Freiburg: Kulturamt fördert elf Projekte für Kulturelle Bildung in 2017

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Bild: Stadt Freiburg

Tanz, Theater, Musik Performance, Bildhauerei, Film und Kunstlabore

Freiburg: Ende 2016 hat eine Fachjury des Kulturamts darüber entschieden, welche Projekte für Kulturelle Bildung im Rahmen des „Innovationsfonds Kulturkonzept“ eine städtische Projektförderung erhalten werden. Insgesamt lagen der Jury 23 Anträge vor, an elf Projekte vergab sie die Fördermittel von insgesamt 35.000 Euro. Außerdem werden zwei Projekte gefördert, die in den vorangegangenen Jahren eine mehrjährige Förderung
zugesprochen bekommen haben.

Die geförderten Kunst- und Kulturprojekte richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und vernetzen Schulen, Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und  Kulturinstitutionen in Freiburg. Schulkassen, geflüchtete Menschen, Straßenjugendliche, junge Erwachsene und
Erwachsene können sich unter professioneller Anleitung ästhetisch-künstlerisch mit verschiedenen Themen auseinandersetzen.

Zwei Projekte erhalten eine zweijährige Förderung: Der Verein Kronenbrücke e.V. mit „Brückenabriss – Brücken bauen – Kunstprojekte für mehr Menschlichkeit“ und das Theater RadiX mit „Vom Drehbuch bis zum Schnitt“, einem Kooperations-Film-Projekt mit der Max-Weber-Schule (Kulturschule).

Das Carl Schurz Haus wird mit „Dancing To Connect with Refugees“ ein Tanzprojekt mit verschiedenen Schulen, geflüchteten Menschen und Tänzerinnen und Tänzer aus New York umsetzen. JugendProArte e.V. bringt in „Das ist meine Welt“, die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen auf die Bühne. Bewegungs-art e.V. richtet in einem Modellvorhaben „Kunstlabore im E-Werk“ ein, in denen sich Kinder in den Bereichen Bühnenbild, Kostüm und Musik einbringen können. Das Kulturufer am Vogelhof e.V. erarbeitet in dem Projekt „Next Exit: Freedom“ Theater mit Kindern auf Stelzen und Südwind e.V. wird bei dem
Musikprojekt „Bunter als Du dachtest“, mit der Band „Ottoman Empire Soundsystem“ unterstützt.

Auch vier Theater-Vorhaben gehören zu den geförderten Projekten: Das Cargo-Theater, das bereits im vierten Jahr mit Geflüchteten und Freiburgerinnen und Freiburgern Theaterstücke entwickelt. Michael Labres lässt mit einer inklusiven-jugendlichen Performance- Gruppe „Strange – das andere Freiburg“, verschiedene öffentliche Orte in Freiburg lebendig werden. Das Theater Instrumental erarbeitet in dem Theaterstück „Bild Rolle Bild“ das Thema Geschlechterrollen mit geflüchteten Menschen und dem St. Ursula Gymnasium. Und Theater R.A.B. setzt in dem Projekt „Taten wagen!“ Maskenbau und -spiel mit Straßenjugendlichen um.

Außerdem gefördert werden zwei Projekte, die 2014 und 2015 eine mehrjährige Förderung zugesprochen bekommen haben: „Über das Theater zum Wesentlichen“, ein Theaterprojekt von Kubus³ e.V. und „Die Fotomediale Freiburg“ des Vereins Kommunikation & Medien e.V., die Schüler, Studierende und Fotografinnen und Fotografen vernetzt und jährlich ein umfangreiches Angebot an künstlerischen Workshops anbietet.

(Quelle: Stadt Freiburg)

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