Emmendingen: Teningen – Übergriff auf Mädchen frei erfunden

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Beispiel-Foto: Dieter Schütz / pixelio.de
Gemeldeter Übergriff auf 16-jährige fand nicht statt. Die Jugendliche hat den Vorfall aus einer scheinbaren persönlichen Notsituation heraus frei erfunden. Die Konsequenz der erfundenen Geschichte - ein Ermittlungsverfahren wegen »Vortäuschen einer Straftat«

Gemeldeter Übergriff auf 16-jährige fand nicht statt!

Bereich Emmendingen

Meldung vom 15.8.2012

Die Kripo Emmendingen hat im Verlauf  ihrer Ermittlungen herausgefunden, dass der am Dienstag zur Anzeige gebrachte vermeintliche sexuelle Angriff auf eine 16-jährige Jugendliche gar nicht stattgefunden hat. (wir berichteten)

Die 16-Jährige hat den Vorfall einfach erfunden, um eine  scheinbare persönliche Notsituation abzuwenden. Doch ihre Eltern die dem Mädchen die Geschichte geglaubt haben, hatten darauf bestanden den Vorfall zu Anzeige zu bringen.

Diese Konsequenz ihrer erfundenen Geschichte, hatte das Mädchen jedoch offensichtlich nicht vorausgesehen.

Während der polizeilichen Ermittlungen, kam es dann zu widersprüchlichen Aussagen seitens des »Opfers«. Als die Beamten das Mädchen schließlich konkret damit konfrontierten, räumte das Mädchen dann ein, den Vorfall frei erfunden zu haben.

Auf die 16-Jährige wird nun selbst eine Ermittlungsverfahren zukommen.

Der Tatvorwurf lautet schlicht »Vortäuschen einer Straftat«

Anmerkung der Redaktion: Einfach die Wahrheit sagen, wäre für das Mädchen wohl mit weniger Konsequenzen verbunden gewesen. Spätestens vor dem Gang zur Polizei sollte man auch mit 16 schon wissen, dass sowas gar nicht geht.

Niemand sollte  so etwas einfach erfinden – schon aus Respekt vor den Menschen, die tatsächlich Opfer solcher Taten wurden.

 

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