Corona-Krise: Erste Ausgangssperren in Bayern

coronavirus stadt waldkirch schließt öffentliche Einrichtungen
Waldkirch - Bild © Bernd Schiel

Ausgangssperren für ganz Deutschland?

In Mitterteich (Oberpfalz), hat das Landratsamt Tirschenreuth nun eine Ausgangssperre verhängt. Der Ort gilt als sogenannter „Corona-Hotspot“ mit 19 positiv getesteten Infizierten bei rund 6000 Einwohnern.

Während dessen verhalten sich viele Menschen so, als befänden wir uns in verlängerten Osterferien, wie uns von vielen Lesern mitgeteilt wird. So sollen sich am Freiburger Dreisamufer zahlreichen Mütter mit ihren Kindern aufhalten, die miteinander spielen und so den Virus munter weiter verteilen können und auch hier in Waldkirch Kollnau merkt man nicht all zu viel davon, dass Menschen sich bemühen würden soziale Kontakte einzuschränken, zumindest an diversen Plätzen sitzen weiterhin Leute dicht beieinander als ob nichts währe.

Gruppen von Kindern und Jugendlichen sind unterwegs und auch viele Erwachsenen verhalten sich leider auch nicht besser. Auch wenn man sich in kleineren Gruppen trifft, läuft man Gefahr sich anzustecken und das Virus weiter zu verbreiten. Wo bleibt da die Solidarität gegenüber Alten und Kranken?

Es ist auch nicht besonders sinnvoll sich an der Supermarktkasse dicht an dicht hintereinander zu stellen – bitte haltet auch dort Abstand zueinander!

Mit Symptomen wie Fieber und Husten,bitte nicht selbst zur nächsten Apotheke gehen um sich mit Medikamenten einzudecken – bitte den Hausarzt telefonisch kontaktieren!

Die Schließung von Schulen und Kindergärten sowie vielen Betrieben, wird wirtschaftliche Folgen haben die jetzt noch nicht absehbar sind.

Diese Maßnahmen werden aber nicht zum gewünschten Ziel – der Eindämmung des Virus – führen, so lange die Menschen sich nicht daran halten ihre sozialen Kontakte wirklich drastisch einzuschränken.

Muss also doch wie in anderen Ländern eine Ausgangssperre für ganz Deutschland her?

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