Astrologie: Was steckt dahinter?

das universum macht der sterne
Bild: © Regiorebellen

Astrologie mehr als ein Hobby?

Die Astrologie ist ein Hobby vieler Menschen; Horoskope sind beispielsweise aus Frauenzeitschriften nicht wegzudenken. Dort sind sie sehr kurz gefasst und beruhen nicht auf dem Geburtshoroskop, sondern allgemein auf der aktuellen Konstellation der Planeten, wie das Portal “Viversum” erklärt. Interessierte können dort per Telefon astrologische Beratungen für sich selbst oder als Partnerhoroskop in Anspruch nehmen.

Persönliche Horoskope

Solche ausführlicheren Beratungen und Horoskope beruhen auf der Konstellation der Sterne bei der Geburt. Berechnet wird sie auf Grundlage des Geburtsdatums, des Geburtsortes und der exakten Uhrzeit zum Zeitpunkt der Geburt. Dadurch ergibt sich nicht nur das Sternzeichen, sondern auch die Position und Bewegungsrichtung aller Planeten unseres Sonnensystems sowie Sonne und Mond zum Geburtszeitpunkt. Diese Analyse fasziniert Menschen diverser Altersgruppen. Zu den Sitzungen einer Astrologin, von der der Karriere Spiegel berichtet, kommen beispielsweise vor allem Frauen zwischen 40 und 60 Jahren.

Doch auch junge Menschen, die sogenannten Millennials, interessieren sich zunehmend für die Astrologie und ihren vermeintlichen Einfluss auf Befinden und Alltag. Insbesondere astrologische Ereignisse wie der “Mercury Retrograde” (Planet Merkur ist rückläufig) oder die Rückkehr des Saturn in sein eigenes Sternzeichen (“Saturn Return”) beschäftigen sie. Denn der Astrologie zufolge haben diese Bewegungen der Planeten einen Einfluss auf die in dem jeweiligen Sternezeichen geborenen Menschen und bezeichnen bedeutsame Lebensphasen des Umbruchs oder der Weiterentwicklung.

Faszination der Sterne

Wissenschaftlich ist nichts von alldem nachgewiesen. Sämtliche Studien, die einen Zusammenhang herstellen, haben sich seit ihrer Veröffentlichung als nicht haltbar erwiesen. Dennoch scheint die Beschäftigung mit dem Thema vielen Menschen etwas zu geben.

Eine ähnliche Faszination übt die Astronomie aus, die die nachweisbaren Positionen der Sterne und Planeten erforscht. Am 21. April 2018 fand der jährlich wiederkehrende Astronomietag statt, an dem sich die “Vereinigung der Sternfreunde” (VDS) traf, um “das geheime Leben der Sterne” zu diskutieren.

Dabei ging es vor allem darum, faszinierende Aspekte des tatsächlich erforschbaren Weltraums zu entdecken. Doch auch die Astrologie war ein Thema. Der Psychologe Frank Donath erklärte an diesem Tag, dass die Astrologie zwar keine Wissenschaft sei, aber versuche, die Menschheit “als Teil der Natur und des Kosmos zu verstehen”. Sie befriedige eine große Neugier der Menschen darüber, in welchem Verhältnis sie zu den Sternen stehen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT