Im Haushalt Strom sparen – mit dem richtigen Kühlschrank

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Strom sparen - Grafik © Regiorebellen

Stromfresser finden und sparen

Energie wird stetig teurer, weshalb es sinnvoll ist, Stromfresser im Haushalt zu identifizieren und gegebenenfalls durch energiesparendere Modelle zu ersetzen. Dies gilt vor allem für Haushaltsgroßgeräte wie den Kühlschrank: Da sie die größte Auswirkung auf die Höhe der Stromrechnung haben, lässt sich mit einem Neugerät der Stromverbrauch mitunter deutlich senken.

Energieeffizienz – das Kaufkriterium Nr. 1

Zunächst kommt es natürlich darauf an, dass der heimische Kühlschrank im Betrieb möglichst wenig Strom verbraucht. Ist der vorhandene Kühlschrank bereits fünf Jahre oder mehr in Betrieb, kann sich die Anschaffung eines neuen Gerätes lohnen. Ein neuer Kühlschrank bedeutet zwar erst einmal eine finanzielle Investition, mittel- und langfristig spart man mit einem energieeffizienten Gerät aber einiges an Stromkosten ein. Bei der Wahl eines neuen Kühlschranks spielen zwei Kriterien eine Rolle: die Energieeffizienzklasse und die Größe.

Zum einen ist dies die Energieeffizienzklasse des Kühlschranks. Seit 2011 sind die Hersteller EU-weit dazu verpflichtet, sie auf einem Etikett gut sichtbar auszuweisen. Je besser die Energieeffizienzklasse ist, desto weniger Strom verbraucht ein Gerät. Die Energieverbrauchskennzeichnung ist in sieben Stufen unterteilt, die mit Buchstaben und Farben codiert sind. Die Skala reicht von D (rot, schlechteste Effizienzklasse) bis A+++ (dunkelgrün, beste Energieeffizienzklasse).Viele Onlinehändler weisen die Energieeffizienzklasse mittlerweile sogar direkt neben dem Preis aus, was ihre Bedeutung für die Kaufentscheidung verdeutlicht. So erkennt der Kunde sofort, welche Geräte besonders energiesparend sind.

Zum anderen spielt die Größe des Kühlschranks eine Rolle. Für einen Ein- oder Zweipersonenhaushalt genügt in der Regel ein kleines Gerät mit einem Gefrierfach. Anders als Familien, die schon aus organisatorischen Gründen nicht um Vorratshaltung herumkommen, können Singles oder Paare die jeweils benötigten Lebensmittel frisch einkaufen – sie benötigen daher keinen Kühlschrank im XXL-Format.

Stromsparen mittels Temperatureinstellung

Im laufenden Betrieb lässt sich mittels einfacher Maßnahmen zusätzlich Strom sparen – oder verschwenden. Denn je kälter der Kühlschrank eingestellt ist, desto mehr Energie verbraucht er. Und „kälter“ bedeutet dabei nicht zwangsläufig „besser“. Als Faustregel gilt: In der Mitte des Kühlschranks sollte eine Temperatur von 5 bis 7 Grad Celsius herrschen. Warum gerade in der Mitte? Weil die Temperatur im unteren Bereich des Kühlschranks immer niedriger ist als in den oberen Fächern – warme Luft steigt bekanntlich nach oben. Daher sollten leicht verderbliche Lebensmittel wie Frischfleisch und -fisch stets im untersten Kühlschrankfach aufbewahrt werden. In die „wärmeren“ Fächer weiter oben gehören beispielsweise Käse und verpackte Speisereste.

Ein Hinweis noch: Im Sommer wird mehr Kühlleistung benötigt als im Winter. Es ist daher sinnvoll, die Temperatur im Kühlschrank im Abstand von einigen Monaten mittels eines Thermometers zu messen. Ist sie zu hoch bzw. zu niedrig, sollte man die Kühlungsintensität gegebenenfalls nachjustieren.

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