Volkskrankheit Rückenschmerzen: So beugt man effektiv vor

Übungen gegen Rückenschmerzen
Grafik © TRegiorebellen

Was hilft gegen Rückenschmerzen?

Ob Stehen oder Liegen, Bücken oder Sitzen: Über 4,3 Millionen Menschen in Deutschland haben mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Kein Wunder, verbringen doch circa 18 Millionen Deutsche ihre Arbeit sitzend am Schreibtisch. Und zu langes Sitzen gehört zu den Hauptursachen von Rückenschmerzen. Doch bereits kleine Änderungen im Alltag können den Beschwerden vorbeugen.

Rückenschonend schlafen

Die Deutschen schlafen pro Nacht durchschnittlich sechs Stunden und 49 Minuten – wer in dieser Zeit falsch liegt, kann seinem Rücken ungewollt schaden. Daher ist es wichtig, beim Kauf auf die optimalen Schlafunterlagen zu achten. So sollte die Unterfederung des Lattenrostes für Becken- und Schulterbereich verstellbar und weich genug sein, dass sich der Rücken optimal anpassen kann. Eine mittelfeste Matratze ist für die meisten Menschen ideal – sie sollte an Beinen und Teile stützen, im Bereich der Schultern, Hüften und am Gesäß leicht nachgeben. Dennoch lohnt es sich, die Matratze Probe zu liegen, da auch Gewicht und Körperbau eine Rolle spielen. Praktisch, dass der Anbieter Eve Mattress eine 100-Tage-Testphase gewährt und bei Nichtgefallen das Geld zurückerstattet. Aber auch bei der Wahl des Kissens gibt es einiges zu beachten: Die Nackenwirbel sollten auf Höhe der Wirbelsäule liegen, weshalb man je nach Schlafposition ein anderes Kissen benötigt. Bauchschläfer schaden ihrem Rücken übrigens, sodass sie unbedingt ein Spezialkissen für ihre bevorzugte Schlafposition kaufen sollten.

Ausreichend Bewegung

Regelmäßige körperliche Ertüchtigung ist für einen gesunden Rücken unabdingbar. Ist die Rückenmuskulatur nicht ausreichend ausgeprägt, kommt es viel häufiger zu Verspannungen und Muskelverhärtungen, die schließlich zu Rückenschmerzen führen. Besonders rückenschonende Sportarten sind unter anderem Yoga, Pilates, Schwimmen und Klettern. Aber auch im Alltag kann man mehr Bewegung integrieren. Wer das Auto öfter mal stehen lässt und stattdessen zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, tut nicht nur seinem Rücken, sondern gleichzeitig auch der Umwelt etwas Gutes. Statt die Rolltreppe oder den Aufzug zu nehmen, sollte man lieber Treppen steigen und in der Mittagspause einen zehnminütigen Spaziergang machen anstatt in der Kantine zu sitzen.

Stress reduzieren

Auch psychischer Stress kann eine Ursache für Rückenschmerzen sein. Denn dauerhafter Stress führt zu ständigen Verspannungen der Muskulatur – vor allem im Kreuz, im Nacken und in den Schultern. Wenn die Muskeln dauerhaft verspannt sind, verschlechtert sich auch die Durchblutung, was wiederum dazu führt, dass die Bandscheiben nicht mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden und sich dadurch schneller abnutzen. Je länger dieser Zustand anhält, desto höher ist das Risiko, unter chronischen Rückenschmerzen zu leiden. Schon mit kleinen Tricks kann man den Stresslevel im Alltag reduzieren.

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