Spendenaktion für eine in Not geratene Familie

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Grafik: © Regiorebellen

SPENDENAKTION

Niemand ist davor gefeit, sich über Nacht in einer völlig neuen Situation zu befinden. Das Leben beinhaltet für die meisten Menschen sowohl schöne wie auch traurige Ereignisse und manchmal schlägt das Schicksal besonders hart zu. Manche Familien, bei denen sich harte Schicksalsschläge mehrfach wiederholen, sind sowohl seelisch, wie auch finanziell sehr belastet.

So auch eine süditalienische Familie, die in Süditalien lebt und die trotz aller Anstrengung immer wieder schwere Schicksalsschläge hinnehmen musste und die jetzt nicht mehr ein noch aus weiß.

Hier in Kurzform die Geschichte: In jungen Jahren verlieben sich eine Frau und ein Mann und heiraten. Schon die gleichen Vornamen lassen erahnen, wie sehr sie miteinander verbunden sind. Antonia und Antonio bauen sich mit harter Arbeit eine kleine Existenz auf und freuen sich auf ihr erstes Kind. Die Tochter, die kurz darauf geboren wird, stirbt schon nach kurzer Zeit am plötzlichen Kindstod. Das ist der erste schwere Schicksalsschlag, den das junge Paar hinnehmen muss, doch sie geben nicht auf und bekommen noch vier weitere Kinder.

Als Antonio, der Versorger der Familie, einen schweren Autounfall hat und monatelang ausfällt, ist die Existenz der Familie ernsthaft bedroht, doch auch diese Schwierigkeit meistern sie ohne zu verzweifeln.

Wie es in der Region häufig vorkommt, streckte eine gewisse Verbrecherorganisation ihre Fühler nach dem ältesten Sohn der Familie aus und zu Anfang lässt sich der noch unerfahrene Sohn auch darauf ein. Auch hier kämpfte die Familie jahrelang um ihren Sohn und war letztendlich damit erfolgreich.

Dann erkrankte der jüngste Sohn an einem Gehirntumor. Er wollte Arzt werden und stand kurz vor seinem Examen, das er leider nicht mehr ablegen konnte. Nach etwa zweijährigem Kampf gegen den Krebs und mehreren Therapien, die der Vater mit seinem Ersparten und zahlreichen Überstunden finanzierte, starb der jüngste Sohn mit 28 Jahren. Seine kleine Schwester, die zu diesem Zeitpunkt schwanger war, konnte den Tod des Bruders kaum ertragen. Die Wehen setzten frühzeitig ein und sie verlor ihr Baby. Es dauerte Jahre, bis die Familie sich sowohl psychisch wie auch finanziell etwas erholte.

Dann erkranke der Vater an Demenz. Drei Jahre pflegten ihn seine Frau und seine Tochter zuhause. Im letzten Jahr bekam er kaum noch mit, was um ihn rum geschah, er erkannte auch niemanden mehr. Am Tag schlief er und nachts war er dann aktiv und beschäftigte seine Tochter oft bis in die frühen Morgenstunden.

Längst hatte sie ihre Arbeit gekündigt, um sich mit Ihrer Mutter zusammen, um ihren Vater zu kümmern. Irgendwann waren die beiden von der Pflege sehr erschöpft und um den Vater stand es immer schlechter. Schließlich mussten sie einen Pfleger einsetzen weil die zierliche Tochter den Vater alleine nicht mehr versorgen konnte. Die Mutter mit über 80 Jahren, war dazu auch nicht mehr in der Lage. Diese Pflegekosten fraßen die letzten finanziellen Reserven der Familie auf.

Wenn man hier in Deutschland lebt, ist man sich oft nicht bewusst darüber, wie gut es uns im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern geht. Man muss gar nicht bis in die Entwicklungsländer blicken um das zu wissen, auch hier in Europa, leiden viele Familien große Not.

Gestern (am 16.06.2017) ist der Vater der Familie gestorben und weder die Mutter noch die Tochter sind erleichtert. Sie trauern, sitzen weinend an seinem Bett und halten die Totenwache. Für sie war er auch in seiner Demenz noch der liebenswerte Ehemann und Vater….

Um die Familie zu unterstützen, haben wir diese Spendenaktion gestartet. Dadurch sollen die Beerdigungskosten finanziert werden und die Schulden, die durch die Pflegekosten entstanden sind, damit die Mutter und die Tochter in der Wohnung wohnen bleiben können. Bis die Tochter wieder eine Arbeit hat, müssen sie mit der Witwenrente auskommen, die nicht ausreicht um die Beerdigung und die Pflegekosten zu bezahlen.

Eine Möglichkeit zu spenden ist via Paypal – bitte nicht unter 50 Cent, da sonst die Paypalgebühr höher ist als die Spende.

Eine zweite Option zu spenden ist, es einfach in der Redaktion der Regiorebellen abzugeben. (Kollnauerstraße 40 in Waldkirch)

Als dritte Möglichkeit, steht im Cafe Lehmann in Kollnau (bei Waldkirch) und im Blumenhaus Beate in Kollnau ab Montag ein Spendenbox.

Wer also einige Euro entbehren kann und die Familie unterstützen möchte kann dies nun gerne tun. Wir werden jeden Cent weiterleiten! Danke!

BITTE diese Spendenaktion mit Euren

Freunden und Bekannten teilen!!!! Danke 🙂

Die Regiorebellen

Paypal – Spendenbutton – nach unten scrollen….









 

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