Seriös im Netz: Darauf sollte man achten

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Seriösität im Netz, worauf kommt es an? Grafik © Regiorebellen

Professionelle E-Mail-Korrespondenz

Oft unterschätzt, aber gerade in der Kommunikation mit potenziellen Arbeitgebern oder Ämtern wichtig, ist die professionelle E-Mail-Kommunikation. Eine Signatur, eine korrekt ausgefüllte Betreffzeile und diverse Formalia wie Anrede, Grußzeile sowie ein grammatikalisch einwandfreier Fließtext sind vor allem bei geschäftlichen E-Mails unverzichtbar. Freiberufler und generell Unternehmen sollten im Idealfall über eine seriöse E-Mail-Adresse verfügen und nicht auf einen Free-Mail-Anbieter zurückgreifen. Eine E-Mail-Adresse der Marke Nachname.Vorname@Firmenname.de wirkt wesentlich vertrauensvoller, als wenn diese bei Anbietern wie web.de, Yahoo oder GMX gehostet wird. Eine von Anbietern wie 1und1.de gehostete seriöse E-Mail-Adresse verzichtet überdies auf Werbung und beinhaltet Anti-Spam-Filter. Weiteres Plus: Eine automatische Verschlüsselung schützt den Inhalt der Mails vor unbefugtem Zugriff.

Social Media: Wichtige Verhaltensweisen

Facebook, Instagram und Co. sind sowohl Orte der Selbstvermarktung als auch digitale Treffpunkte, auf denen kommentiert und diskutiert wird. Vor allem auf Facebook, wo die meisten unter ihrem echten Namen registriert sind, kann es schnell passieren, dass ein Kommentar fällt, den man im wahren Leben in dieser Form nicht von sich gegeben hätte. Insbesondere wenn sie öffentlich sind, können solche Beiträge schnell die eigene Reputation schädigen. Prinzipiell sollte in Bezug auf veröffentlichte Fotos und preisgegebene Gedanken im World Wide Web gelten: Alles, was man nicht auch im wahren Leben der Allgemeinheit von sich preisgeben würde, sollte online nicht veröffentlicht werden. Das gilt insbesondere für wenig schmeichelhafte Bilder, die vor allem auf potenzielle Arbeitgeber abschreckend wirken.

Zudem sollte abgewogen werden, wie oft zu oft ist. Ein Instagram-Account, auf dem täglich mehrere Selfies gepostet werden, oder ein Twitter-Account, auf dem zweifelhafte politische Statements veröffentlicht werden, lässt den Verfasser in keinem guten Licht erscheinen.

Generell ist zu beachten: Je professioneller der eigene Auftritt wirken soll, desto ehrlicher sollte man mit den getätigten Angaben umgehen (Profilbild, Name etc.). Dies gilt sowohl für Social Media als auch für eine seriöse E-Mail-Adresse. Bei Netzwerken wie Facebook oder Instagram sollte man außerdem die Einstellungen für Privatsphäre kennen und nutzen. Dann ist garantiert, dass andere nur das zu sehen bekommen, was sie auch sehen sollen.

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