Emmendingen, Waldkirch: Polizeibericht vom 8.02.2016

Jungfrau bevor sie dem Teufel gebracht wird

Bereich Emmendingen

Endingen: Unter Alkohol

Eine kurze Fahrt zur Tankstelle wurde einem 26-jährigen Mann aus Endingen zum Verhängnis. Nach Zeugenaussagen befuhr er mit weit überhöhter Geschwindigkeit die Üsenberger Straße, überfuhr die Kreuzung zur Maria-Theresia-Straße und prallte letztlich  in der Alfred-Herr-Straße mit seinem Fahrzeug  gegen den Bordstein. Nach 38 Meter kam das Fahrzeug letztlich auf der Fahrbahn zum Stehen. Eine Weiterfahrt war nicht möglich, da das rechte Vorderrad durch den Aufprall nahezu vollständig aus der Halterung herausgerissen wurde. Bei dem Mann wurde deutlicher Alkoholkonsum festgestellt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Emmendingen: Einbruch in Einkaufsmarkt

Am Freitagabend, um 21.51 Uhr, kam es zu einem Einbruch in ein Geschäft in der Landvogtei. Eine bislang unbekannte männliche Person schlug mit einem Abwasserschachtdeckel die Eingangstüre ein und entwendete eine im Innenraum deponierte Kasse. Die dunkel bekleidete Person flüchtete anschließend unerkannt in Richtung Stadtgarten. Hinweise zu dem Einbruch nimmt das Polizeirevier Emmendingen, Tel.07641/582-0, entgegen.

Freiamt-Ottoschwanden: Autoscheibe eingeschlagen

Am Freitagabend, zwischen 19.15 Uhr und 21.55 Uhr, wurde an einem in der Hauptstraße abgestellten VW Golf, die Heckscheibe mutwillig eingeschlagen. Etwaige Zeugen des Geschehens werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Emmendingen, Tel.07641/582-0, in Verbindung zu setzen.

Emmendingen: 2 Räder im Wald

Am Sonntag wurden am Waldrand “Auf dem Buck” in Richtung der Straße “Vordere Zaismatt” zwei Fahrräder aufgefunden, die augenscheinlich versteckt wurden. Bei den Rändern handelt es sich um ein Damenrad Pegasus Piazza, schwarz  und um ein Jugend-MTB Drive 4.09 MFX, schwarz/weiß. Hinweise nimmt das Polizeirevier Emmendingen, Tel.07641/582-0, entgegen.

Bereich Waldkirch

Waldkirch: Anhänger auf Abwegen

Am frühen Sonntagabend (07.02.2016) befuhr ein Kombi, der hinter sich einen größeren Verkaufsanhänger zog, die Freiburger Straße stadtauswärts. In Höhe der Kastelberghalle löste sich der Anhänger plötzlich vom Zugfahrzeug und kam glücklicherweise nicht nach links in den Gegenverkehr, sondern nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er heftig gegen den dortigen Mast einer Fußgängerampel.

Personen wurden nicht verletzt. Der Gesamtsachschaden dürfte deutlich über 10.000 Euro liegen. Erste Ermittlungen deuten auf einen technischen Mangel als Unfallursache hin. Insbesondere die Prüfung, ob der Anhänger zulassungsgemäß betrieben und gewartet wurde, dürfte eine große Rolle bei weiteren Ermittlungen der Polizei und auch bei der Schadenregulierung haben.

Waldkirch: Ziemlich friedliche Fasnacht

Waldkirch und Winden im Elztal-Oberwinden: mehrheitlich friedliche Fastnacht mit wenigen Polizeieinsätzen: Nachdem bereits die Nacht des Schmutzigen Donnerstags in Waldkirch verhältnismäßig friedlich verlaufen ist, ist die Polizei auch etwas stolz über einen einsatzarmen Freitag (05.02.2016) und einen friedlichen Samstag (06.02.2016) in Waldkirch berichten zu können. Im Gegensatz zum Donnerstag war das Wetter Samstagnacht sehr narrenfreundlich (trocken und angenehme Temperaturen), was für volle Straßen in der Innenstadt sorgte. Ob es nun die guten Vorbereitungen aller Verantwortungsträger und Institutionen waren, das frühe Einschreiten präsenter Polizeikräfte oder einfach nur die Rückkehr zum eigentlichen Fastnachtsgeist; in der Stadt waren fast ausnahmslos freundliche, offene und vor allem friedfertige Menschen anzutreffen.

Leider blieb es dennoch nicht ganz aus, dass bei so manch einem der übermäßige Alkoholkonsum zu Aggressivität führte. Dies konnten jedoch in den meisten Fällen die Einsatzkräfte der Polizei oder auch andere verantwortungsbewusste, schlichtende Mitbürger schnell erkennen und zu einem positiven Ausklang umwandeln. Die im Vorfeld viel diskutierten und befürchteten Ausschreitungen von oder gegen Flüchtlinge waren in Waldkirch absolut kein Thema. Mit Sorge sieht die Polizei jedoch den hohen Alkoholkonsum der Massen.

Im Verhältnis zu der Besucheranzahl hatte die Polizei in Oberwinden deutlich mehr zu tun. Auffällig war dort die hohe Anzahl der sehr stark alkoholisierten Personen, wie es früher auch in Waldkirch festzustellen war, als im Narrendorf noch Hochprozentiges ausgeschenkt werden durfte. In Oberwinden, wie in Waldkirch, kam es in der Nacht auf Sonntag (06./07.02.2016) zur Anzeige von jeweils etwa einer Hand voll Straftaten. Bei den angezeigten Körperverletzungsdelikten waren glücklicherweise keine gravierenden Verletzungen zu beklagen.

Interessant und erst auf den zweiten Blick wirklich gefährlich verhielten sich zwei Narren: Der eine führte – als Ninja verkleidet – ein sogenanntes Nunchaku mit. Diese gefährlichen mit einer Kette verbundenen Würgehölzer sind nach dem Waffengesetz verboten und vor allem nicht dazu da, um sie auf öffentlichen Veranstaltungen zu tragen. Ein Festgast in Waldkirch hatte ein täuschend echt aussehendes Großkalibergewehr dabei, welches nicht nur der Laie, sondern auch die Polizeibeamten zunächst für eine echte Waffe hielten. Beide Gegenstände wurden beschlagnahmt; in beiden Fällen wird die Vorlage einer Anzeige geprüft. In der Nacht war ein weißer Kleinwagen auf dem Parkplatz gegenüber des Gasthauses Kreuz geparkt. Ein leider noch nicht ermittelter Täter hat eine Bierflasche durch die Heckscheibe des VW up! geworfen. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Telefon: 07681/40740.

(Quelle: PP Freiburg)

Lesetipps:

  1. Hexentaufe Burghexen Waldkirch 
  2. Kollnauer Fasnet: Radikale Änderungspläne aufgedeckt

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here