Freiburg: Neues Baugebiet in Freiburg-Tiengen

freiburg münster und martinstor
Bildquelle: © Stadt Freiburg

Dringend benötigter Wohnraum in Freiburg

Erschließung des neuen Baugebiets „Sechzehn Jauchert“ in Tiengen: Bis Ende Dezember wird Gelände erschlossen, danach werden bis Mitte 2018 Kanäle verlegt und
Versorgungsleitungen eingebaut. OB Salomon: „Wir schaffen weiter dringend benötigten
Wohnraum auch im Freiburger Westen“

Die Pläne stehen, nun kann es vor Ort losgehen. „Sechzehn Jauchert“ heißt das neue, rund 4,6 Hektar große Baugebiet in Tiengen, auf dem Ende 2018 Wohnungen und Häuser entstehen werden. Jauchert ist übrigens ein altes Flächenmaß für Äcker und Wiesen. Bevor jedoch Ende 2018 die ersten Grundstücke mit insgesamt 120 Wohneinheiten gebaut werden können, muss das am südwestlichen Ortsrand von Tiengen gelegene Gelände erschlossen werden.

„Mit dem neuen Baugebiet schaffen wir weitere dringend benötigten Wohnraum auch im Freiburger Westen. Ich bin mir sicher, dass viele junge Familien im Sommer 2019 die ersten Wohnungen beziehen können“, so Oberbürgermeister Dieter Salomon beim symbolischen Spatenstich des Baugebiets „Sechzehn Jauchert“ in Tiengen.

Und Baubürgermeister Martin Haag ergänzt: “Wir freuen uns, dass es jetzt endlich mit den Bauarbeiten losgeht“. Der Gemeinderat beschloss Mitte November 2016 den Bebauungsplan für das neue Baugebiet in Tiengen, nun beginnt die Erschließung des Geländes bis Ende Dezember.

Danach werden bis voraussichtlich Mitte 2018 unter anderem Kanäle verlegt, Versorgungsleitungen eingebaut sowie die Verkehrsflächen erstellt. Im Norden grenzt das Baugebiet an den Ortsrand von Tiengen, im Südwesten und Süden an landwirtschaftlich
genutzte Flächen. Über die Freiburger Landstraße wird man künftig in das neue Baugebiet gelangen. Eine kurze, sechs Meter breite Stichstraße wird das bestehende Wohngebiet
„Zehn Jauchert“ mit dem neuen Wohngebiet „Sechzehn Jauchert“ verbinden. Durch einen Wendehammer am Ende der westlich gelegenen sechs Meter breiten Sackgasse wird
das Rangieren der Müllfahrzeuge und Lkw ermöglicht. Darüber wird das neue Wohngebiet verkehrsberuhigt und erhält eine Lärmschutzwand zur Freiburger Landstraße, die
auch als Sichtschutz dienen soll.

Am Rande des neuen Baugebiets wird in Absprache mit der VAG eine neue Bushaltestelle errichtet, die künftig die neuen Bewohnerinnen und Bewohner des westlich gelegenen
Wohngebiets „Sechzehn Jauchert“ und des bereits bestehenden östlich gelegenen Gebiets „Hinter den Gärten“ nutzen können.

Im neuen Wohngebiet sollen 43 Bäume gepflanzt werden, um die Straßen zu begrünen und auch um Schatten zu spenden. Das Regenwasser wird über eine zentrale Rückhaltemulde
aufgefangen und gedrosselt in den bestehenden Regenwasserkanal in der Freiburger Landstraße eingeleitet. Diese Versickerungsanlagen sind so dimensioniert, dass sie auch Starkregen, die im Zuge des Klimawandels vermehrt auftreten, auffangen können.

Für die künftigen kleinen Bewohnerinnen und Bewohner ist ein Spielplatz im südlichen Teil des Wohngebiets geplant. Die Kosten für die Erschließung des neuen Baugebiets „Sechzehn Jauchert“ mit insgesamt 120 Wohneinheiten belaufen sich auf voraussichtlich 1,85 Millionen Euro.

(Quelle: Stadt Freiburg)

TEILEN

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT