Polizeibericht für Emmendingen und Waldkirch vom 30.05.2017

polizeirevier emmendingen, waldkirch
Bild: Polizei Emmendingen

Bereich Emmendingen

Emmendingen: 20-Jähriger gesteht 2 Raubüberfälle

Als dringend tatverdächtig, Anfang Februar 2017 zwei bewaffnete Überfälle begangen zu haben, ermittelten Beamte des Kriminalkommissariats Emmendingen dieser Tage, gegen einen 20-jährigen in Emmendingen wohnhaften Mann. Im ersten Fall hatte der in Russland geborene deutsche Staatsangehörige am Abend des 1. Februar 2017 ein Spielwarengeschäft in der Hebelstraße in Emmendingen überfallen und unter Vorhalt eines Messers einen dreistelligen Bargeldbetrag geraubt.

Zwei Tage später überfiel er eine Tankstelle „Am Elzdamm“ in Emmendingen und bedrohte einen Angestellten mit einem Messer. Dieser ließ sich jedoch nicht einschüchtern, worauf der Täter ohne Beute flüchtete. In beiden Fällen gilt der 20-Jährige anhand von DNA-Spuren als überführt. Zudem legte er für beide Überfälle ein Geständnis ab.

Riegel/Teningen: Unfall auf der K5114

Am Montag (29.05.2017) ereignete sich gegen 18:30 Uhr ein Verkehrsunfall, der zum Einsatz der Polizei, FFW Riegel und Endingen führte. Ein 41-jähriger Autofahrer befuhr die K5114 von Riegel kommend in Richtung Teningen. Auf gerader Strecke kam er hierbei von der Fahrbahn ab, geriet zunächst in den angrenzenden Grünstreifen und fuhr in der Folge durch Gegenlenken nach links, wo sich der Pkw überschlug und auf den Rädern im dortigen Bach zum Stehen kam. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Feuerwehren waren mit acht Fahrzeugen und 35 Mann im Einsatz.

Kenzingen: Nach Unfallflucht  – Zeugen gesucht

Am Montagmittag, 29.05.2017, befuhr eine Pkw-Führerin gegen 14:45 Uhr die Kirchgasse in Richtung Hauptstraße. Im Einmündungsbereich kam von rechts auf dem Gehweg ein Radfahrer und kollidierte mit dem rechten Kotflügel. Der Radfahrer fuhr im Anschluss unvermittelt in Richtung Brotstraße weiter, ohne sich um die Schadensregulierung vor Ort zu kümmern. Es handelte sich hierbei um einen Jugendlichen, bekleidet mit einem weißen T-Shirt und einer Sonnenbrille. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls und bittet um Hinweise an den Polizeiposten Kenzingen, Tel. 07644/9291-0.

Bereich Waldkirch

Elztal: Fagott vermisst

Wie der Polizei erst im Nachhinein angezeigt wurde, war ein Mädchen Anfang Mai mit der Elztalbahn unterwegs in Richtung Elzach. Beim Aussteigen am Endhaltepunkt Elzach hat sie am Dienstag, den 02. Mai, etwa gegen 15.50 Uhr, versehentlich ihr Musikinstrument in der Bahn vergessen. Leider ist das Fagott der 12-Jährigen bis heute nicht mehr aufgetaucht, weshalb die Polizei entweder davon ausgeht, dass sich jemand daran bereichern wollte, oder eher, dass es seither irgendwo steht und nicht zugeordnet werden kann. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise. Telefon: 07682/909196.

Denzlingen-Kollnau-Simonswald: Zu viele Autos am Schwimmbad

Mit den ersten richtig heißen Tagen in diesem Jahr trieb es auch im Zuständigkeitsbereich der Waldkircher Polizei Hunderte in die Schwimmbäder. Leider veranlassten die ausgelasteten Parkplätze manchen Autofahrer dazu, sein Fahrzeug – gefühlt – gerade dort abzustellen, wo es ihm/ihr passt. Dies führte an allen drei Schwimmbädern dazu, dass es zu gefährlichen Rangieraktionen für andere Schwimmbadgäste kam; insbesondere aber bereitete der Polizei Sorge, dass die Rettungswege nicht ausreichend freigehalten wurden.

Mit viel Mühe und Toleranz sorgte die Polizei am ersten heißen Wochenende dafür, dass es zumindest nicht zu einem völligen Chaos kam, ohne teure „Knöllchen“ zu verteilen. Besonders störende oder gar gefährdend abgestellte Autos mussten jedoch von den Verantwortlichen sofort entfernt werden. Die Polizei weist darauf hin, dass es im Interesse der Sicherheit der Badegäste, und auch mit Rücksicht auf den restlichen Verkehr und die Anwohner durchaus zumutbar ist, bei ausgelasteten Parkplätzen auch mal einige Schritte mehr in Kauf zu nehmen. Am Schwimmbad in Kollnau sorgten Parallelveranstaltungen dort ansässiger Vereine am vergangenen Wochenende zusätzlich für Parkplatznot. Dass die Polizei weiterhin auf das Ausstellen von kostenpflichtigen Verwarnungen verzichten kann, wird bei künftigem Andrang an heißen Tagen wohl eher nicht mehr einzuhalten sein.

(Quelle: Polizeipräsidium Freiburg)

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