Gutes Hundefutter muss nicht teuer sein

Getreidefreies Futter nicht ohne Grund auf dem Vormarsch

Gesundes Essen liegt im Trend – und zwar nicht nur beim Menschen. Deswegen zunächst die wichtigste Frage: Was macht gutes Hundefutter eigentlich aus? Der Preis dient wie in allen Konsumbereichen als Indikator, doch wer einen genaueren Blick auf Testergebnisse wirft, der stellt schnell fest, dass dort oft mehr Marketing-Geschick als Wahrheit am Werke ist. Getreidefreies Hundefutter ist ein gutes Beispiel dafür: Es ist vor allem für Hunde mit sensiblem Magen oder Getreideallergie die erste Wahl, da es kein Gluten enthält und den Vierbeiner gleichzeitig mit allen wichtigen Inhaltsstoffen versorgt.

Getreidefreies Hundefutter ist damit der Alleskönner unter den Futtervarianten. Dennoch ist der Blick auf die Inhaltsstoffe ratsam: Wie der Mensch, so benötigt auch der Hund Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate. Letzteres hat jedoch keine Priorität, denn Hunde sind von Natur aus reine Fleischfresser und deswegen nicht auf getreidehaltige Nahrung wie Hafer oder Gerste angewiesen. Damit wäre auch die Getreide-Empfindlichkeit vieler Hunde erklärt; getreidefreies Futter schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe, da es viel Energie liefert und den Magen schont.

Entscheidend ist auch beim getreidefreien Hundefutter der Zutatenmix. Öle und Kräuter, aber auch Obst und Nüsse haben längst ihren Weg in die Premium-Nahrung gefunden; sie reichern die Mahlzeit mit wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen an. Dies macht sich nicht nur in der Stimmungslage des Hundes bemerkbar, sondern auch optisch. Allen voran das Fell ist ein wichtiger Indikator für Gesundheit und Wohlbefinden: Mattes, stumpfes Fell gilt als Zeichen von Mangelerscheinungen, während glänzendes Fell ein klarer Hinweis auf gute Fitness ist.

Hundefutter immer günstiger und hochwertiger

Aktuell sind in Deutschland mehr als sieben Millionen Hunde offiziell gemeldet (Dunkelziffer nicht eingerechnet). Diese Zahl ist beeindruckend, noch wichtiger ist jedoch die Tendenz: Innerhalb des letzten Jahrzehnts ist die Zahl der Hunde um beinahe 50 Prozent gestiegen. Ein Hund als Haustier liegt also im Trend und das hat für einen stark wachsenden Markt gesorgt. Speziell beim hochwertigen Futter gibt es unüberschaubar viele Anbieter, dazu kommen die unterschiedlichen Philosophien bei der Fütterung (getreidefreies Hundefutter, Barf und Co.). Eine aus Kundensicht attraktive Preisspirale ist die logische Folge; darüber hinaus zeigen Anbieter wie Futterhaus dass Premium-Futter mithilfe von Spezialaktionen noch günstiger werden kann. Die obligatorischen zwei Prozent Rabatt im Futterhaus sind das beste Beispiel, dazu kommt der optionale Hunde-Starter-Pass, der beim ersten Einkauf sowie zu jedem Geburtstag des Hundes 20 Prozent Nachlass ermöglicht.

Gerade angesichts der steigenden Hundesteuer ist diese Entwicklung nur zu begrüßen. Dem deutschen Hund geht es besser denn je, er ist auch medial in den Mittelpunkt gerückt, wie das Fernsehprogramm zeigt. Martin Rütter in Deutschland, Cesar Millan in den USA, dazu die Prominenz, die ihre Vierbeiner gerne in Doku-Sendungen präsentiert – es ist kaum noch möglich, das Thema Hund zu ignorieren.

Davon profitieren auch Geschäftsbetreiber, die ursprünglich nur wenig mit Hunden zu tun hatten. Allen voran die Metzgereien, die dank des Barf-Trends große Mengen billiger Innereien verkaufen. Barf (auch als BARF bekannt) steht für Biologically Available Raw Food und ist ein Konzept der artgerechten Fütterung, bei dem der Hund ausschließlich mit rohen Tierprodukten, also vorwiegend Fleisch, ernährt wird. Für den Veggie-Stammtisch mag das undenkbar klingen – der Hundemagen weiß Barf dafür umso mehr zu schätzen. Produkte wie Herz, Leber, Lunge, aber auch Knochen und Schwänze, werden püriert und portioniert, die meisten „Barfer“ sehen Barfing nicht als Ergänzung, sondern stellen die Ernährung vollständig um. Genau genommen handelt es sich dabei auch um getreidefreies Hundefutter, lässt man Sonderfälle wie gefüllte Kalbsmägen außen vor. An Optionen zur vollwertigen Ernährung mangelt es also nicht und da auch die Preise mitspielen, rückt das Wohl des Hundes immer weiter in den Mittelpunkt.

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