündet worden.

Die Randalierer aus der Schweiz bedienten sich auch unerlaubt an den Auslagen der Tankstelle. Die Höhe des Diebstahlsschadens ist noch nicht bekannt.

Vor dem Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen waren die beiden Busse bereits in Richtung Norden aufgebrochen.

Autobahnpolizeirevier Umkirch ermittelt

Zur Stunde sind Ermittler des Autobahnpolizeireviers Umkirch damit beschäftigt, den genauen Sachverhalt und die Schadenshöhen festzustellen. Die Polizisten sind im engen Austausch mit den nordbadischen Polizeikollegen. Die Polizei in Baden-Württemberg bereitet sich unterdessen auf die Rückreise der Schweizer „Fußballfans“ vor.

Die Ermittler des Autobahnpolizeireviers Umkirch sind unter der Telefonnummer 0761/882-1310 rund um die Uhr zu erreichen. Zeugen wenden sich bitte an das zuständige Autobahnpolizeirevier in Umkirch.

(Quelle: PD Freiburg)

Anmerkung der Redaktion: Angesichts der Verrohung der Gesellschaft die immer dreister und auch respektlos gegenüber fremdem Eigentum, anderen Menschen – Kindern, Frauen, Männern und gerade in jüngster Zeit auch immer wieder gegen Polizeibeamte vorgeht, kann man sich schon fragen – ob zum Einen nicht generell was falsch läuft in unserer Gesellschaft und wo dieser Hass seinen Ursprung hat.

In diesem Fall waren es schweizer Fans – es hätten aber genauso gut deutsche Fans sein können.

Welche Vorbilder liefert unser Land den Menschen?

Ellenbogentechnik? Verlogene Politiker? Sich bereichernde Banker? Den Bürger als Melkkuh? Welche Moral kann sich da bei Heranwachsenden entwickeln?

Zum Anderen stellt sich hier aber auch gleich die Frage: Was ist uns die Sicherheit der Bevölkerung aber auch die Sicherheit derer die uns schützen sollen wert?

Sparmaßnahmen auf Kosten der Sicherheit?

Regiorebellen im Gespräch mit Joachim Lautensack dem Landesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft: >In den letzten Jahren, hat die Polizei unter den Stellenstreichungen gelitten. Möglicherweise ist die Tatsache, dass man randalierende Fans ungestraft weiter ziehen lassen musste, eine Konsequenz solcher Sparmaßnahmen< – so Joachim Lautensack.

Weitere Infos, auch zur Polizeireform  sind hier www.dpolg-bw.de direkt bei der Deutschen Polizeigewerkschaft zu erfahren.

Karlsruhe – Bruchsal /A5: Schweizer Fußballanhänger beschäftigten Polizei

Nach Belgien durchreisende Anhänger des FC Luzern beschäftigten bei einem Zwischenstopp auf der Tank- und Rastanlage der A5 bei Bruchsal Polizeieinheiten aus Karlsruhe und Umgebung.

Mehr als 200 Fans machten auf der Fahrt nach Genk mit insgesamt vier Reisebussen gegen 04.15 Uhr an der Autobahnraststätte Halt. Nachdem die Reisegruppe bereits bei einem Stopp auf der A5 bei Freiburg durch Diebstahls- und Sachbeschädigungsdelikte auffällig wurde, sorgte die Polizei mit zusammengezogenen starken Kräften aus den Polizeipräsidien Karlsruhe und Mannheim sowie den Polizeidirektionen Heidelberg und Rastatt-Baden-Baden für einen geordneten Pausenablauf.

Bei dem Stopp kam es bis auf das Abbrennen eines pyrotechnischen Gegenstandes zu keinen weiteren Störungen. Insgesamt waren 50 Polizeibeamte im Einsatz.

(Quelle PD Karlsruhe)

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