Der SC Freiburg auf Europapokal-Kurs

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Symbolbild-Fußball - Bildrechte: Flickr SVLeonhard by SVLeonhard CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Der SC Freiburg ist äußerst erfolgreich unterwegs

Im Breisgau gibt es aus fußballerischer Sicht tolle Neuigkeiten. Vor noch gar nicht allzu langer Zeit musste der SC Freiburg mal wieder den Gang in die zweite Liga antreten, doch zusammen mit RB Leipzig ging es 2016 zurück ins Oberhaus. Seitdem gehören die Breisgauer zum Etat der ersten Liga und liegen in dieser Saison sogar auf Europapokalkurs – der Fußballstandort Freiburg ist auf jeden Fall gesichert. Trainer Christian Streich ist es wieder einmal gelungen, dank akribischer Arbeit und Kaderplanung, Vereine mit größerem Budget hinter sich zu lassen. Wir schauen auf die bisherige Spielzeit sowie den Rückrundenauftakt und geben einen Ausblick auf die zweite Saisonhälfte.

Die Transfers zahlen sich aus

Nach einer doch eher durchwachsenen letzten Saison haben sich die Freiburger im Sommer auf einigen Positionen intelligent verstärkt. Da wäre beispielsweise Rückkehrer Vincenzo Grifo, der aus Hoffenheim zurück nach Freiburg wechselte oder Jonathan Schmid, der vom Ligakonkurrenten Augsburg kam und jedes Spiel in der Hinrunde bestritt. Mit vier Toren hat der Rechtverteidiger außerdem bereits unter Beweis gestellt, dass er auch in der Offensive eine echte Waffe ist. Mittlerweile scheint auch Chang-hun Kwon richtig angekommen, nachdem er von FCO Dijon aus der Ligue 1 in die Bundesliga wechselte. Immerhin war er sowohl beim Hinrundenabschluss auf Schalke als auch zum Auftakt der Rückrunde gegen Mainz erfolgreich.

Der Saisonstart verlief für den SC Freiburg mit drei Siegen aus den ersten vier Spielen äußerst erfolgreich, sodass man sich direkt im oberen Tabellendrittel festsetzte. Kein Wunder, dass die Fans schon wieder das berühmte „Champions League-Lied“ anstimmten. Doch auch die ersten richtigen Härtetests überstanden die Breisgauer mit Bravour. Zwar folgte auf die starke Punkteteilung gegen den BVB eine unnötige 2:0 Niederlage gegen Aufsteiger Union Berlin, allerdings kam der SC danach umso stärker zurück und besiegte den ehemaligen Mitaufsteiger RB Leipzig mit 2:1.

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Obwohl Leipzig den ersten Durchgang dominierte, waren es die Freiburger, die in Person von Höfler und Petersen für die Entscheidung sorgte. Nur drei Tage später ging es dann allerdings wieder gegen Union Berlin, diesmal im DFB-Pokal. Allerdings ging auch das zweite Aufeinandertreffen innerhalb von zwei Wochen verloren. Mit 3:1 setzten sich die Hauptstädter in Freiburg durch und treffen nun im Achtelfinale auf den SC Verl. Zu den Favoriten auf den Titel gehören allerdings andere. Bei den Sportwetten von Betway sind beispielsweise die Bayern mit einer Quote von 2,25 (Stand 27.01.) der große Favorit. Der Rekordmeister muss in der nächsten Runde gegen die TSG Hoffenheim antreten.

Winterpause kommt wie gelegen

Erst zum Ende der Hinrunde schien den Freiburgern ein wenig die Luft auszugehen. Am 1. Dezember gab es gegen den Tabellenführer zwar die dritte Saisonniederlage, doch beim 4:2 zeigte die Mannschaft von Marco Rose dem SC Freiburg die Grenzen auf. Gegen Bayern und Hertha folgten dann erstmals in dieser Saison zwei Niederlagen in Folge, ehe zum Hinrundenabschluss eine Punkteteilung gegen den FC Schalke folgte. Auch wenn die Mannschaft kurz vor der Winterpause den starken Leistungen Tribut zollen musste, können Streich und Co. auf eine herausragende Hinrunde blicken. Über Weihnachten und Silvester durften die Spieler dann erst einmal ein paar Tage entspannen, ehe am 3. Januar der Trainingsauftakt auf dem Programm stand.

Das Sturmtrio harmoniert hervorragend

Auch der Start in die Rückrunde hat gezeigt, dass es derzeit beim SC läuft. Gegen Mainz gab es zum Auftakt ein 2:1 Auswärtserfolg. Neben Neuzugang Chang-hun Kwon war es wieder einmal Rekordtorschütze Nils Petersen, der zum Erfolg der Breisgauer beitrug. Der Mittelstürmer ist nicht nur der erfolgreichste Joker der Bundesligageschichte, sondern auch in dieser Saison wieder einmal Toptorjäger beim SC. Aber auch seine beiden Sturmkollegen Luca Waldschmidt und Lucas Höler trugen in dieser Saison schon einige Treffer zum Erfolg der Breisgauer bei. Allerdings kommt der Nationalstürmer in dieser Saison erst auf 10 Einsätze, da er sich am 12. Spieltag eine Knieverletzung zuzog, die ihn für den Rest der Hinrunde außer Gefecht setzte. Den Rückrundenauftakt gegen Mainz verpasste er dann wegen einer Erkältung. Jetzt ist Waldschmidt aber wieder komplett fit und brennt auf seinen ersten Einsatz im Jahr 2020.

Wohin geht es für den SC Freiburg?

Die Frage wohin es für den SC Freiburg langfristig gehen könnte, wird jedes Jahr aufs Neue gestellt. Immer wieder gelingt es den Verantwortlichen starke Talente zu entdecken und zu Nationalspielern zu formen. Die besten Beispiele sind derzeit wohl Luca Waldschmidt und Robin Koch. Natürlich muss der Verein auch immer wieder Abgänge verkraften. Aber vielleicht lässt sich mit der Europapokalteilname der ein oder andere Spieler noch ein paar Jahre länger halten. Streich und Co. wäre es zu wünschen.

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