Freiburg: Ein Tag im Zeichen der Herzschwäche

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Plakat: © Universitätsklinikum Freiburg

Je früher die Herzschwäche erkannt wird, desto besser ist sie behandelbar

Freiburg: Die Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, ist weniger bekannt als Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs und doch ist sie mindestens so gefährlich: Etwa zwei bis drei Millionen Deutsche leiden daran. Mehr als 45.000 Betroffene sterben jedes Jahr an den Folgen. Je früher die Herzschwäche erkannt wird, desto besser ist sie behandelbar.

Um die Bevölkerung über die Krankheit aufzuklären und das Bewusstsein dafür zu schärfen, veranstaltet das Universitäts-Herzzentrum Freiburg ∙ Bad Krozingen (UHZ) im Rahmen des Europäischen Tags der Herzschwäche am Samstag, 12. Mai 2018, am Standort Freiburg im Großen Hörsaal der Medizinischen Klinik (Hugstetter Straße 55) ein Patientenseminar inklusive Schülervortrag und Gestaltungswettbewerb für Kinder.

Gestaltungswettbewerb „Kinder erklären uns das Herz“  

Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6. Sowohl Einzelpersonen als auch Schulklassen konnten Werke einreichen. Beim diesjährigen Wettbewerb „Kinder erklären uns das Herz – Was ist es, was macht es, was tut ihm gut?“ sollten sich die jungen Künstler kreativ mit einer herzgesunden Lebensweise vertraut machen. Ziel des Wettbewerbs ist es, Kindern die negativen Auswirkungen von ungesunder Ernährung, wenig Bewegung und Sport vor Augen zu führen. Die Preisverleihung findet im Anschluss an einen altersgerechten Vortrag für alle interessierten Schülerinnen und Schüler zum Thema „Eins, zwei, drei, mit dem Herzen sind wir dabei!“ im Großen Hörsaal der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Freiburg statt. Der Vortrag beginnt um 13:30 Uhr. Um 14:00 Uhr werden die besten Arbeiten vorgestellt und prämiert.

Patientenseminar und Reanimationstraining  

Über Ursachen der Herzschwäche und neue Therapieverfahren können sich Interessierte und Betroffene bei einem Patientenseminar von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr informieren. In verschiedenen Vorträgen werden Mediziner vom Universitäts-Herzzentrum nicht nur über Herzinsuffizienz sprechen, sondern auch auf die Themen Herztransplantation und Herzunterstützungssysteme eingehen. Das Seminar bietet ebenfalls die Möglichkeit, Fragen an die Experten zu richten und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Begleitend können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Risikoprofil anhand von Blutdruck-, Blutzucker- und LDL-Cholesterin-Messung bestimmen lassen. Abschließend wird ein Reanimationstraining für Groß und Klein angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.  

Hintergrund: Bei einer Herzinsuffizienz pumpt das Herz nicht mehr richtig und kann deshalb Körper und Organe nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgen. Die typischen Symptome sind Luftnot, Erschöpfung, Wassereinlagerungen und Rhythmusstörungen. Der Europäische Tag der Herzschwäche wurde ins Leben gerufen, um das Krankheitsbild bekannter zu machen und das Bewusstsein dafür zu schärfen. In Deutschland wird er vom Kompetenznetz Herzinsuffizienz (KNHI) Würzburg koordiniert. Offizieller Partner ist die Deutsche Herzstiftung. Bundesweit finden an vielen Kliniken Aktionen zum Europäischen Tag der Herzschwäche statt.

(Quelle: Universitätsklinikum Freiburg)

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