Kreuzfahrten 2016 – der Boom geht weiter, aber anders

Sehr beliebt, Europa per Schiff

Meeresbrise, Sonnenbäder, endlose Buffets und jeden Tag an einem andern Ort: Reisen mit einem Kreuzfahrtschiff haben eine große Anziehungskraft auf deutsche Urlauber. Im vergangenen Jahr verbrachten knapp 1,81 Millionen Deutsche ihren Urlaub auf dem Wasser und fuhren ihrem Alltag davon – auf einem Luxusschiff. Mit 15 Millionen Übernachtungen und einem Rekordumsatz von 2,87 Milliarden Euro gehört 2015 zu den erfolgreichsten Jahren der Branche. In den vergangenen 10 Jahren haben sich die deutschen Passagiere verdreifacht; die Deutschen gelten mittlerweile als Kreuzfahrt-Europameister.

2016 wird der Markt weiter wachsen. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, rüstet die Branche auf: Geplant sind neben 10 neuen Kreuzfahrtschiffen auch eine ganze Reihe von Aktionen und Angeboten, die neue Kundschaft anlocken soll. Diese können auf Portalen wie dem von Cruneo gefunden und miteinander verglichen werden. Dadurch erhalten Interessierte die Möglichkeit, das Beste aus ihrem Reisebudget herauszuholen.

  • Kreuzfahrten werden kürzer, dafür geben die Reisenden allerdings mehr Geld für einen höheren Komfort aus. 2015 buchten die Deutschen durchschnittlich 8,69 Nächte pro Urlaub, während die Zahl 2014 noch 8,83 Nächte betrug. Gleichzeitig stieg allerdings der durchschnittliche Reisepreis pro Passagier um 3,3 Prozent auf 1.580 Euro an. Das freut die Anbieter. Schließlich erzielen sie einen höheren Umsatz bei gesunkener Reisedauer. Die Passagiere bekommen dafür im Gegenzug einen höheren Komfort.
  • All-Inclusive wird allmählich zu einem Branchenstandard. Immer mehr Anbieter integrieren entsprechende Konzepte in ihr Angebot, ein aktuelles Beispiel dafür ist der Anbieter „Norwegian Cruise Line“. Vielen deutschen Reisenden kommt das sehr gelegen, schließlich ist durch All-Inclusive eine feste Planung des Reisebudgets möglich, da keine unvorhergesehenen Kosten für Essen und Getränke anfallen.
  • Auch die Reiseziele verändern sich. Zählten bis vor einigen Jahre noch die Karibik oder Nordamerika zu den bevorzugten Zielen, fahren die Urlauber heute lieber in nähergelegene Regionen. Drei von vier Deutschen bereisen am liebsten den europäischen Raum. Dabei verteilen sie sich auf den Norden, Süden oder Osten Europas. 33,6 Prozent der Urlauber bevorzugt beispielsweise die nördlichen Gewässer und fährt zu den Britischen Inseln, den norwegischen Fjorden oder der Ostseeküste. Beliebt ist auch das Mittelmeer: 31,2 Prozent der Reisen gingen in den warmen Süden Europas und führten die Urlauber entlang der sonnigen Südküste oder nach Nordafrika.
  • Beliebter wird ebenfalls die Flusskreuzfahrt – besonders bei US-Amerikanern. Die Zahl der Flussurlauber aus Nordamerika stieg im vergangenen Jahr um 42,9 Prozent. Im Vergleich dazu stieg die Anzahl der deutschen Flusskreuzfahrer nur um 0,5 Prozentpunkte. Dadurch entwickeln sich Deutschlands Gewässer zunehmend zu einem Tourismusmagneten für ausländische Urlauber und beflügeln die Umsätze der Tourismusbranche in den angrenzenden Flussregionen.
TEILEN

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT