Sport im Winter – So minimiert man die Verletzungsgefahren

Waldkirch, Elz
Foto: Regiorebellen

Winterzeit & Sport im Freien

Der Winter ist in Deutschland eingekehrt und hat in den Regionen rund um den Schwarzwald und Freiburg viel Schnee mitgebracht. Besonders stark frequentiert sind infolgedessen die Wintersportgebiete. Wer jedoch Sportarten wie Joggen oder Radfahren nachgehen möchte, ist über den Schnee meist nur wenig begeistert. Doch auch im Winter kann man draußen Sport treiben, sofern man auf seine Ausrüstung und Umgebung achtet. Wir fassen zusammen, wie Sportler sicher durch den Winter kommen.

Die richtige Kleidung

Wer im Winter gerne laufen geht, sollte auf hochwertige Ausstattung achten, um sich nicht zu erkälten. Sportler greifen am besten zu Funktionswäsche aus atmungsaktiver Mikrofaser, da diese den Schweiß nach außen abgibt und so verhindert, dass Körper und Muskulatur auskühlen. Neben Shirts und Jacken findet man in den entsprechenden Abteilungen von Modeshops auch entsprechende Unterteile wie Sporthosen aus atmungsaktiven Materialien. Da sie die Bewegung nicht einschränken, ist in ihnen auch komfortables Stretching möglich.

Wem die dünne Mikrofaserschicht bei frostigen Temperaturen zu dünn ist, der sollte wärmende Kleidung aus Fleece oder Baumwolle drüberziehen. Activewear sollte jedoch stets die Grundlage bilden. Zudem ist es wichtig, die Extremitäten zu schützen – also Hände und Ohren -, da diese am schnellsten auskühlen. Wer stark schwitzt, greift am besten auf eine Mütze aus Mikrofaser zurück, während es bei Handschuhen in der Regel reicht, wenn sie feuchtigkeitsabweisend sind.

Safety First

Sportler müssen im Winter auch bedenken, dass es sehr früh dunkel wird. Stolperfallen wie Äste auf dem Boden oder Wurzelwerk sind dann oft nur schwer zu erkennen. Wer gern im Wald oder Park joggen geht, sollte daher eine Stirnlampe aufsetzen. Auch Reflektoren an der Kleidung können für mehr Sicherheit sorgen und sind als einfache Klippbänder für Arme und Beine in jedem Sportfachgeschäft erhältlich.

Eine Alternative besteht darin, auf öffentlichen Sportplätzen zu laufen. Viele sind bis spät abends geöffnet und erlauben das Training auf geräumtem und beleuchtetem Untergrund. Generell sollten Läufer einen Bogen um nasses Laub und vereiste Wege machen, um das Risiko eines Sturzes zu minimieren. Wer keine andere Wegstrecke hat, sollte zumindest das Tempo reduzieren und für einen sicheren Halt, Laufschuhe mit hinreichend Profil wählen. Wer dann noch darauf achtet, sich körperlich nicht zu überfordern und seinen Lungen genug Zeit gibt, sich an die Kälte zu gewöhnen, kann problemlos auch im Winter Sport treiben.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT