Uhren für den Strandurlaub: Diese Modelle im Einstiegssegment lohnen sich wirklich

uhren wasserdicht
Bild-Grafik: © Regiorebellen

Welche Uhren sind wirklich wasserdicht?

„Wasserfestigkeit“ ist eine Eigenschaft, mit der viele Uhren im günstigeren Preissegment werben – zum Schwimmen oder gar zum Tauchen eignen sich aber nur die wenigsten davon. Wer sich hier nicht informiert, erlebt im Badeurlaub schnell eine böse Überraschung. So sollte man ganz grundsätzlich erst Uhren ab einer Druckbeständigkeit von 100 Metern bzw. 10 bar fürs Schwimmen verwenden. Erst Uhren mit einer geprüften Wasserdichtigkeit von 200 Metern bzw. 20 bar können zum Tauchen benutzt werden. Vorsichtig sollte man bei Angaben wie „30 m“ oder „50 m“ sein, die allenfalls für das Badezimmer taugen. Noch komplizierter macht es der Umstand, dass die meist parallel aufgedruckten Angaben in „bar“ trügerisch sind: Wie dieser Artikel feststellt, herrscht ein Druck von 3 bar bereits bei einer Tiefe von 20 Metern – nicht etwa erst bei 30 Metern.

Außerdem ist der Wasserdruck je nach Aktivität nicht gleichbleibend. Beim Eintauchen ist er für einen kurzen Zeitpunkt deutlich höher als es die Wassertiefe vermuten lässt. Darüber hinaus gibt es einige weitere Punkte zu beachten: Zum einen gilt diese Angabe nur für Originaluhren, zum anderen lässt die Wasserdichtheit mit der Zeit nach. Dichtungen werden spröde und müssen daher nach einiger Zeit erneuert werden. Wer hingegen eine Original-Taucheruhr erwirbt, die auch als solche geprüft wurde, erhält einen widerstandsfähigen Zeitmesser, der nicht nur wasserdicht, sondern – je nach Modell – auch stoßsicher, salzwasserbeständig und in allen Lebenslagen gut ablesbar ist.

Vier Modelle, vier Empfehlungen

Bewährte Modelle sind etwa Diver-Uhren der Prospex-Serie von Seiko. Je nach Modell sind diese bei spezialisierten Marktplätzen im Netz mit Automatikwerk für teilweise deutlich unter 1.000 Euro zu bekommen. Alternativen sind die Citizen Promaster, die mit einem Preis von um die 200 Euro nochmals deutlich günstiger ausfällt oder – wenn es ein Schweizer Uhrwerk sein soll – die Longines HydroConquest, die mit 1.050 Euro nur ganz knapp das Budget von 1.000 Euro sprengt.

Neben diesen drei Klassikern gibt es auch eine Neuerscheinung, die für Käufer in dieser Preisklasse durchaus interessant sein könnte: Die auf der Baselworld 2016 vorgestellte „Khaki Navy Frogman“ von Hamilton. Der Zeitmesser ist in der Variante mit 42 mm Edelstahlgehäuse bis zu 300 Metern Tiefe wasserdicht. Zu haben ist die Neuheit für etwas weniger als 1.000 Euro. Das Flaggschiff der Reihe mit 46 mm Riesengehäuse aus Titanium ist sogar bis zu 1.000 Metern wasserdicht – sprengt aber den preislichen Rahmen und kostet rund 300 Euro mehr.

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