Messen als Vermarktungsstrategie: In Freiburg sind Start-ups genau richtig

Foto: FWTM, Messe-Freiburg

Eine gute Geschäftsidee allein reicht nicht

Wer erfolgreich sein will, braucht eine „zündende“ Geschäftsidee. Jedes Jahr betreten neue Start-ups den Markt – die Konkurrenz für Neugründer wird immer größer. Da reicht eine gute Geschäftsidee allein nicht aus, um den Durchbruch zu schaffen. Insbesondere kurz nach der Gründung lautet das Zauberwort „Vermarktung“. Trotz wachsender digitaler Möglichkeiten ist ein Messestand die Möglichkeit schlechthin, sich und sein Unternehmen der Welt zu präsentieren. Und wo wäre man da besser aufgehoben als in Freiburg?

Caravan live, IMMO, Internationale Kulturbörse Freiburg, Gebäude.Energie.Technik, die Hochzeitsmesse – das sind nur einige der Messen, die jedes Jahr in Freiburg stattfinden. Sehen und gesehen werden – nicht zuletzt darauf kommt es den zahlreichen Ausstellern auf den einzelnen Messen an. Insbesondere für Neugründer in schnelllebigen Branchen wie beispielsweise Elektronik eignen sich Fachmessen nahezu perfekt dazu, auf ihr noch junges Unternehmen aufmerksam zu machen.

Ein eigener Messestand hilft aber nicht nur dabei, die Bekanntheit des eigenen Unternehmens zu steigern. Auf Messen können sowohl zahlreiche Kunden- als auch Geschäftskontakte geknüpft werden. Und daraus können im Idealfall langjährige Partnerschaften mit anderen Betrieben, Lieferanten, Journalisten etc. entstehen. Dass Messen auch im digitalen Zeitalter ein geeignetes Marketinginstrument sind, bestätigt eine aktuelle Umfrage von Bitcom. Demnach investieren Digitalunternehmen rund ein Drittel ihres Marketingbudgets in Messen und andere Veranstaltungen. Für Online-Maßnahmen werden dagegen „nur“ 28 Prozent des eingeräumten Budgets ausgegeben.

Persönlicher Kontakt spielt in der Geschäftswelt eben eine entscheidende Rolle. Einen gelungenen Messeauftritt macht aber vor allem eine gute Vorbereitung aus. Für die Zeit der Messe ist der Stand das Aushängeschild des Unternehmens und sollte dementsprechend strukturiert und mit Bedacht gestaltet werden. Man sollte immer bedenken, dass der potenzielle Kunde die Qual der Wahl hat, welchen Stand er ansteuern und über welche Produkte und Unternehmen er sich informieren möchte.

Als Aussteller kann man ihm die Entscheidung erleichtern: Eine ansprechende Leinwand mit Firmenlogo und Firmenphilosophie darauf, Produktvorführungen, Prospektständer oder auch eine gemütliche Sitzecke für vertiefende Kundengespräche helfen dabei, die Aufmerksamkeit der Besucher zu wecken und sie an den eigenen Stand zu locken. Dann gilt es aber, dem Gesprächspartner auch noch Wochen nach der Messe im Gedächtnis zu bleiben. Egal ob Fach- oder Privatbesucher – jeder freut sich über ein schönes Give-away. Dabei kann es sich um ganz klassische Kugelschreiber handeln, um Schokoriegel, ausgefallene USB-Sticks oder professionell gestaltete und veredelte Aufkleber, die auch nach der Messe noch zu Promotionszwecken genutzt werden können.

Das alles nützt allerdings wenig, wenn der Aussteller sich hinter dem Pult versteckt. Wer bei den Messebesuchern einen guten Eindruck hinterlassen möchte, muss ein offenes, freundliches und kompetentes Auftreten an den Tag legen. Dann wird der Messeauftritt zum Erfolg.

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