„Woche des Sehens“: Das Thema Sehschwäche im Fokus

Die Bedeutung des Sehvermögens

Wer keine Sehschwäche hat, vergisst leicht, wie sehr das Sehvermögen unsere Wahrnehmung beeinflusst. Die zweite Oktoberwoche wurde nun bereits zum 15. Mal zur „Woche des Sehens“ ernannt. Das Projekt will auf die Bedeutung des Sehvermögens aufmerksam machen und fordert Barrierefreiheit für blinde und sehbehinderte Menschen. Schirmherrin des Projekts ist die Fernsehjournalistin Gundula Gause. In der Beratungsstelle für Sehbehinderte in Waldkirch wurde Informationsmaterial zur Woche des Sehens ausgelegt. Die Katholische Kirchengemeinde kündigte einen „Dunkel-Gottesdienst mit anschließender Begegnung“ unter dem Motto „Auf Augenhöhe“ an und hat ebenfalls Informationsmaterial bereitgestellt. Die Onlinezeitung „Merkur“ nimmt die Woche des Sehens zum Anlass, auf aktuelle Brillentrends zu schauen. Denn Brillen sind in Zeiten der Kontaktlinse für viele Träger längst nicht mehr ein notwendiges Übel, sondern in vielen Fällen vielmehr zu einem ausdrucksstarken Modeaccessoire geworden.

Die Brille als rockiges Accessoire

Brillen von Pop- und Rockstars sind immer wieder Vorbilder für Brillentrends, etwa Modelle mit runden Gläsern im John-Lennon-Stil. Dieser Stil werde zurzeit wieder beliebter, allerdings mit größeren Gläsern als jenen, die der Beatles-Sänger einst in seiner Brille trug. Bei der Marke MARSHALL weiß man ebenfalls um die Beliebtheit der Rockstar-Images bei Brillenkäufern. Der Hersteller der weltberühmten Gitarrenverstärker aus England produziert mittlerweile auch Sehhilfen und Sonnenbrillen mit sowie ohne Stärke, und zwar in gewohnt hoher MARSHALL-Qualität. Mit Bezeichnungen wie Mick, Jimi, Bob oder Johnny sind die Modelle, wie der Onlinehändler Brille24.de erklärt, nach beliebten Rockmusikern benannt. Im Bereich der Gestelle nimmt das Material Holz in der Gunst der Brillenträger ab. Käufer entscheiden sich des Öfteren wieder für Gestelle aus Kunststoff. Der Materialmix kommt ebenfalls wieder in Mode, beispielsweise mit Kombinationen aus Edelstahl und Acetat; oder in Form von Ledereinsätzen.

Sehhilfen für jeden Typ

Was den Stil angeht, ist in diesem Jahr ein Blick in die Vergangenheit für die Designer bedeutend gewesen: Bei den Einflüssen ist offensichtlich von den 50er- bis zu den 70er-Jahren alles dabei, beispielsweise die Cat-Eye- oder Butterfly-Form. Auffällige Nasenstege, ein Relikt aus der Hippie-Zeit, sind für Stilbewusste und Mutige das Mittel der Wahl. Farblich ist wiederum Havanna-Braun zur einer absoluten Trendfarbe bei Brillen avanciert – nicht zuletzt, weil die Farbe vielen verschiedenen Gesichtern gut steht. Transparente Rahmen sind von Brillenkäufern ebenfalls wieder gern gesehen. Laut dem „Modenarren“-Magazin sind die Brillentrends für Männer aktuell vor allem minimalistisch und nach wie vor „nerdig“. In ist demnach, wer eine Horn- oder Nickelbrille auf der Nase ruhen lässt. Allerdings fallen die Rahmen etwas dünner aus und wirken darum „nicht mehr so erdrückend oder überproportioniert“. Am wichtigsten bleibt jedoch, eine Brille zu finden, die zum eigenen Gesicht und dem eigenen Auftreten passt.

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